욥기 13장 Luther (1545)
Luther (1545) · 독일어 · 욥기 (Job) · 28절
- 1 Siehe, das hat alles mein Auge gesehen und mein Ohr gehöret, und habe es verstanden.
- 2 Was ihr wisset, das weiß ich auch, und bin nicht geringer denn ihr.
- 3 Doch wollte ich gerne wider den Allmächtigen reden und wollte gerne mit GOtt rechten.
- 4 Denn ihr deutet es fälschlich und seid alle unnütze Ärzte.
- 5 Wollte GOtt, ihr schwieget; so würdet ihr weise.
- 6 Höret doch meine Strafe und merket auf die Sache, davon ich rede.
- 7 Wollt ihr GOtt verteidigen mit Unrecht und für ihn List brauchen?
- 8 Wollt ihr seine Person ansehen? Wollt ihr GOtt vertreten?
- 9 Wird's euch auch wohlgehen, wenn er euch richten wird? Meinet ihr, daß ihr ihn täuschen werdet, wie man einen Menschen täuschet?
- 10 Er wird euch strafen, wo ihr Person ansehet heimlich.
- 11 Wird er euch nicht erschrecken, wenn er sich wird hervortun, und seine Furcht wird über euch fallen?
- 12 Euer Gedächtnis wird verglichen werden der Asche, und euer Rücken wird wie ein Leimenhaufe sein.
- 13 Schweiget mir, daß ich rede; es soll mir nichts fehlen.
- 14 Was soll ich mein Fleisch mit meinen Zähnen beißen und meine Seele in meine Hände legen?
- 15 Siehe, er wird mich doch erwürgen, und ich kann's nicht erwarten; doch will ich meine Wege vor ihm strafen.
- 16 Er wird ja mein Heil sein; denn es kommt kein Heuchler vor ihn.
- 17 Höret meine Rede und meine Auslegung vor euren Ohren!
- 18 Siehe, ich habe das Urteil schon gefället; ich weiß, daß ich werde gerecht sein.
- 19 Wer ist, der mit mir rechten will? Aber nun muß ich schweigen und verderben.
- 20 Zweierlei tu mir nur nicht, so will ich mich vor dir nicht verbergen:
- 21 Laß deine Hand ferne von mir sein, und dein Schrecken erschrecke mich nicht.
- 22 Rufe mir, ich will dir antworten; oder ich will reden, antworte du mir.
- 23 Wie viel ist meiner Missetat und Sünden? Laß mich wissen meine Übertretung und Sünde!
- 24 Warum verbirgest du dein Antlitz und hältst mich für deinen Feind?
- 25 Willst du wider ein fliegend Blatt so ernst sein und einen dürren Halm verfolgen?
- 26 Denn du schreibest mir an Betrübnis und willst mich umbringen um der Sünden willen meiner Jugend.
- 27 Du hast meinen Fuß in Stock gelegt und hast acht auf alle meine Pfade und siehest auf die Fußtapfen meiner Füße,
- 28 der ich doch wie ein faul Aas vergehe und wie ein Kleid, das die Motten fressen.
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