민수기 5장 BasisBibel (2021)
BasisBibel (2021) · 독일어 · 민수기 (Numbers) · 31절
- 1 Der Herr sagte zu Mose:
- 2 »Gib den Israeliten folgenden Befehl: Sie sollen jeden aus dem Lager fortschicken, der Aussatz hat oder an einem Ausfluss leidet. Außerdem sollen sie jeden wegschicken, der einen Toten berührt hat und als unrein gilt.
- 3 Ihr sollt sowohl Männer als auch Frauen wegschicken. Sie müssen das Lager verlassen, damit es durch sie nicht unrein wird. Denn ich wohne mitten unter ihnen!«
- 4 Die Israeliten machten es so und schickten sie aus dem Lager. So hatte der Herr es dem Mose befohlen.
- 5 Der Herr sagte zu Mose:
- 6 »Gib den Israeliten eine Anweisung für folgenden Fall: Ein Mann oder eine Frau verübt ein Vergehen gegen einen anderen Menschen. Dabei werden sie dem Herrn gegenüber untreu und machen sich schuldig.
- 7 Dann sollen sie die Sünde bekennen, die sie begangen haben. Sie müssen ihre Schuld vollständig bezahlen und ihr ein Fünftel hinzufügen. Sie sollen es dem geben, gegen den sie sich verfehlt haben.
- 8 Kann die Wiedergutmachung weder an den Geschädigten noch an einen Vertreter gezahlt werden, dann gilt: Die Wiedergutmachung wird dem Herrn geleistet. Sie gehört dann dem Priester, der für Versöhnung mit dem Schuldigen gesorgt hat. Er erhält sie zusätzlich zu dem Widder, der als Opfergabe dargebracht wurde, um für Versöhnung zu sorgen.
- 9 Dem Priester gehört auch jeweils ein Anteil an allen Pflichtabgaben, die die Israeliten bringen.
- 10 Von jeder Pflichtabgabe und von allem, das zu ihm gebracht wird, soll dem Priester etwas gehören.«
- 11 Der Herr sagte zu Mose:
- 12 »Gib den Israeliten eine Anweisung für folgenden Fall: Eine Frau wird ihrem Mann untreu und betrügt ihn.
- 13 Ein anderer Mann schläft mit ihr und hat einen Samenerguss. Das bleibt dem Ehemann verborgen. Es bleibt unentdeckt, dass die Frau als unrein gelten muss. Es gibt keinen Zeugen gegen die Frau – sie wird nicht ertappt.
- 14 In einem Anfall von Eifersucht hält der Mann seine Frau aber für unrein. Er wird vielleicht eifersüchtig, obwohl sie nicht unrein geworden ist.
- 15 Dann soll er seine Frau zu einem Priester bringen. Er soll ein Kilogramm Gerstenmehl für ein Opfer mitnehmen. Er darf kein Öl darübergießen und keinen Weihrauch darauflegen. Es soll ein Speiseopfer aus Anlass von Eifersucht sein, durch das die Schuld festgestellt werden soll.
- 16 Der Priester lässt die Frau vor den Herrn treten.
- 17 Er soll frisches Wasser in ein Tongefäß geben und mit Staub vom Boden der Zeltwohnung mischen.
- 18 Dann bringt er die Frau vor den Herrn. Er löst das Haar der Frau und legt ihr die Opfergabe in die Hand. Das ist das Speiseopfer aus Anlass von Eifersucht, durch das die Schuld festgestellt werden soll. Der Priester selbst soll das Gefäß in der Hand halten. Es enthält das bittere Wasser, durch das die Frau mit einem Fluch belegt werden soll.
- 19 Er soll die Frau schwören lassen und zu ihr sagen: ›Nehmen wir an, dass kein anderer Mann mit dir geschlafen hat. Wenn du deinen Ehemann nicht betrogen hast, tut dir dieses bittere Wasser nichts. Es belegt dich nicht mit einem Fluch.
- 20 Anders ist es aber, wenn du deinen Ehemann betrogen hast. Wenn du mit einem anderen Mann geschlafen hast, giltst du als unrein.‹
- 21 Der Priester soll die Frau schwören lassen und mit einem Fluch belegen. Er soll zu ihr sagen: ›Der Herr soll dich verfluchen und zu einem abschreckenden Beispiel für dein Volk machen: Der Herr soll dich unfruchtbar machen und deinen Bauch anschwellen lassen.
- 22 Das Wasser wird diesen Fluch bringen: Es wird in deine Eingeweide eindringen und deinen Bauch anschwellen lassen. Es wird dich unfruchtbar machen.‹ Die Frau soll antworten: ›Amen! Amen!‹
- 23 Der Priester schreibt den Fluch auf und wischt die Schrift mit dem bitteren Wasser ab.
- 24 Das bittere Wasser, das den Fluch bringen kann, gibt er der Frau erst danach zu trinken. Das Wasser soll in ihre Eingeweide eindringen, um sie unfruchtbar zu machen.
- 25 Zunächst aber nimmt der Priester von der Frau die Opfergabe entgegen, die wegen Eifersucht dargebracht wird. Er bringt die Opfergabe zum Altar und hebt sie vor dem Herrn hoch.
- 26 Eine Handvoll davon bringt er als Räucheropfer dar. Das dient zur Erinnerung daran, dass das ganze Opfer Gott gehört. Erst danach gibt er der Frau das Wasser zu trinken.
- 27 Wenn die Frau sich unrein gemacht hat und ihrem Ehemann gegenüber untreu war, wird das geschehen: Das Wasser wird sie mit einem Fluch belegen. Es wird in ihre Eingeweide dringen und sie unfruchtbar machen. Ihr Bauch schwillt an und sie wird unfruchtbar. Sie wird zu einem abschreckenden Beispiel für ihr Volk.
- 28 Wenn die Frau sich nicht unrein gemacht hat, sondern als rein gelten kann, bleibt sie unversehrt. Dann kann sie weiterhin Kinder bekommen.
- 29 Das ist die Weisung im Fall von Eifersucht. Sie gilt, wenn eine Frau ihren Ehemann betrogen hat und als unrein gilt.
- 30 Oder wenn ein eifersüchtiger Mann denkt, seine Frau sei untreu. Dann soll er seine Frau zum Herrn bringen, und ein Priester soll nach dieser Weisung handeln.
- 31 Der Mann bleibt schuldlos, auch wenn er sich irrt. Eine schuldige Frau muss die Folgen tragen.«
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