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레위기 5장 BasisBibel (2021)

BasisBibel (2021) · 독일어 · 레위기 (Leviticus) · 26절

  1. 1 In den folgenden Fällen wurde eine Sünde begangen: Jemand ist der einzige Zeuge eines Verbrechens. Weil sich der Fall ohne Zeugen nicht aufklären lässt, wird ein Fluch über den Täter ausgesprochen. Trotzdem meldet sich der einzige Zeuge nicht. So belastet er sich selbst mit Schuld.
  2. 2 Oder jemand berührt irgendeine unreine Sache: zum Beispiel ein totes Tier, das unrein ist – egal, ob es Wildtier, Haustier oder Kriechtier ist. Zunächst hat er es nicht bemerkt, aber er ist unrein geworden. Später wird ihm das bewusst, und er fühlt sich schuldig.
  3. 3 Oder jemand wird unrein, weil er etwas berührt, das von einem unreinen Menschen stammt. Ja, wer einen Menschen berührt, der unrein ist, wird selbst unrein. Zunächst bemerkt er es nicht. Doch später wird ihm das bewusst, und er fühlt sich schuldig.
  4. 4 Oder jemand schwört unbedacht und verspricht, Gutes oder Böses zu tun. Das kommt vor, wenn Menschen schwören, ohne nachzudenken. Zunächst hat er es nicht bemerkt. Doch später wird es ihm bewusst, und er fühlt sich schuldig.
  5. 5 In jedem dieser Fälle ist so vorzugehen: Zunächst soll der Schuldige bekennen, worin seine Sünde besteht.
  6. 6 Dann soll er ein Opfer darbringen als Wiedergutmachung für seine Sünde. Er soll ein weibliches Tier aus seiner Herde nehmen, ein Schaf oder eine Ziege. Das soll sein Sündopfer für den Herrn sein. Der Priester sorgt damit für Versöhnung. Der Schuldige hat eine Sünde begangen, nun wird ihm vergeben.
  7. 7 Es kann vorkommen, dass der Schuldige zu arm ist. Er kann kein Schaf als Opfer darbringen als Wiedergutmachung für die Sünde, die er begangen hat. Dann soll er für den Herrn zwei Tauben darbringen: Turteltauben oder junge Felsentauben. Die eine soll er als Sündopfer darbringen, die andere als Brandopfer.
  8. 8 Beide soll er zum Priester bringen. Der soll zuerst die Taube nehmen, die für das Sündopfer bestimmt ist. Er soll ihr dicht unter dem Kopf das Genick brechen, den Kopf aber nicht abreißen.
  9. 9 Das Blut des Tiers soll er an die Seitenwand des Altars spritzen. Das restliche Blut soll er herauspressen und am Sockel des Altars verteilen. Alles zusammen gilt als Sündopfer.
  10. 10 Die zweite Taube soll er als Brandopfer darbringen, wie es vorgeschrieben ist. Der Priester sorgt damit für Versöhnung. Der Schuldige hat eine Sünde begangen, nun wird ihm vergeben.
  11. 11 Es kann vorkommen, dass der Schuldige auch dafür zu arm ist. Er kann keine zwei Tauben darbringen als Wiedergutmachung für die Sünde, die er begangen hat – weder zwei Turteltauben noch zwei Felsentauben. Dann soll er als Opfergabe ein Kilogramm Mehl nehmen. Das soll er als Sündopfer darbringen. Er darf aber kein Öl darübergießen oder Weihrauch darauflegen, denn es ist ein Sündopfer.
  12. 12 Er soll das Mehl zum Priester bringen. Der Priester soll eine Handvoll davon wegnehmen. Dieser Teil dient zur Erinnerung daran, dass das ganze Opfer Gott gehört. Dann soll der Priester diesen Teil zum Altar tragen. Dort soll er ihn für den Herrn verbrennen als Räucheropfer mit den anderen Opfergaben. Alles zusammen gilt als Sündopfer.
