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창세기 34장 BasisBibel (2021)

BasisBibel (2021) · 독일어 · 창세기 (Genesis) · 31절

  1. 1 Dina war die Tochter von Lea und Jakob. Eines Tages machte sie sich auf den Weg, um die Frauen in der Gegend zu besuchen.
  2. 2 Dabei wurde sie von Sichem gesehen, einem Sohn des Hiwiters Hamor. Hamor war der Herrscher des Landes. Sichem entführte Dina und vergewaltigte sie. Damit brachte er Schande über das Mädchen.
  3. 3 Aber dann verliebte er sich in Jakobs Tochter. Er schenkte Dina sein Herz und wollte sie zur Frau haben.
  4. 4 Deshalb sagte Sichem zu seinem Vater Hamor: »Halt für mich um die Hand dieses Mädchens an! Sie soll meine Frau werden.«
  5. 5 Jakob erfuhr, dass Sichem seine Tochter Dina vergewaltigt hatte. Seine Söhne waren gerade beim Vieh auf der Weide. Daher wartete er ab, bis sie zurückkamen.
  6. 6 Inzwischen ging Sichems Vater Hamor zu Jakob, um mit ihm zu reden.
  7. 7 Da kehrten Jakobs Söhne von der Weide zurück. Als sie erfuhren, was geschehen war, waren sie zutiefst gekränkt. Es packte sie der Zorn über die Schandtat, die Sichem an Israel begangen hatte. Denn er hatte mit Jakobs Tochter geschlafen, ohne mit ihr verheiratet zu sein. So etwas durfte nicht geschehen.
  8. 8 Hamor verhandelte mit Jakob und seinen Söhnen und sagte: »Mein Sohn Sichem liebt das Mädchen. Gebt sie ihm doch zur Frau!
  9. 9 Unsere Familien könnten untereinander heiraten. Gebt uns eure Töchter und heiratet unsere Töchter.
  10. 10 Lasst euch bei uns nieder! Das Land steht euch offen. Bleibt hier, zieht umher und lasst euch nieder!«
  11. 11 Sichem sagte zu Dinas Vater und zu ihren Brüdern: »Lasst mich doch Gnade bei euch finden! Was ihr von mir verlangt, das will ich euch geben.
  12. 12 Ihr könnt gerne einen hohen Brautpreis fordern und ein teures Hochzeitsgeschenk. Ich zahle, was ihr von mir verlangt. Nur gebt mir das Mädchen zur Frau!«
  13. 13 Jakobs Söhne gaben Sichem und Hamor eine hinterlistige Antwort. Denn Sichem hatte Schande über ihre Schwester Dina gebracht.
  14. 14 Sie sagten zu ihnen: »Einem unbeschnittenen Mann können wir unsere Schwester nicht zur Frau geben. Denn das gilt bei uns als Schande.
  15. 15 Aber unter einer Bedingung sind wir einverstanden: Ihr sollt so werden wie wir. Alle eure Männer und Jungen sollen beschnitten werden, so wie es bei uns üblich ist.
  16. 16 Dann geben wir euch unsere Töchter zu Frauen und heiraten eure Töchter. Dann wollen wir bei euch wohnen und zusammen mit euch ein einziges Volk werden.
  17. 17 Wenn ihr nicht auf uns hört und euch nicht beschneiden lasst, dann nehmen wir unsere Schwester und gehen.«
  18. 18 Der Vorschlag gefiel Hamor und seinem Sohn Sichem.
  19. 19 Der junge Mann zögerte nicht, die Angelegenheit zu regeln. Denn er hatte Jakobs Tochter sehr gern. Und er genoss das größte Ansehen im Haus seines Vaters.
  20. 20 Hamor und sein Sohn Sichem gingen zum Stadttor. Dort sagten sie zu den Männern ihrer Stadt:
  21. 21 »Diese Männer leben in Frieden mit uns. Sie sollen hierbleiben und im Land umherziehen. Es gibt hier genügend Platz für sie. Wir wollen ihre Töchter heiraten und ihnen unsere Töchter zu Frauen geben.
  22. 22 Die Leute sind einverstanden, bei uns zu wohnen und zusammen mit uns ein einziges Volk zu werden. Aber sie haben eine Bedingung: Alle unsere Männer und Jungen sollen beschnitten werden, so wie es bei ihnen üblich ist.
  23. 23 Werden dann nicht all ihr Vieh und ihr Besitz uns gehören? Daher lasst uns ihre Bedingung erfüllen, damit sie bei uns bleiben.«
  24. 24 Der Vorschlag von Hamor und seinem Sohn Sichem stieß bei den Männern der Stadt auf Zustimmung. Daraufhin ließen sich alle Männer dort beschneiden.
  25. 25 Drei Tage später hatte jeder von ihnen noch Schmerzen. Da ergriffen zwei von Jakobs Söhnen ihre Schwerter. Es waren Dinas Brüder Simeon und Levi. Sie drangen ungehindert in die Stadt ein und töteten dort alle männlichen Einwohner.
  26. 26 Auch Hamor und seinen Sohn Sichem töteten sie mit dem Schwert. Dann holten sie Dina aus Sichems Haus und zogen davon.
  27. 27 Danach fielen die Söhne Jakobs über die Getöteten her und plünderten die Stadt. Denn man hatte Schande über ihre Schwester gebracht.
  28. 28 Sie nahmen alles mit: Schafe und Ziegen, Rinder und Esel. Dazu kam das, was sie sonst noch in der Stadt und auf dem Feld fanden.
  29. 29 Sie raubten alles Hab und Gut. Die Kinder und Frauen schleppten sie als Beute fort und räumten die Häuser völlig leer.
  30. 30 Da sagte Jakob zu Simeon und Levi: »Ihr habt mich ins Unglück gestürzt! Jetzt hassen mich die Bewohner des Landes, die Kanaaniter und die Perisiter. Ich habe nur wenige Leute. Wenn sie sich gegen mich zusammentun, ist es um mich geschehen! Dann werde ich mit meiner Familie vernichtet.«
  31. 31 Aber Simeon und Levi entgegneten: »Er durfte unsere Schwester doch nicht wie eine Hure behandeln!«

BasisBibel (2021) — 대한성서공회 저작권 계약에 따라 게재 — 본문의 저작권은 대한성서공회에 있습니다. · 출처 ↗