레위기 4장 BasisBibel (2021)
BasisBibel (2021) · 독일어 · 레위기 (Leviticus) · 35절
- 1 Der Herr sprach mit Mose und forderte ihn auf,
- 2 mit den Israeliten zu reden und ihnen auszurichten: Wenn jemand aus Versehen eine Sünde begangen hat, soll er ein Sündopfer darbringen. Das gilt, wenn jemand versehentlich etwas getan hat, was nach den Geboten des Herrn verboten ist.
- 3 Hat der gesalbte Hohepriester eine Sünde begangen und belastet so das Volk, soll er Folgendes tun: Er soll einen makellosen Stier nehmen und ihn als Opfergabe für den Herrn darbringen. So wird ihm seine Sünde vergeben.
- 4 Diesen Stier soll er vor den Herrn bringen, an den Eingang zum Zelt der Begegnung. Er soll seine Hand auf den Kopf des Stieres legen und ihn vor dem Herrn schlachten.
- 5 Dann soll der gesalbte Hohepriester etwas von dem Blut des Stieres nehmen. Er soll es in das Zelt der Begegnung bringen.
- 6 Dort soll er seinen Finger in das Blut tauchen und es siebenmal gegen den Vorhang spritzen. So verteilt er das Blut vor dem Herrn im Heiligtum.
- 7 Der Altar für die Räucheropfer steht ebenfalls vor dem Herrn im Zelt der Begegnung. Auch die Hörner dieses Altars soll der Priester mit dem Blut bestreichen. Das restliche Blut des Stieres soll der Priester an den Sockel des Brandopferaltars gießen. Dieser steht draußen, vor dem Eingang zum Zelt der Begegnung.
- 8 Das ganze Fett des Sündopfers soll er ablösen: das Fett, das die Eingeweide bedeckt; das ganze Fett, das an den Eingeweiden hängt;
- 9 die beiden Nieren und das Fett darüber und das Fett an den Hüften. Dazu kommt der Lappen über der Leber, der mit den Nieren abgetrennt werden soll.
- 10 Er soll es genauso machen, wie man es beim Schlachtopfer mit einem Rind macht. Das alles soll der Priester in Rauch aufgehen lassen. Er soll es auf dem Brandopferaltar verbrennen.
- 11 Den Rest des Stieres soll er nach draußen bringen: das Fell, das ganze Fleisch mit Kopf und Beinen, die Eingeweide und den Mageninhalt.
- 12 Das ist der ganze übrige Stier. Er soll ihn dorthin bringen, wo man außerhalb des Lagers die Fettasche hinwirft. Denn dieser Ort gilt als rein. Dort soll er den Stier auf einem Holzstoß verbrennen. Auf dem Abfallplatz für die Fettasche sollen die Reste des Sündopfers verbrannt werden.
- 13 Hat sich die ganze Gemeinde Israels aus Versehen falsch verhalten, soll sie ein Sündopfer darbringen. Das gilt, wenn sie etwas getan hat, was nach den Geboten des Herrn verboten ist – aber zunächst hat die Versammlung es nicht bemerkt. So hat sie Schuld auf sich geladen.
- 14 Doch dann erkennt die Versammlung die Sünde, die sie begangen hat. Dann soll sie einen Stier als Opfergabe darbringen und ihn vor das Zelt der Begegnung bringen.
- 15 Die Ältesten der Gemeinde sollen ihre Hand auf den Kopf des Stieres legen. Man soll ihn vor dem Herrn schlachten.
- 16 Dann soll der gesalbte Hohepriester etwas von dem Blut des Stieres nehmen. Er soll es in das Zelt der Begegnung bringen.
- 17 Dort soll er seinen Finger in das Blut tauchen und es siebenmal gegen den Vorhang spritzen. So verteilt er das Blut vor dem Herrn im Heiligtum.
- 18 Der Altar für die Räucheropfer steht ebenfalls vor dem Herrn im Zelt der Begegnung. Auch die Hörner dieses Altars soll der Priester mit dem Blut bestreichen. Das restliche Blut des Stieres soll der Priester an den Sockel des Brandopferaltars gießen. Dieser steht draußen, vor dem Eingang zum Zelt der Begegnung.
