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출애굽기 9장 BasisBibel (2021)

BasisBibel (2021) · 독일어 · 출애굽기 (Exodus) · 35절

  1. 1 Der Herr sagte zu Mose: »Geh zum Pharao und sage ihm: So spricht der Herr, der Gott der Hebräer: Entlasse mein Volk aus deinem Dienst. Sie sollen mir dienen.
  2. 2 Wenn du sie weiterhin festhältst und nicht entlassen willst,
  3. 3 wird die Hand des Herrn über dein Vieh kommen. Alle Tiere auf dem Feld werden von der Pest befallen werden: Pferde, Esel, Kamele, Rinder und Schafe.
  4. 4 Doch mit dem Vieh Israels wird der Herr anders umgehen als mit dem Vieh Ägyptens. Die Tiere, die den Israeliten gehören, werden nicht sterben.«
  5. 5 Der Herr bestimmte auch den Zeitpunkt: »Morgen wird der Herr dies tun im Land.«
  6. 6 Am folgenden Tag tat der Herr, was er angekündigt hatte: Das ganze Vieh der Ägypter starb, aber vom Vieh der Israeliten starb kein einziges Tier.
  7. 7 Da schickte der Pharao Boten aus, und tatsächlich war vom Vieh Israels kein einziges Tier gestorben. Doch der Pharao blieb starrsinnig, und er ließ das Volk nicht ziehen.
  8. 8 Der Herr sagte zu Mose und Aaron: »Füllt eure Hände mit Ruß aus dem Ofen. Mose soll ihn vor dem Pharao zum Himmel werfen.
  9. 9 Er wird sich als Staub auf das ganze Land legen. An Menschen und Tieren wird er Geschwüre hervorrufen. Überall in Ägypten werden die Pocken ausbrechen.«
  10. 10 Sie nahmen den Ruß und traten vor den Pharao. Mose warf den Ruß zum Himmel empor. Da brachen an Menschen und Tieren Geschwüre aus.
  11. 11 Auch die Magier konnten vor lauter Geschwüren Mose nicht mehr gegenübertreten. Denn sie waren ebenso von Geschwüren befallen wie alle in Ägypten.
  12. 12 Aber der Herr ließ den Pharao nichts begreifen. Er hörte nicht auf sie, wie der Herr es Mose vorausgesagt hatte.
  13. 13 Der Herr sagte zu Mose: »Mach dich morgen früh auf und tritt dem Pharao entgegen. Sag zu ihm: So spricht der Herr, der Gott der Hebräer: Entlasse mein Volk aus deinem Dienst, damit sie mir dienen.
  14. 14 Diesmal werde ich alle meine Plagen nicht nur gegen deine Leute und gegen dein Volk schicken. Auch du selbst wirst betroffen sein. Du sollst erkennen, dass auf der ganzen Erde keiner mächtiger ist als ich.
  15. 15 Ich hätte längst meine Hand ausstrecken und dich und dein Volk mit der Pest schlagen können. Dann wärst du schon nicht mehr auf der Erde.
  16. 16 Doch ich habe dich am Leben gelassen, damit ich an dir meine Macht zeigen kann. Man soll auf der ganzen Erde von mir erzählen.
  17. 17 Noch immer siehst du auf mein Volk herab und entlässt es nicht aus deinem Dienst.
  18. 18 Doch morgen um diese Zeit werde ich einen sehr schweren Hagel fallen lassen. Einen solchen Hagel hat es bis heute nicht gegeben, seit Ägypten besteht.
  19. 19 Schnell, lass dein Vieh in Sicherheit bringen und alles, was dir auf dem Feld gehört. Alles, was im Freien bleibt, wird umkommen. Menschen und Tiere, die sich nicht in ein Haus geflüchtet haben, werden vom Hagel erschlagen werden.«
  20. 20 Von den Leuten des Pharao nahmen die einen das Wort des Herrn ernst. Sie ließen ihre Arbeiter und ihr Vieh in den Häusern Schutz suchen.
  21. 21 Die anderen gaben nichts auf das Wort des Herrn. Sie ließen ihre Arbeiter und ihr Vieh auf dem Feld.
  22. 22 Da sagte der Herr zu Mose: »Streck deine Hand zum Himmel empor. Dann soll Hagel niedergehen auf das ganze Land Ägypten, auf Menschen, Tiere und alle Feldfrüchte.«
  23. 23 Mose reckte seinen Stab zum Himmel empor. Da ließ der Herr es donnern und hageln. Blitze fuhren auf die Erde, und der Herr ließ Hagel auf Ägypten fallen.
  24. 24 Der Hagel prasselte nieder, und dazwischen zuckten Blitze. Ein so schweres Unwetter hatte es noch nie gegeben, seit Menschen in Ägypten wohnten.
  25. 25 Überall in Ägypten wurden alle Menschen und Tiere, die im Freien geblieben waren, vom Hagel erschlagen. Auch alle Feldpflanzen vernichtete der Hagel und zerschlug alle frei stehenden Bäume.
  26. 26 Nur im Land Goschen, wo die Israeliten lebten, hagelte es nicht.
  27. 27 Da ließ der Pharao Mose und Aaron herbeirufen und sagte zu ihnen: »Diesmal habe ich Unrecht getan. Der Herr ist im Recht, aber ich und mein Volk, wir sind im Unrecht.
  28. 28 Betet zum Herrn, dass der Donner Gottes und der Hagel aufhören. Ich will euch aus meinem Dienst entlassen. Ihr müsst nicht länger bleiben.«
  29. 29 Mose antwortete: »Sobald ich vor der Stadt bin, werde ich die Hände zum Herrn ausbreiten. Dann werden Donner und Hagel aufhören. Daran wirst du erkennen, dass die Erde dem Herrn gehört.
  30. 30 Aber ich merke: Du und deine Leute, ihr zittert noch immer nicht vor Gott dem Herrn.«
  31. 31 Der Flachs und die Gerste waren zerschlagen. Denn die Gerste hatte schon Ähren gebildet, und der Flachs stand in Blüte.
  32. 32 Aber Weizen und Dinkel wurden nicht zerschlagen, denn sie reifen später.
  33. 33 Mose verließ den Pharao, ging aus der Stadt und breitete die Hände zum Herrn aus. Der Donner und der Hagel hörten auf, und der Regen schüttete nicht mehr auf die Erde.
  34. 34 Als der Pharao sah, dass Regen, Hagel und Donner aufgehört hatten, ging es wie zuvor: Er und seine Leute blieben starrsinnig.
  35. 35 Der Pharao wollte nicht begreifen. Er ließ die Israeliten nicht ziehen, wie der Herr es durch Mose angekündigt hatte.

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