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민수기 6장 BasisBibel (2021)

BasisBibel (2021) · 독일어 · 민수기 (Numbers) · 27절

  1. 1 Der Herr sagte zu Mose:
  2. 2 »Gib den Israeliten eine Anweisung für folgenden Fall: Ein Mann oder eine Frau will ein besonderes Gelübde ablegen. Er oder sie will sich damit an den Herrn binden. Wer ein solches Gelübde ablegt, wird Nasiräer genannt.
  3. 3 Er muss auf Wein und Bier verzichten. Er darf keinen Weinessig oder anderen Essig trinken und auch keinen Traubensaft. Trauben und Rosinen darf er nicht essen.
  4. 4 In der ganzen Zeit, in der das Gelübde gilt, darf er gar nichts vom Weinstock essen. Das gilt für die ganze Pflanze von der Wurzel bis zur Blattspitze.
  5. 5 In der ganzen Zeit, in der das Gelübde gilt, darf er sich nicht die Haare schneiden. Er soll das Haar auf dem Kopf lang wachsen lassen. Solange er an den Herrn gebunden ist, gilt er als heilig.
  6. 6 In der Zeit, in der das Gelübde für den Herrn gilt, darf er keinen Toten berühren.
  7. 7 Er darf sich nicht einmal dann unrein machen, wenn Vater, Mutter, Bruder oder Schwester sterben. Denn er hat sich ganz an seinen Gott gebunden.
  8. 8 Für die ganze Zeit, in der er gebunden ist, gilt er als heilig für den Herrn.
  9. 9 Wenn plötzlich und unerwartet jemand in seiner Nähe stirbt, gilt er danach als unrein. Am Tag, an dem er wieder als rein gilt, soll er sich die Haare schneiden. Das ist der siebte Tag, nach dem er als unrein gilt.
  10. 10 Am achten Tag soll er zwei Turteltauben oder zwei junge Felsentauben bringen. Am Eingang des Zelts der Begegnung soll er sie einem Priester geben.
  11. 11 Der Priester soll eine Taube als Sündopfer und die andere als Brandopfer darbringen. So bittet er um Versöhnung für den Nasiräer, der nach Berührung eines Toten als unrein gilt. Dann soll er den Nasiräer wieder für heilig erklären.
  12. 12 Der Nasiräer soll ein einjähriges Lamm als Schuldopfer darbringen und sich wieder neu an den Herrn binden. Die vorangegangenen Tage seines Gelübdes verfallen, weil er als unrein gelten musste.
  13. 13 Weiter gilt folgende Weisung für den Nasiräer: Wenn die Zeit seines Gelübdes endet, soll man ihn vor das Zelt der Begegnung bringen.
  14. 14 Er soll Opfergaben für den Herrn darbringen: ein männliches, makelloses, einjähriges Lamm als Brandopfer; ein weibliches, einjähriges, makelloses Lamm als Sündopfer; einen makellosen Widder als Schlachtopfer;
  15. 15 dazu einen Korb mit ungesäuertem Brot; mit Öl gemischtes, feines Mehl für Kuchen; mit Öl bestrichenes Fladenbrot und die dazugehörigen Speise- und Trankopfer.
  16. 16 Der Priester soll das alles vor den Herrn bringen. Dann soll er für den Nasiräer ein Sündopfer und ein Brandopfer darbringen.
  17. 17 Der Widder soll das Schlachtopfer für den Herrn sein. Dazu kommt der Korb mit ungesäuertem Brot. Danach soll der Priester die zugehörigen Speise- und Trankopfer darbringen.
  18. 18 Dann soll sich der Nasiräer die Haare schneiden, am Eingang zum Zelt der Begegnung. Das geweihte Kopfhaar soll er in das Feuer werfen, in dem das Schlachtopfer verbrannt wird.
  19. 19 Nachdem der Nasiräer sich die Haare geschnitten hat, soll der Priester Opfergaben in seine Hände legen: die gegarte vordere Keule vom Widder, einen Laib ungesäuertes Brot aus dem Korb und ein ungesäuertes Fladenbrot.
  20. 20 Der Priester soll die Gaben vor dem Herrn hochheben. Sie gehören dem Priester, zusammen mit Bruststück und Hüfte, die fester Anteil der Priester sind. Danach darf der Nasiräer wieder Wein trinken.
  21. 21 Das ist die grundlegende Weisung für Nasiräer, die ein Gelübde ablegen. Sie müssen diese Weisung genau beachten. Außerdem müssen sie genau nach dem Wortlaut handeln, mit dem sie das Gelübde abgelegt haben. Zusätzlich dazu, dass sie sich an Gott gebunden haben, müssen sie dem Herrn Opfergaben darbringen.«
  22. 22 Der Herr sprach zu Mose:
  23. 23 »Sag Aaron und seinen Nachkommen, dass sie die Israeliten mit diesen Worten segnen sollen:
  24. 24 ›Der Herr segne dich und beschütze dich.
  25. 25 Der Herr lasse sein Angesicht über dir leuchten und sei dir gnädig.
  26. 26 Der Herr wende dir sein Angesicht zu und schenke dir Frieden!‹
  27. 27 So sollen sie meinen Namen unter den Israeliten weitergeben. Und ich – ich werde sie segnen!«

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