- 19 Das ganze Fett soll er von dem Stier ablösen und es auf dem Altar in Rauch aufgehen lassen.
- 20 Er soll es mit diesem Stier genauso machen wie der Hohepriester beim Sündopfer. Das Opfer des ersten Stiers ist oben beschrieben. So sorgt der Priester für Versöhnung, und Gott wird ihnen vergeben.
- 21 Dann soll er den Stier nach draußen bringen und ihn außerhalb des Lagers verbrennen. Er soll dabei genauso vorgehen, wie es oben beim ersten Stier beschrieben ist. Das ist das Sündopfer der versammelten Israeliten.
- 22 Hat eines eurer Oberhäupter eine Sünde begangen, soll derjenige ebenfalls ein Opfer darbringen. Das gilt, wenn er aus Versehen falsch gehandelt hat. Er hat etwas getan, was nach den Geboten verboten ist, die der Herr, sein Gott, gegeben hat. So hat er Schuld auf sich geladen. Entweder er hat es selbst gemerkt –
- 23 oder ein anderer hat ihn darauf hingewiesen, dass er eine Sünde begangen hat. Dann soll er einen Ziegenbock als Opfergabe bringen. Männlich und makellos soll das Tier sein.
- 24 Er soll die Hand auf den Kopf des Tieres legen. Anschließend soll er es dort schlachten, wo man die Brandopfer für den Herrn schlachtet. Das ist ein Sündopfer.
- 25 Der Priester soll seinen Finger in das Blut tauchen und damit die Hörner des Brandopferaltars bestreichen. Das restliche Blut soll er ausgießen, an den Sockel des Brandopferaltars.
- 26 Das ganze Fett soll er in Rauch aufgehen lassen. Er soll es auf dem Altar verbrennen, wie man es bei dem Fett des Schlachtopfers macht. So sorgt der Priester für Versöhnung, und Gott wird eurem Oberhaupt vergeben.
- 27 Hat irgendjemand aus dem Volk eine Sünde begangen, soll er ebenfalls ein Opfer darbringen. Das gilt, wenn er aus Versehen falsch gehandelt hat. Er hat etwas getan, was nach den Geboten des Herrn verboten ist. So hat er Schuld auf sich geladen. Entweder er hat es selbst gemerkt –
- 28 oder ein anderer hat ihn darauf hingewiesen, dass er eine Sünde begangen hat. Dann soll er eine makellose weibliche Ziege darbringen. Sie ist die Opfergabe, wenn irgendjemand eine Sünde begangen hat.
- 29 Er soll die Hand auf den Kopf des Tieres legen. Anschließend soll der Priester es dort schlachten, wo man das Brandopfer schlachtet.
- 30 Der Priester soll seinen Finger in das Blut tauchen und damit die Hörner des Brandopferaltars bestreichen. Das restliche Blut soll er ausgießen, an den Sockel des Brandopferaltars.
- 31 Dann soll er das ganze Fett abtrennen, genauso wie man es beim Schlachtopfer macht. Der Priester soll alles in Rauch aufgehen lassen. Er soll es auf dem Altar verbrennen. Dieses Opfer wird den Herrn gnädig stimmen. So sorgt der Priester für Versöhnung für den, der das Opfer dargebracht hat. Ihm wird vergeben.
- 32 Bringt die Person ein Schaf als Opfergabe dar, soll sie ein weibliches, makelloses Tier nehmen. Das soll ihr Sündopfer sein.
- 33 Sie soll die Hand auf den Kopf des Tieres legen. Anschließend soll der Priester es dort schlachten, wo man das Brandopfer schlachtet.
- 34 Der Priester soll seinen Finger in das Blut tauchen und damit die Hörner des Brandopferaltars bestreichen. Das restliche Blut soll er ausgießen, an den Sockel des Brandopferaltars.
- 35 Dann soll er das Fett abtrennen – genauso wie es gemacht wird, wenn ein Schaf als Schlachtopfer dargebracht wird. Der Priester soll alles auf dem Altar verbrennen zusammen mit den anderen Opfergaben für den Herrn. So sorgt der Priester für Versöhnung. Die Person hat eine Sünde begangen. Nun wird ihr vergeben.
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