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사도행전 9장 BasisBibel (2021)

BasisBibel (2021) · 독일어 · 사도행전 (Acts) · 43절

  1. 1 Saulus verfolgte immer noch die Jünger des Herrn und drohte ihnen mit Hinrichtung. Er ging zum Hohepriester
  2. 2 und bat um eine schriftliche Vollmacht für die Synagogen in Damaskus. Er hatte vor, dort die Anhänger des neuen Weges aufzuspüren. Er wollte sie, Männer und Frauen, festnehmen und nach Jerusalem bringen.
  3. 3 Auf dem Weg nach Damaskus, kurz vor der Stadt, umstrahlte ihn plötzlich ein Licht vom Himmel.
  4. 4 Er stürzte zu Boden und hörte eine Stimme, die zu ihm sagte: »Saul, Saul, warum verfolgst du mich?«
  5. 5 Er fragte: »Wer bist du, Herr?« Die Stimme antwortete: »Ich bin Jesus, den du verfolgst.
  6. 6 Doch jetzt steh auf und geh in die Stadt. Dort wirst du erfahren, was du tun sollst.«
  7. 7 Den Männern, die Saulus begleiteten, verschlug es die Sprache. Sie hörten zwar die Stimme, doch sie sahen niemanden.
  8. 8 Saulus erhob sich vom Boden. Aber als er die Augen öffnete, konnte er nichts sehen. Seine Begleiter nahmen ihn an der Hand und führten ihn nach Damaskus.
  9. 9 Drei Tage lang war Saulus blind. Er aß nichts und trank nichts.
  10. 10 In Damaskus lebte ein Jünger namens Hananias. Dem erschien der Herr und sagte zu ihm: »Hananias!« Hananias antwortete: »Hier bin ich, Herr!«
  11. 11 Der Herr sagte: »Steh auf und geh in die Gerade Straße. Dort sollst du im Haus von Judas nach Saulus aus Tarsus fragen. Er ist dort und betet.
  12. 12 In einer Erscheinung hat er einen Mann namens Hananias gesehen. Der kam zu ihm und legte ihm die Hände auf, damit er wieder sehen konnte.«
  13. 13 Hananias antwortete: »Herr, ich habe schon viel von diesem Mann gehört. Er hat deinen Heiligen in Jerusalem viel Böses angetan.
  14. 14 Und jetzt ist er mit einer Vollmacht von den führenden Priestern hierhergekommen. Er will alle festnehmen, die deinen Namen anrufen.«
  15. 15 Aber der Herr sagte zu ihm: »Geh nur hin! Denn gerade ihn habe ich mir als Werkzeug gewählt. Er soll meinen Namen bekannt machen – vor den Völkern und ihren Königen wie auch vor dem Volk Israel.
  16. 16 Ich werde ihm zeigen, wie viel er leiden muss, weil er sich zu mir bekennt.«
  17. 17 Da machte sich Hananias auf den Weg und ging in das Haus. Er legte Saulus die Hände auf und sagte: »Saul, mein Bruder, der Herr hat mich gesandt – Jesus, der dir auf dem Weg hierher erschienen ist. Du sollst wieder sehen können und mit dem Heiligen Geist erfüllt werden.«
  18. 18 Sofort fiel es Saulus wie Schuppen von den Augen, und er konnte wieder sehen. Er stand auf und ließ sich taufen.
  19. 19 Dann aß er etwas und kam wieder zu Kräften. Danach verbrachte Saulus einige Zeit bei den Jüngern in Damaskus.
  20. 20 Er ging gleich in die Synagogen und verkündete dort: »Jesus ist der Sohn Gottes.«
  21. 21 Alle, die das hörten, waren sehr erstaunt und sagten: »Das ist doch der Mann, der in Jerusalem die Leute verfolgt hat, die sich zu Jesus bekennen. Ist er nicht sogar gekommen, um sie auch hier festzunehmen und vor die führenden Priester zu bringen?«
  22. 22 Aber Saulus ließ sich nicht beirren und stürzte die Juden in Damaskus in völlige Verwirrung. Denn er konnte ihnen überzeugend darlegen, dass Jesus der Christus ist.