  13. 13 Der Priester sorgt damit für Versöhnung. Der Schuldige hat eine Sünde begangen, nun wird ihm vergeben – das gilt für jeden einzelnen Fall. Dem Priester gehört derselbe Anteil an der Opfergabe wie beim Speiseopfer.
  14. 14 Der Herr sagte zu Mose:
  15. 15 Es kann vorkommen, dass jemand eine Sünde gegen etwas begeht, das für den Herrn bestimmt ist. Er lädt so aus Versehen Schuld auf sich. Dann soll er ein Schuldopfer darbringen. Er soll einen Widder aus seiner Herde nehmen und ihn für den Herrn darbringen. Der Widder soll makellos sein. Sein Wert soll in Silberstücken geschätzt werden, nach dem Gewicht, das am Heiligtum verwendet wird.
  16. 16 Er soll zusätzlich ein Fünftel des Wertes zahlen, der für den Widder geschätzt wird. Außerdem muss er Ersatz leisten für das, was für Gott bestimmt ist. Das alles soll er dem Priester geben. Der Priester sorgt für Versöhnung, indem er den Widder als Schuldopfer darbringt. Und Gott wird dem Schuldigen vergeben.
  17. 17 Wenn jemand glaubt, eine Sünde begangen zu haben, soll er ebenfalls ein Opfer darbringen. Er denkt, dass er etwas getan hat, was nach den Geboten des Herrn verboten ist. Er ist sich nicht sicher, fühlt sich aber schuldig und belastet.
  18. 18 Dann soll er einen Widder aus seiner Herde holen, der makellos ist und dem üblichen Richtwert entspricht. Diesen Widder soll er zum Priester bringen. Es ist sein Schuldopfer, mit dem der Priester für ihn um Versöhnung bitten soll. Ihm wird sein unabsichtlicher Fehler vergeben – auch wenn er nicht genau weiß, was er getan hat.
  19. 19 Das gilt als ein Schuldopfer. Denn er hat sich schuldig gefühlt und gilt deshalb als schuldig vor dem Herrn.
  20. 20 Der Herr sagte zu Mose:
  21. 21 Wenn jemand seinen Nächsten übervorteilt, soll er Wiedergutmachung leisten. Schwört er dabei einen Meineid, begeht er eine Sünde und wird dem Herrn gegenüber untreu. Deshalb soll er auch ein Opfer darbringen. Das gilt für solche und für ähnliche Fälle: Jemand streitet ab, dass ihm etwas anvertraut oder zur Aufbewahrung gegeben wurde. Jemand leugnet, dass er etwas geraubt oder durch Erpressung bekommen hat.
  22. 22 Oder jemand bestreitet, dass er etwas Verlorenes gefunden hat. Er bekräftigt dabei seine Lüge mit einem Meineid. Egal, was der Anlass war: Er begeht damit eine Sünde.
  23. 23 Wenn jemand so seine Sünde bemerkt und ihm seine Schuld bewusst wird, muss er Wiedergutmachung leisten. Er soll das zurückgeben, was er geraubt oder erpresst hat, was ihm anvertraut wurde oder er gefunden hat.
  24. 24 Egal, was der Anlass für die Lüge war – er soll den Schaden wiedergutmachen, der dadurch entstanden ist. Zusätzlich soll er ein Fünftel mehr erstatten. An dem Tag, an dem er sein Schuldopfer darbringt, soll er alles dem Eigentümer bezahlen.
  25. 25 Für den Herrn soll er ein Schuldopfer darbringen. Er soll einen Widder aus seiner Herde nehmen, der makellos ist und dem üblichen Richtwert entspricht. Diesen Widder soll er zum Priester bringen: Das ist sein Schuldopfer.
  26. 26 Der Priester sorgt für Versöhnung, indem er das Opfer vor dem Herrn darbringt. Und Gott wird der Person vergeben, was sie getan hat – egal, was sie getan hat und wodurch sie schuldig wurde.

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