예레미야 34장 BasisBibel (2021)
BasisBibel (2021) · 독일어 · 예레미야 (Jeremiah) · 22절
- 1 Nebukadnezzar, der König von Babylonien, kämpfte gegen Jerusalem und alle anderen Städte. Er führte ein riesiges Heer an – mit eigenen Soldaten und mit Kämpfern aus den unterworfenen Königreichen und Völkern. Da kam dieses Wort vom Herrn zu Jeremia:
- 2 So spricht der Herr, der Gott Israels! Geh zu König Zidkija von Juda und richte ihm aus: So spricht der Herr! Ich gebe diese Stadt in die Hand des Feindes. Der babylonische König wird sie in Brand stecken.
- 3 Auch du wirst seiner Hand nicht entkommen. Man wird dich gefangen nehmen und in seine Gewalt übergeben. Auge in Auge wirst du ihm Rede und Antwort stehen. Vor dem babylonischen König musst du dich verantworten. Dann wird man dich nach Babylon bringen.
- 4 Doch jetzt hör, König Zidkija von Juda, was der Herr dir sagen lässt! So spricht der Herr über dich: Du wirst nicht durch das Schwert umkommen.
- 5 Du wirst in Frieden sterben. Wie es beim Begräbnis von Königen üblich ist, wird man auch für dich Totenfeuer anzünden. So hat man es bei deinen Vorfahren getan, den Königen, die vor dir regierten. Auch wird man die Totenklage für dich halten und rufen: »Ach, unser Herrscher!« Das ist mein Versprechen, das ich dir gebe. – So lautet der Ausspruch des Herrn
- 6 Der Prophet Jeremia ging zu König Zidkija von Juda und überbrachte ihm diese Botschaft in Jerusalem.
- 7 Damals kämpfte das Heer des Königs von Babylonien schon gegen Jerusalem und alle andere Städte. Von allen befestigten Städten Judas waren allein Lachisch und Aseka noch nicht gefallen.
- 8 Jeremia erhielt eine weitere Botschaft vom Herrn. Es war zu der Zeit, als König Zidkija mit dem Volk ein Abkommen traf. Alle Einwohner Jerusalems verpflichteten sich, die Freilassung aller hebräischen Sklaven auszurufen.
- 9 Jeder sollte seine hebräischen Sklaven freilassen, Männer und Frauen. Keiner sollte Judäer zur Arbeit zwingen, die doch zu seinem Volk gehörten.
- 10 Zunächst hielten sich auch alle daran: die führenden Männer und das ganze Volk – alle, die dem Abkommen beigetreten waren. Jeder ließ seinen Sklaven und seine Sklavin frei. Keiner zwang mehr einen anderen zur Arbeit. Alle folgten und ließen ihre Sklaven frei.
- 11 Doch dann hielten sie sich nicht mehr daran. Sie holten sich die Sklaven und Sklavinnen zurück, die sie vorher freigelassen hatten. Sie zwangen sie wieder zur Sklavenarbeit.
- 12 Deshalb kam dieses Wort zu Jeremia vom Herrn:
- 13 So spricht der Herr, der Gott Israels! Ich habe mit euren Vorfahren einen Bund geschlossen. Damals hatte ich sie aus Ägypten geführt und aus der Sklaverei befreit. In dieser Zeit sagte ich zu ihnen:
- 14 »Alle sieben Jahre soll es so sein: Du sollst deinen hebräischen Bruder freilassen, der sich dir als Sklave verkauft hat. Sechs Jahre soll er für dich arbeiten. Danach sollst du ihn in die Freiheit entlassen.« Doch eure Vorfahren hörten nicht auf mich, sie schenkten mir nicht einmal Gehör.
- 15 Ihr aber habt es anders gehalten: Ihr habt getan, was in meinen Augen recht ist, und die Freilassung ausgerufen – jeder wollte seinen Nächsten freilassen. In dem Haus, das meinen Namen trägt, habt ihr vor mir ein Abkommen geschlossen.
- 16 Doch dann habt ihr euch nicht daran gehalten. So habt ihr meinen Namen in den Schmutz gezogen! Jeder hat seine Sklaven, die er freigelassen hatte, zur Rückkehr gezwungen – dabei wollten sie frei sein! Ihr habt sie gezwungen, wieder als Sklaven für euch zu arbeiten.
- 17 Deshalb kündigt euch der Herr jetzt an: Ihr habt nicht auf mich gehört. Niemand hat die Freilassung wirklich durchgeführt und seinen Bruder und Mitmenschen freigelassen. Seht her! Jetzt rufe ich eine Freilassung aus. – Ausspruch des Herrn – Ich gebe euch frei für Krieg, Hunger und Seuchen. So mache ich euch zum abschreckenden Beispiel für alle Königreiche der Erde.
- 18 Ich werde die Menschen strafen, die meinen Bund übertreten haben. Sie haben sich ja nicht an ihr Versprechen gehalten, das sie vor mir gegeben hatten. Es soll ihnen so ergehen wie dem Kalb, das sie beim Bundesschluss halbiert hatten.
- 19 Sie alle sind zwischen den Hälften hindurchgegangen und haben so ihr Versprechen bekräftigt: die führenden Männer von Juda und Jerusalem, die Beamten des Hofes und die Priester sowie das gesamte Volk des Landes.
- 20 Ich werde sie alle in die Hand ihrer Feinde geben und in die Hand derer, die sie töten wollen. Die Vögel des Himmels und die wilden Tiere werden ihre Leichen fressen.
- 21 Auch König Zidkija von Juda und seine Beamten gebe ich in die Hand ihrer Feinde. Ich liefere sie denen aus, die sie töten wollen. Ich überlasse sie dem Heer des babylonischen Königs, das gerade erst von euch abgezogen ist.
- 22 Seht her! Ich gebe die Befehle! – Ausspruch des Herrn – Ich werde den Babyloniern befehlen, zurückzukehren. Sie werden gegen diese Stadt kämpfen und sie einnehmen. Schließlich werden sie die Stadt in Brand stecken. Auch mit den Städten Judas werde ich es so machen. Sie werden verwüstet sein und menschenleer.
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