이사야 8장 BasisBibel (2021)
BasisBibel (2021) · 독일어 · 이사야 (Isaiah) · 23절
- 1 Der Herr sprach zu mir: »Nimm dir eine große Tafel und schreib darauf mit einem gewöhnlichen Griffel: Maher-Schalal Hasch-Bas, ›Eilige Beute – Schneller Raub‹!«
- 2 Das tat ich und zog zwei zuverlässige Zeugen hinzu. Der eine war der Priester Urija, der andere Secharja, der Sohn des Jeberechja.
- 3 Dann schlief ich mit der Prophetin. Sie wurde schwanger und brachte einen Sohn zur Welt. Da sprach der Herr zu mir: »Nenne ihn Maher-Schalal Hasch-Bas, ›Eilige Beute – Schneller Raub‹.
- 4 Denn die Schätze von Damaskus und Samaria werden geraubt und zur Beute. Man trägt sie vor dem König von Assyrien her. Das wird geschehen, noch bevor der Junge ›Vater‹ und ›Mutter‹ sagen kann.«
- 5 Weiter sagte der Herr zu mir:
- 6 Dieses Volk verachtet das Wasser des Schiloach, das sanft dahinfließt. Stattdessen hat es seine Freude an Rezin und dem Sohn Remaljas.
- 7 Darum führt der Herr den König von Assyrien und seine Heeresmacht gegen sie heran. Er kommt über sie wie die gewaltigen Fluten des Eufrat. Der verlässt sein Bett und tritt über die Ufer.
- 8 Er breitet sich aus bis nach Juda. Er überschwemmt und überflutet das Land, sodass das Wasser den Bewohnern bis zum Hals steht. Dein ganzes Land, Immanuel, ist davon bedeckt wie von riesigen Flügeln.
- 9 Wütet nur, ihr Völker – ihr werdet doch vernichtet. Hört alle zu, bis ans Ende der Welt! Bewaffnet euch nur – ihr werdet doch vernichtet. Bewaffnet euch – ihr werdet vernichtet.
- 10 Macht Pläne – sie werden vereitelt. Redet, so viel ihr wollt – es wird nichts daraus. Denn Gott ist mit uns.
- 11 Der Herr packte mich mit seiner starken Hand. Er warnte mich, den Weg dieses Volkes zu gehen:
- 12 »Nennt nicht alles Verschwörung, was dieses Volk Verschwörung nennt! Fürchtet nicht, was es fürchtet, und erschreckt nicht davor!
- 13 Der Herr Zebaot ist es, den ihr heilig nennen sollt! Ihn sollt ihr fürchten und vor ihm erschrecken!
- 14 Er zeigt den beiden Reichen Israels seine Heiligkeit: Er wird zu einem Stein, an dem sie sich stoßen, einem Fels, über den sie stolpern. Er wird zu einem Netz und einer Schlinge für die Bewohner Jerusalems.
- 15 Viele stolpern darüber, fallen hin und brechen sich die Knochen. Sie tappen in die Falle und verstricken sich darin.«
- 16 Ich will meine Weisung aufschreiben. Ich will meine Worte sicher aufbewahren im Kreis meiner Schüler.
- 17 Jetzt verbirgt der Herr sein Angesicht vor den Nachkommen Jakobs. Aber ich will auf ihn warten und meine Hoffnung auf ihn setzen.
- 18 Seht her, hier bin ich mit den Kindern, die der Herr mir gegeben hat. Wir sind lebendige Zeichen und Warnungen für Israel. Sie stammen vom Herrn Zebaot, der auf dem Berg Zion wohnt.
- 19 Es wird aber Leute geben, die zu euch sagen: »Befragt doch die Totenbeschwörer und Wahrsager, die flüstern und murmeln. Warum sollte ein Volk nicht seine Götter befragen? Warum sollte es nicht die Toten um einen Rat bitten, der den Lebenden hilft?«
- 20 Dann antwortet: »Haltet euch an die Worte des Propheten und an seine Weisung!« Wer nicht so spricht, für den gibt es keinen Hoffnungsschimmer.
- 21 Bedrückt und hungrig durchziehen die Bewohner das Land. Vor lauter Wut über den Hunger verfluchen sie ihren König und ihren Gott. Ob sie sich nach oben wenden
- 22 oder zur Erde schauen: Da ist nichts als Not, Finsternis und bedrückende Dunkelheit. Man ist ins Dunkel verstoßen.
- 23 Doch es bleibt nicht finster, wo jetzt bedrückende Dunkelheit herrscht. Gott hat das Land der Stämme Sebulon und Naftali in früherer Zeit verächtlich behandelt. Dann aber hat er diese Gegend ehrenvoll behandelt: das Land am Mittelmeer, das Ostjordanland und das südliche Galiläa.
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