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민수기 15장 BasisBibel (2021)

BasisBibel (2021) · 독일어 · 민수기 (Numbers) · 41절

  1. 1 Der Herr gab Mose einen Auftrag.
  2. 2 Er sollte mit den Israeliten sprechen und ihnen sagen: »All das müssen die Israeliten befolgen, wenn sie in ihre Heimat kommen. Das ist das Land, das ich euch geben werde.
  3. 3 Ihr sollt dem Herrn Opfergaben darbringen. Das kann ein Brand- oder Schlachtopfer sein, oder sie dienen zur Erfüllung eines Gelübdes. Es kann aber auch ein freiwilliges Opfer sein oder ein Opfer zu einem bestimmten Fest. Es soll den Herrn gnädig stimmen. Es spielt keine Rolle, ob es Rinder, Schafe oder Ziegen sind.
  4. 4 Wer dem Herrn ein solches Opfer darbringen will, soll auch Speiseopfer dazugeben. Ein Kilogramm feines Mehl, gemischt mit einem halben Liter Öl,
  5. 5 und ein halber Liter Wein als Trankopfer kommen zu einem Lamm als Brand- oder Schlachtopfer.
  6. 6 Zu einem Widder kommen als Speiseopfer zweieinhalb Kilogramm feines Mehl, gemischt mit einem dreiviertel Liter Öl,
  7. 7 und ein dreiviertel Liter Wein als Trankopfer. Diese Opfergabe soll den Herrn gnädig stimmen.
  8. 8 Es kann dem Herrn auch ein Kalb als Brand- oder Schlachtopfer dargebracht werden. Dieses kann zur Erfüllung eines Gelübdes dienen oder ein Opfer sein, das Gemeinschaft stiftet.
  9. 9 Dann kommen zum Kalb zusätzlich als Speiseopfer dreieinhalb Kilogramm feines Mehl, gemischt mit einem Liter Öl,
  10. 10 und ein Liter Wein als Trankopfer dazu. Diese Opfergabe soll den Herrn gnädig stimmen.
  11. 11 Diese Anweisungen sind jedes Mal anzuwenden, wenn ein Stier oder Widder geopfert wird. Gleiches gilt bei Jungtieren von Schafen oder Ziegen.
  12. 12 Die Zahl der Speise- und Trankopfer muss der Zahl der geopferten Tiere entsprechen.
  13. 13 Jeder Einheimische soll genau so handeln, wenn er eine Opfergabe darbringt. Das wird den Herrn gnädig stimmen.
  14. 14 Wenn ein Fremder bei euch oder euren Nachkommen lebt, muss auch er seine Opfer so darbringen. Auch sie sollen den Herrn gnädig stimmen. Er soll bei seinen Opfern genauso handeln wie ihr.
  15. 15 Es gilt ein und dieselbe Bestimmung für die Versammlung und für die Fremden, die bei euch leben. Sie gilt für immer, auch für eure Nachkommen. Für den Herrn gibt es keinen Unterschied zwischen euch und dem Fremden.
  16. 16 Ein und dieselbe Weisung, ein und dieselbe Vorschrift gelten für euch und die Fremden bei euch.«
  17. 17 Der Herr beauftragte Mose,
  18. 18 den Israeliten folgende Anweisungen zu geben: »Dies gilt für das Land, in das ich euch bringen werde.
  19. 19 Wenn ihr in dem Land Brot esst, müsst ihr dem Herrn einen Anteil davon abgeben.
  20. 20 Nehmt die Abgabe von dem Teig, der aus dem ersten Korn jeder Ernte gemacht wird. Verfahrt dabei genauso wie beim Anteil vom Getreide, wenn das Korn gedroschen wird.
  21. 21 Auch eure Nachkommen müssen dem Herrn diese Abgabe von ihrem Brotteig leisten.«
  22. 22 Weiter sagte der Herr zu Mose: »Es kann geschehen, dass ihr aus Versehen nicht alle Gebote einhaltet.
