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예레미야 52장 BasisBibel (2021)

BasisBibel (2021) · 독일어 · 예레미야 (Jeremiah) · 34절

  1. 1 Zidkija war 21 Jahre alt, als er König wurde. Elf Jahre lang regierte er in Jerusalem. Seine Mutter hieß Hamutal und war eine Tochter des Jirmeja aus Libna.
  2. 2 Zidkija tat, was der Herr verurteilt. Genauso hatte es schon Jojakim getan.
  3. 3 Also wurde der Herr zornig auf Jerusalem und Juda und wandte sich von ihnen ab. Zidkija hatte sich aufgelehnt und sich vom König von Babylonien losgesagt.
  4. 4 Es war am zehnten Tag des zehnten Monats im neunten Regierungsjahr Zidkijas. Da rückte der babylonische König Nebukadnezzar heran. Er kam mit seiner ganzen Streitmacht und belagerte Jerusalem. Um die Stadt errichteten sie einen Belagerungswall.
  5. 5 Bis ins elfte Regierungsjahr Zidkijas hielt die Belagerung der Stadt an.
  6. 6 Der Hunger in der Stadt nahm überhand. Auch das Volk auf dem Land hatte kein Brot mehr. Am neunten Tag des vierten Monats
  7. 7 durchbrachen die Babylonier die Stadtmauer. Da flohen alle, die die Stadt verteidigen sollten. Mitten in der Nacht verließen sie die Stadt durch den königlichen Garten. Sie gingen durch das Tor zwischen den Mauern und folgten dem Weg hinaus Richtung Osten. So konnten sie fliehen, obwohl die Babylonier die Stadt ringsum belagerten.
  8. 8 Doch die Soldaten der Babylonier jagten dem König nach. Sie holten Zidkija in der Ebene bei Jericho ein. Da ließen ihn alle seine Soldaten im Stich und flohen.
  9. 9 Die Babylonier nahmen den König gefangen. Dann brachten sie ihn nach Ribla im Land Hamat zum babylonischen König. Dieser sprach das Urteil über Zidkija:
  10. 10 Zidkija musste zusehen, wie seine Söhne abgeschlachtet wurden. Auch alle führenden Männer aus Juda ließ der babylonische König in Ribla abschlachten.
  11. 11 Dann wurden Zidkija die Augen ausgestochen, und er wurde mit Ketten aus Bronze gefesselt. Der babylonische König ließ ihn nach Babylon bringen. Dort blieb er im Gefängnis, bis er starb.
  12. 12 Es war im 19. Regierungsjahr von Nebukadnezzar, dem König von Babylonien. Am zehnten Tag des fünften Monats kam Nebusaradan nach Jerusalem. Er war der Kommandant der Leibwache und ein enger Vertrauter des babylonischen Königs.
  13. 13 Nebusaradan steckte das Haus des Herrn in Brand und auch den königlichen Palast. Auch jedes größere Gebäude ließ er niederbrennen.
  14. 14 Selbst alle Mauern rings um Jerusalem wurden zerstört. Alles wurde von den babylonischen Soldaten eingerissen, die beim Kommandanten der Leibwache waren.
  15. 15 Nebusaradan, der Kommandant der Leibwache, nahm viele gefangen und führte sie in die Verbannung: den ärmeren Teil der Bevölkerung, den Rest des Volkes, der in der Stadt überlebt hatte, die, die zum babylonischen König übergelaufen waren, und den Rest der Handwerker.
  16. 16 Nur einige von der armen Landbevölkerung ließ Nebusaradan, der Kommandant der Leibwache, zurück. Sie sollten die Weinberge und die Äcker bearbeiten.
  17. 17 Im Haus des Herrn gab es einiges aus Bronze: die Säulen, die Gestelle und das »Meer«. Das alles zerschlugen die Babylonier und nahmen alle Bronze mit nach Babylon.
  18. 18 Sie nahmen auch alle kleineren Geräte aus Bronze mit: Töpfe, Schaufeln, Messer, Schalen und Becher sowie alles, was man sonst im Gottesdienst braucht.
  19. 19 Der Kommandant der Leibwache nahm alles mit, was aus reinem Gold und Silber war: die Schalen, die Becken für Kohle, die Schalen zum Besprengen, Töpfe, Leuchter, Becher und Schüsseln.
  20. 20 Die ganze Bronze war kaum zu wiegen: Es waren ja die zwei Säulen und das »Meer« und die zwölf Rinderstatuen unter dem Meer. Dazu kamen die Gestelle, die König Salomo hatte anfertigen lassen. Für das Haus des Herrn hatte er sie machen lassen.
  21. 21 Schon die beiden Säulen waren riesig: Jede war acht Meter hoch und ihr Umfang betrug fünfeinhalb Meter. Die Wände waren vier Finger dick. Innen waren beide Säulen hohl.
  22. 22 Oben bildete ein Aufsatz aus Bronze den Abschluss. Er war zweieinhalb Meter hoch. Beide Säulen waren mit Flechtwerk verziert und mit Granatäpfeln ganz aus Bronze.
  23. 23 Insgesamt waren es 100 Granatäpfel, davon waren 96 im Geflecht sichtbar.
  24. 24 Außer den wertvollen Gegenständen nahm der Kommandant der Leibwache auch das führende Personal des Tempels mit: den Hohepriester Seraja, den Priester Zefanja, seinen Stellvertreter, und die drei Hüter des Tempeltores.
  25. 25 Auch aus der Stadt nahm er führende Leute mit: einen Beamten des Hofes, der die Soldaten befehligte, und sieben Vertraute des Königs, die in der Stadt geblieben waren. Dazu kamen der Schreiber des Heeres, der für die Musterung der Soldaten zuständig war, und sechzig angesehene Männer vom Land, die sich gerade in der Stadt aufhielten.
  26. 26 Nebusaradan, der Kommandant der Leibwache, nahm sie alle gefangen und brachte sie zum babylonischen König nach Ribla.
  27. 27 Dort ließ der babylonische König sie hinrichten. In Ribla im Land Hamat fanden sie den Tod. Das war das Schicksal der Menschen aus Juda: Sie wurden aus ihrer Heimat gefangen weggeführt.
  28. 28 Und das ist die Zahl der Menschen, die Nebukadnezzar in die Verbannung führen ließ: In seinem 7. Regierungsjahr waren es 3023 Judäer
  29. 29 und in seinem 18. Regierungsjahr waren es 832 Personen aus Jerusalem.
  30. 30 Nebusaradan, der Kommandant der Leibwache, führte weitere 745 Personen aus Juda weg. Das geschah in Nebukadnezzars 23. Regierungsjahr. Insgesamt waren es 4600 Personen.
  31. 31 Es war am 25. Tag des zwölften Monats im 37. Jahr nach der Verbannung. So lange dauerte schon die Gefangenschaft von Jojachin, dem König von Juda. Ewil-Marduk war gerade König von Babylonien geworden. In seinem ersten Regierungsjahr begnadigte er König Jojachin von Juda und ließ ihn aus dem Gefängnis holen.
  32. 32 Er behandelte ihn freundlich und gab ihm einen bevorzugten Platz unter den anderen Königen, die in Babylon waren.
  33. 33 Jojachin durfte seine Gefangenenkleidung ablegen und zusammen mit dem babylonischen König speisen. Dieses Recht galt, solange er lebte.
  34. 34 Einen ständigen Unterhalt bekam er ebenfalls. Alles, was er zum Leben brauchte, ließ ihm der babylonische König bis zu seinem Todestag liefern. Diese Zusage galt Tag für Tag, solange er lebte.

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