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이사야 28장 BasisBibel (2021)

BasisBibel (2021) · 독일어 · 이사야 (Isaiah) · 29절

  1. 1 Wehe der Stadt Samaria! Sie ist der ganze Stolz der betrunkenen Efraimiter. Auf einem Hügel liegt sie über einem fruchtbaren Tal wie ein Blütenkranz auf dem Kopf der Trinker. Doch ihre Pracht verwelkt wie eine Blume.
  2. 2 Denn der Herr schickt einen mächtigen Angreifer. Der kommt wie ein Unwetter mit Hagel und verheerendem Sturm. Wie ein gewaltiger Wolkenbruch reißt er mit seinen Wassermassen alles zu Boden.
  3. 3 Dann wird sie mit Füßen getreten, die prächtige Krone der betrunkenen Efraimiter.
  4. 4 Noch ist Samaria Efraims ganzer Stolz. In ihrer welkenden Pracht liegt die Stadt auf ihrem Hügel über dem fruchtbaren Tal. Doch schon bald geht es ihr wie einer frühreifen Feige vor der Ernte im Sommer: Kaum sieht sie einer, pflückt er sie und verspeist sie direkt aus der Hand.
  5. 5 Doch es kommt eine Zeit, da wird der Herr Zebaot selbst zur herrlichen Krone. Wie ein prächtiger Kranz schmückt er die Überlebenden seines Volkes.
  6. 6 Denen, die Recht sprechen, schärft er den Sinn für Gerechtigkeit. Denen, die Angriffe gegen das Stadttor zurückschlagen, verleiht er Mut und Kraft.
  7. 7 Selbst die Priester und Propheten schwanken vom Wein und taumeln vom Bier. Ja, sie schwanken vom Bier. Sie sind vom Wein ganz benommen und taumeln vom Bier. Die Propheten schwanken, wenn sie Visionen haben. Die Priester torkeln, wenn sie Entscheidungen treffen.
  8. 8 Alle Tische sind vollgekotzt, es gibt keine saubere Stelle mehr.
  9. 9 Wem wollen solche Priester denn Wissen vermitteln, wem solche Propheten Visionen deuten? Kleinkindern vielleicht, die gerade abgestillt werden?
  10. 10 Denn wenn sie reden, klingt es so: »Zaw lazaw, zaw lazaw, qaw laqaw, qaw laqaw. Hier ein bisschen, dort ein bisschen.«
  11. 11 Ja, Gott spricht zu diesem Volk mit gestotterten Wörtern und unverständlicher Sprache.
  12. 12 Dabei hat er einst in klaren Worten zu ihnen gesagt: »In diesem Land findet ihr Ruhe, darum lasst die Erschöpften ausruhen. Hier ist ein Ort zum Aufatmen.« Doch sie wollten nicht hören.
  13. 13 Daher wird ihnen das Wort des Herrn zu einem unverständlichen Geplapper: »Zaw lazaw, zaw lazaw, qaw laqaw, qaw laqaw. Hier ein bisschen, dort ein bisschen.« Beim Gehen stolpern sie, fallen nach hinten und brechen sich die Knochen. Sie tappen in die Falle und verstricken sich darin.
  14. 14 Darum hört das Wort des Herrn, ihr Schwätzer, die ihr in Jerusalem über das Volk herrscht!
  15. 15 Ihr sagt: »Wir haben uns mit dem Tod verbündet und mit dem Totenreich einen Vertrag geschlossen. Wenn das Unheil hereinbricht wie eine alles überschwemmende Flut, kann es uns nichts anhaben.« Ihr habt Zuflucht bei der Lüge gesucht und euch auf trügerische Sicherheiten verlassen.
  16. 16 Darum spricht Gott, der Herr: »Seht, ich lege auf dem Berg Zion einen Grundstein. Es ist ein besonders wertvoller Eckstein, der felsenfest ins Fundament eingemauert wird. Wer so fest vertraut, lässt sich nicht aus der Ruhe bringen.
  17. 17 Meine Messschnur ist das Recht und meine Waage die Gerechtigkeit.« Aber euer Lügengebäude, in dem ihr Zuflucht sucht, wird vom Hagel weggefegt. Wasser schwemmt eure Sicherheiten fort.
  18. 18 Dann wird euer Bündnis mit dem Tod aufgelöst, euer Vertrag mit dem Totenreich bleibt nicht bestehen. Das Unheil bricht über euch herein wie eine alles überschwemmende Flut, die euch niederwalzt.
  19. 19 Jedes Mal, wenn sie heranbraust, erfasst sie euch. Morgen für Morgen braust sie heran, Tag und Nacht lässt sie euch keine Ruhe. Dann wird es entsetzlich sein, Visionen zu deuten.
  20. 20 Ihr werdet erleben, was das Sprichwort sagt: Das Bett ist zu kurz, um sich darin auszustrecken. Die Decke ist zu knapp, um sich darin einzuwickeln.
  21. 21 Denn der Herr macht sich auf zum Kampf wie damals am Berg Perazim. Er wütet gegen euch wie einst im Tal von Gibeon. Seltsam erscheint euch sein Tun, befremdlich sein Werk.
  22. 22 Darum hört auf mit eurem Geschwätz, sonst werden eure Fesseln noch enger. Denn Gott, der Herr Zebaot, hat beschlossen, Vernichtung über die ganze Erde zu bringen. Das habe ich von ihm selbst gehört.
  23. 23 Passt auf und hört zu, wenn ich rede! Achtet auf das, was ich euch zu sagen habe!
  24. 24 Pflügt ein Bauer sein Feld etwa die ganze Zeit, wenn er etwas aussäen will? Zieht er ständig Furchen und ebnet seinen Acker?
  25. 25 Natürlich nicht! Sobald er den Boden vorbereitet hat, streut er Schwarz- und Kreuzkümmel aus. Er setzt Weizen in Reihen, Gerste an ihren Platz und Dinkel an den Rand des Feldes.
  26. 26 Der Bauer weiß, was zu tun ist, denn Gott belehrt und unterweist ihn.
  27. 27 Auch drischt man Schwarzkümmel nicht mit dem Dreschschlitten. Über Kreuzkümmel fährt man nicht mit der Dreschwalze. Nein, Schwarzkümmel wird mit einem Knüppel ausgeklopft und Kreuzkümmel mit einem Stock.
  28. 28 Das Korn dagegen wird zermahlen. Und doch drischt der Bauer nicht endlos darauf ein. Wenn er mit der Dreschwalze darüberfährt, achtet er darauf, dass die Pferde es nicht zertreten.
  29. 29 Auch dieses Wissen kommt vom Herrn Zebaot. Er gibt wunderbaren Rat und sorgt für großen Erfolg.

BasisBibel (2021) — 대한성서공회 저작권 계약에 따라 게재 — 본문의 저작권은 대한성서공회에 있습니다. · 출처 ↗