  23. 23 Es geht um all das, was der Herr euch durch Mose befohlen hat. Es gilt für eure Nachkommen weiter von dem Tag an, an dem der Herr es befiehlt.
  24. 24 Also folgender Fall: Übertritt die Gemeinde versehentlich ein Gebot aus Unachtsamkeit, soll sie einen jungen Stier als Brandopfer darbringen. Das Opfer soll den Herrn gnädig stimmen. Dazu kommen das vorgeschriebene Speise- und Trankopfer und ein Ziegenbock als Sündopfer.
  25. 25 So sorgt der Priester für Versöhnung für die ganze Gemeinde der Israeliten. Die Übertretung wird ihr vergeben, weil sie unbeabsichtigt geschah. Deshalb hat die Gemeinde ihre Opfergabe für den Herrn auf dem Altar verbrannt. Dasselbe gilt für das Sündopfer, das sie dem Herrn für die Unachtsamkeit darbringt.
  26. 26 So wird nicht nur den Israeliten vergeben, sondern auch den Fremden, die in der Gemeinde leben. Denn die versehentliche Übertretung des Gebots hat das ganze Volk betroffen.
  27. 27 Ein anderer Fall: Ein Einzelner verstößt unabsichtlich gegen ein Gebot. Dann soll er eine einjährige weibliche Ziege als Sündopfer darbringen.
  28. 28 So bittet der Priester um Versöhnung für den, der unabsichtlich ein Vergehen begangen hat vor dem Herrn. Dadurch wird für ihn für Versöhnung gesorgt und es wird ihm vergeben.
  29. 29 Dies gilt sowohl für die einheimischen Israeliten als auch für die Fremden, die bei ihnen leben. Es gilt immer dieselbe Weisung, wenn jemand unabsichtlich gegen ein Gebot verstößt.«
  30. 30 Weiter sagte Gott: »Wer absichtlich gegen ein Gebot verstößt, beleidigt den Herrn. Es spielt keine Rolle, ob er ein Einheimischer oder ein Fremder ist. Er muss aus dem Volk ausgeschlossen werden.
  31. 31 Denn er hat das Wort des Herrn missachtet und sein Gebot übertreten. Er muss auf jeden Fall ausgeschlossen werden. Seine Schuld ist nicht wiedergutzumachen.«
  32. 32 Es war in der Zeit, als die Israeliten durch die Wüste zogen. Da fiel ihnen ein Mann auf, der am Sabbat Holz sammelte.
  33. 33 Die Leute, die den Mann entdeckt hatten, brachten ihn zu Mose, Aaron und der ganzen Gemeinde.
  34. 34 Sie stellten ihn unter Bewachung, weil es noch keine Entscheidung für so einen Fall gab.
  35. 35 Da sagte der Herr zu Mose: »Der Mann muss auf jeden Fall sterben! Die ganze Gemeinde soll ihn steinigen, und zwar außerhalb des Lagers.«
  36. 36 Daraufhin brachte ihn die Gemeinde aus dem Lager hinaus und steinigte ihn. So starb er, wie der Herr es Mose befohlen hatte.
  37. 37 Der Herr beauftragte Mose außerdem,
  38. 38 den Israeliten folgende Anweisungen zu geben: »Sie und ihre Nachkommen sollen Quasten an den Zipfeln ihrer Kleidung anbringen. An jede Quaste sollen sie Schnüre knoten, die violett gefärbt sind.
  39. 39 Wenn ihr die Quasten seht, sollt ihr an die Gebote des Herrn denken und sie befolgen! Dann werden eure Wünsche und Begierden euch nicht zur Untreue verführen.
  40. 40 Vielmehr werdet ihr an all meine Gebote denken und sie befolgen. So werdet ihr ein heiliges Volk für euren Gott sein.
  41. 41 Ich bin der Herr, euer Gott! Ich habe euch aus Ägypten geführt, um euer Gott zu werden. Ich bin der Herr, euer Gott.«

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