욥기 39장 Luther (1545)
Luther (1545) · 독일어 · 욥기 (Job) · 30절
- 1 Weißt du die Zeit, wann die Gemsen auf den Felsen gebären? Oder hast du gemerkt, wann die Hirsche schwanger gehen?
- 2 Hast du erzählet ihre Monden, wann sie voll werden? Oder weißt du die Zeit, wann sie gebären?
- 3 Sie beugen sich, wenn sie gebären, und reißen sich und lassen aus ihre Jungen.
- 4 Ihre Jungen werden feist und mehren sich im Getreide; und gehen aus und kommen nicht wieder zu ihnen.
- 5 Wer hat das Wild so frei lassen gehen? Wer hat die Bande des Wildes aufgelöset,
- 6 dem ich das Feld zum Hause gegeben habe und die Wüste zur Wohnung?
- 7 Es verlacht das Getümmel der Stadt; das Pochen des Treibers höret es nicht.
- 8 Es schauet nach den Bergen, da seine Weide ist, und suchet, wo es grün ist.
- 9 Meinest du, das Einhorn werde dir dienen und werde bleiben an deiner Krippe?
- 10 Kannst du ihm dein Joch anknüpfen, die Furchen zu machen, daß es hinter dir brache in Gründen?
- 11 Magst du dich auf es verlassen, daß es so stark ist, und wirst es dir lassen arbeiten?
- 12 Magst du ihm trauen, daß es deinen Samen dir wiederbringe und in deine Scheune sammle?
- 13 Die Federn des Pfauen sind schöner denn die Flügel und Federn des Storchs,
- 14 der seine Eier auf der Erde lässet und läßt sie die heiße Erde ausbrüten.
- 15 Er vergisset, daß sie möchten zertreten werden und ein wild Tier sie zerbreche.
- 16 Er wird so hart gegen seine Jungen, als wären sie nicht sein, achtet es nicht, daß er umsonst arbeitet.
- 17 Denn GOtt hat ihm die Weisheit genommen und hat ihm keinen Verstand mitgeteilet.
- 18 Zu der Zeit, wenn er hoch fähret, erhöhet er sich und verlachet beide Roß und Mann.
- 19 Kannst du dem Roß Kräfte geben, oder seinen Hals zieren mit seinem Geschrei?
- 20 Kannst du es schrecken wie die Heuschrecken? Das ist Preis seiner Nase, was schrecklich ist.
- 21 Es stampfet auf den Boden und ist freudig mit Kraft und zeucht aus den Geharnischten entgegen.
- 22 Es spottet der Furcht und erschrickt nicht und fleucht vor dem Schwert nicht,
- 23 wenngleich wider es klinget der Köcher und glänzet beide Spieß und Lanze.
- 24 Es zittert und tobet und scharret in die Erde und achtet nicht der Trommeten Hall.
- 25 Wenn die Trommete fast klinget, spricht es: Hui! und riecht den Streit von ferne, das Schreien der Fürsten und Jauchzen.
- 26 Fleuget der Habicht durch deinen Verstand und breitet seine Flügel gegen Mittag?
- 27 Fleuget der Adler auf deinen Befehl so hoch, daß er sein Nest in der Höhe macht?
- 28 In Felsen wohnet er und bleibt auf den Klippen an Felsen und in festen Orten.
- 29 Von dannen schauet er nach der Speise, und seine Augen sehen ferne.
- 30 Seine Jungen saufen Blut; und wo ein Aas ist, da ist er.
Luther (1545) — getbible.net(CrossWire SWORD 모듈)에서 가져옴 · 라이선스: 공개 도메인 (Public Domain) · 출처 ↗