사도행전 8장 BasisBibel (2021)
BasisBibel (2021) · 독일어 · 사도행전 (Acts) · 40절
- 1 Saulus aber war einverstanden mit der Hinrichtung von Stephanus. An diesem Tag begann für die Gemeinde in Jerusalem eine schwere Verfolgung. Mit Ausnahme der Apostel zerstreuten sich alle über das Gebiet von Judäa und Samarien.
- 2 Einige fromme Männer bestatteten Stephanus und hielten eine große Totenklage für ihn.
- 3 Aber Saulus wollte die Gemeinde vernichten. Er ließ die Häuser durchsuchen, Männer und Frauen abführen und ins Gefängnis werfen.
- 4 Die nach der Flucht über das Land zerstreuten Glaubenden zogen umher und verkündeten die Gute Nachricht.
- 5 Philippus aber ging in die Hauptstadt Samariens und verkündete ihren Bewohnern die Botschaft von Christus.
- 6 Die Leute hörten Philippus mit ungeteilter Aufmerksamkeit zu und schenkten seinen Worten Beachtung. Sie konnten ja selbst die Wunder sehen, die er tat.
- 7 Denn viele wurden von den bösen Geistern befreit, von denen sie besessen waren. Mit lautem Geschrei verließen sie ihre Opfer. Und viele Gelähmte und Verkrüppelte wurden geheilt.
- 8 In der ganzen Stadt herrschte große Freude.
- 9 Dort lebte aber auch schon länger ein Mann namens Simon. Er betrieb Zauberei und verschaffte sich damit die Bewunderung der Einwohner von Samarien. Er nannte sich selbst »der Große«.
- 10 Alle, die einfachen Leute wie die Mächtigen, hörten ihm aufmerksam zu. Man sagte über ihn: »Er ist die ›Große Kraft‹ Gottes in Person.«
- 11 Dass sie ihm so aufmerksam zuhörten, hatte seinen Grund: Er hatte sie schon längere Zeit durch seine Zauberei regelrecht um den Verstand gebracht.
- 12 Aber nun verkündete Philippus die Gute Nachricht vom Reich Gottes. Er erzählte den Leuten von Jesus Christus und wie die Jünger in seinem Namen wirkten. Da kamen sie zum Glauben und ließen sich taufen – sowohl Männer als auch Frauen.
- 13 Auch Simon selbst kam zum Glauben. Nach seiner Taufe blieb er bei Philippus. Er sah die Zeichen und großen Wunder und geriet darüber außer sich vor Bewunderung.
- 14 Die Apostel in Jerusalem erfuhren, dass die Menschen in Samarien das Wort Gottes angenommen hatten. Da schickten sie Petrus und Johannes dorthin.
- 15 Nach ihrer Ankunft beteten die beiden und baten Gott, den Getauften den Heiligen Geist zu schenken.
- 16 Denn der war noch auf keinen von ihnen herabgekommen. Sie waren bisher nur im Namen von Jesus, dem Herrn, getauft.
- 17 Petrus und Johannes legten ihnen die Hände auf. Da empfingen sie den Heiligen Geist.
- 18 Simon sah, dass die Menschen den Heiligen Geist empfingen, als die Apostel ihnen die Hände auflegten. Da bot er Petrus und Johannes Geld an
- 19 und sagte: »Verleiht doch auch mir diese Vollmacht. Jeder, dem ich die Hände auflege, soll den Heiligen Geist empfangen!«
- 20 Aber Petrus antwortete: »Zur Hölle mit dir und deinem Geld! Meinst du vielleicht, dass man die Gabe Gottes kaufen kann?
- 21 Du hast weder Anteil an unserer Vollmacht noch ein Anrecht darauf. Denn im Grunde deines Herzens bist du nicht aufrichtig vor Gott.
- 22 Ändere dein Leben! Wende dich ab von deiner Bosheit und bete zum Herrn. Vielleicht vergibt er dir deine üblen Absichten!
- 23 Ich sehe ja: Du bist voller Neid, und das Unrecht hat dich fest im Griff.«
- 24 Simon antwortete: »Betet ihr für mich zum Herrn, dass nichts von dem eintrifft, was ihr mir angedroht habt!«
- 25 Petrus und Johannes legten weiter Zeugnis ab für den Herrn und verbreiteten seine Botschaft bei den Menschen. Dann kehrten sie nach Jerusalem zurück. Unterwegs verkündeten sie die Gute Nachricht in vielen Dörfern Samariens.
- 26 Philippus dagegen erhielt vom Engel des Herrn den Auftrag: »Steh auf! Geh nach Süden zu der Straße, die von Jerusalem nach Gaza führt und menschenleer ist.«
- 27 Philippus stand auf und ging zur Straße. Dort war ein Mann aus Äthiopien unterwegs. Er war Eunuch und ein hoher Beamter am Hof der Kandake, der Königin von Äthiopien. Er verwaltete ihr Vermögen und war nach Jerusalem gekommen, um Gott anzubeten.
- 28 Jetzt war er auf der Rückreise. Er saß in seinem Wagen und las im Buch des Propheten Jesaja.
- 29 Der Heilige Geist sagte zu Philippus: »Geh hin und bleib in der Nähe des Wagens!«
- 30 Philippus lief hin und hörte, wie der Mann laut im Buch des Propheten Jesaja las. Philippus fragte: »Verstehst du eigentlich, was du da liest?«
- 31 Der Eunuch sagte: »Wie soll ich es verstehen, wenn mir niemand hilft?« Und er bat Philippus: »Steig ein und setz dich zu mir!«
- 32 An der Stelle, die er gerade las, stand: »Wie ein Schaf wurde er zur Schlachtbank geführt. Wie ein Lamm stumm bleibt, wenn es geschoren wird, sagte er kein einziges Wort.
- 33 Er wurde zutiefst erniedrigt, doch das Urteil gegen ihn wurde aufgehoben. Wer wird seine Nachkommen zählen können? Denn sein Leben wurde von der Erde weg zum Himmel emporgehoben.«
- 34 Der Eunuch fragte Philippus: »Bitte sag mir, von wem spricht der Prophet hier – von sich selbst oder von einem anderen?«
- 35 Da ergriff Philippus die Gelegenheit: Ausgehend von dem Wort aus Jesaja, verkündete er ihm die Gute Nachricht von Jesus.
- 36 Als sie auf der Straße weiterfuhren, kamen sie an einer Wasserstelle vorbei. Der Eunuch sagte: »Dort ist eine Wasserstelle. Spricht etwas dagegen, dass ich getauft werde?«
- 37 [...]
- 38 Er befahl, den Wagen anzuhalten. Beide, Philippus und der Eunuch, stiegen ins Wasser, und Philippus taufte ihn.
- 39 Als sie aus dem Wasser herausstiegen, wurde Philippus vom Geist des Herrn fortgenommen. Der Eunuch sah ihn nicht mehr. Aber er setzte seinen Weg voller Freude fort.
- 40 Philippus fand sich in Aschdod wieder. Von dort zog er weiter bis nach Cäsarea. Unterwegs verkündete er in allen Städten die Gute Nachricht.
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