  23. 23 Das ging längere Zeit so. Da fassten die Juden den Entschluss, Saulus zu töten.
  24. 24 Aber der erfuhr von ihrem Plan. Die Juden ließen sogar die Stadttore Tag und Nacht bewachen, um ihn auf jeden Fall beseitigen zu können.
  25. 25 Doch die Jünger verhalfen ihm zur Flucht. Sie ließen ihn bei Nacht in einem Korb die Stadtmauer hinunter.
  26. 26 Saulus kehrte nach Jerusalem zurück. Dort wollte er sich den Jüngern anschließen. Aber sie hatten alle Angst vor ihm. Sie konnten nicht glauben, dass er wirklich ein Jünger geworden war.
  27. 27 Da nahm sich Barnabas der Sache an und brachte ihn zu den Aposteln. Er berichtete ihnen, was mit Saulus geschehen war: wie er auf dem Weg den Herrn gesehen hatte und dass dieser mit Saulus geredet hatte. Er erzählte ihnen davon, wie Saulus dann in Damaskus unerschrocken im Namen von Jesus aufgetreten war.
  28. 28 Von da an ging Saulus bei den Aposteln in Jerusalem ein und aus. Er trat nun auch hier unerschrocken im Namen des Herrn auf.
  29. 29 Mit den Griechisch sprechenden Juden führte er Streitgespräche. Die aber wollten ihn umbringen.
  30. 30 Als die Brüder das erfuhren, brachten sie Saulus nach Cäsarea. Von dort schickten sie ihn weiter nach Tarsus.
  31. 31 Die Gemeinde in ganz Judäa, Galiläa und Samarien erlebte nun eine Zeit des Friedens. Ihr Glaube wurde immer fester, und sie lebte ganz in Ehrfurcht vor dem Herrn. Der Heilige Geist stand ihr bei und verhalf ihr zu ständigem Wachstum.
  32. 32 Damals zog Petrus durch das Land und besuchte alle Gemeinden. So kam er auch zu den Heiligen, die in Lydda wohnten.
  33. 33 Dort traf er einen Menschen namens Äneas, der seit acht Jahren gelähmt und ans Bett gefesselt war.
  34. 34 Petrus sagte zu ihm: »Äneas, Jesus Christus heilt dich. Steh auf und mach dein Bett!« Im selben Augenblick konnte Äneas aufstehen.
  35. 35 Alle Bewohner von Lydda und der Scharon-Ebene sahen den Geheilten. Da nahmen sie Jesus als ihren Herrn an.
  36. 36 In Joppe lebte eine Jüngerin namens Tabita. – Der Name heißt auf Griechisch Dorkas, das bedeutet: Gazelle. – Sie hatte viel Gutes getan und den Armen durch reiche Gaben geholfen.
  37. 37 Doch während Petrus in Lydda war, wurde sie krank und starb. Man wusch sie und bahrte sie im oberen Stockwerk auf.
  38. 38 Lydda lag nahe bei Joppe. Als die Jünger hörten, dass Petrus sich dort aufhielt, schickten sie zwei Männer zu ihm. Die baten ihn: »Verlier keine Zeit. Komm so schnell wie möglich zu uns!«
  39. 39 Petrus brach sofort auf und ging mit ihnen. Als er in Joppe ankam, führten sie ihn hinauf ins obere Stockwerk. Dort drängten sich alle Witwen aus der Gemeinde um ihn. Weinend zeigten sie ihm ihre Hemden und Mäntel. Die hatte Dorkas für sie gemacht, als sie noch lebte.
  40. 40 Petrus schickte sie alle hinaus. Er kniete nieder und betete. Dann wandte er sich der Toten zu und sagte: »Tabita, steh auf!« Da öffnete sie die Augen. Als sie Petrus sah, setzte sie sich auf.
  41. 41 Er gab ihr die Hand und half ihr hoch. Dann rief er die Heiligen und die Witwen herein und zeigte ihnen, dass Tabita lebte.
  42. 42 Das wurde in ganz Joppe bekannt, und viele Menschen kamen zum Glauben an den Herrn.
  43. 43 Petrus blieb noch einige Tage in Joppe bei dem Gerber Simon.

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