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예레미야 31장 BasisBibel (2021)

BasisBibel (2021) · 독일어 · 예레미야 (Jeremiah) · 40절

  1. 1 So lautet der Ausspruch des Herrn: Dann werde ich für alle Menschen in Israel Gott sein, und sie werden mein Volk sein.
  2. 2 So spricht der Herr: Das Volk, das dem Schwert entkommen ist, hat Gnade gefunden in der Wüste. Israel zieht zum Ort seiner Ruhe.
  3. 3 Ja, der Herr ist mir, Israel, erschienen. Von weit her ist er gekommen und versichert mir: Mit ewiger Liebe habe ich dich geliebt und habe dir die Treue gehalten.
  4. 4 Ich werde dich wieder aufbauen. Ja, dir wird geholfen, Jungfrau Israel! Deine Trommeln wirst du wieder hervorholen und Schmuck zum Fest anlegen. Fröhlich werdet ihr zusammen tanzen.
  5. 5 Du wirst wieder Weinberge pflanzen, auf Samarias Bergen wirst du sie anlegen. Ja, wer pflanzt, der wird auch ernten können!
  6. 6 Denn die Zeit wird kommen, dass die Wächter auf dem Gebirge Efraim rufen: »Lasst uns hinaufziehen nach Zion! Wir wollen zum Herrn, unserem Gott, gehen!«
  7. 7 So spricht der Herr: Jubelt voller Freude Jakob zu! Stimmt Freudengesänge an für den Herrscher der Völker! Lasst es alle hören, lobt und verkündet: »Der Herr hat seinem Volk geholfen, den Rest Israels hat er gerettet!«
  8. 8 Ja, ich hole sie heraus aus dem Land des Nordens, aus allen Ecken der Erde bringe ich sie zusammen. Unter ihnen werden Blinde und Lahme sein, schwangere Frauen und junge Mütter. Sie werden wieder hierher zurückkehren. Als große Gemeinschaft kommen sie zurück.
  9. 9 Mit Tränen in den Augen werden sie kommen. Aber ich werde sie trösten und sicher leiten. Zu Bächen voller Wasser werde ich sie führen – auf einem ebenen Weg, auf dem sie nicht stolpern werden. Denn ich bin für Israel zum Vater geworden, Efraim ist mein erstgeborener Sohn.
  10. 10 Hört das Wort des Herrn, ihr Völker! Verkündet es selbst auf den fernen Inseln! Sagt allen: »Der Herr hat Israel zerstreut. Doch jetzt sammelt er es wieder! Er beschützt und leitet sein Volk, wie ein Hirte seine Schafe hütet.«
  11. 11 Denn der Herr erlöst Jakob. Er befreit ihn aus der Hand dessen, der stärker ist als Jakob.
  12. 12 Dann werden sie kommen und auf Zions Höhe jubeln. Sie werden vor Freude strahlen über das Gute, das der Herr ihnen schenkt: über Korn, Wein und Olivenöl und über die Jungtiere der Schafe, Ziegen und Rinder. Sie werden wie ein bewässerter Garten sein – nie mehr wird es ihnen an etwas fehlen.
  13. 13 Dann werden die Mädchen vor Freude tanzen, Jung und Alt werden miteinander lachen. Ich werde ihre Trauer in Freude verwandeln. Ich werde sie trösten und sie von ihrem Kummer befreien.
  14. 14 Den Priestern gebe ich ihren Anteil am Opfer und werde sie reichlich sättigen. Mein Volk soll sich satt essen an all dem Guten, das ich ihm schenke. – So lautet der Ausspruch des Herrn.
  15. 15 So spricht der Herr: Noch hört man in Rama bitteres Klagen und Weinen. Rahel weint um ihre Kinder. Sie will sich nicht trösten lassen. Denn ihre Kinder wurden ihr genommen.
  16. 16 So spricht der Herr: Doch jetzt hör auf zu klagen und zu weinen! Denn deine Mühe wird belohnt. – Ausspruch des Herrn – Sie werden aus dem Land des Feindes zurückkehren.
  17. 17 Es gibt Hoffnung für deine Zukunft. – Ausspruch des Herrn – Deine Kinder werden in ihre Heimat zurückkehren.
  18. 18 Ich habe wohl gehört, wie Efraim klagt: »Du hast mich hart erzogen. Ich ließ mich von dir zähmen wie ein junger Stier, den noch niemand gebändigt hat. Lass mich doch umkehren! Ich will ja umkehren: Denn du, Herr, bist mein Gott!
  19. 19 Wenn ich umgekehrt bin, bereue ich, was ich getan habe. Nachdem ich es erkannt habe, schlage ich an meine Brust. Ich schäme mich in Grund und Boden. Denn als ich jung war, habe ich Schande über mich gebracht. Daran trage ich jetzt schwer.«
  20. 20 Ist Efraim denn nicht mein Lieblingssohn? Ist er nicht das Kind, das ich über alles liebe? Selbst wenn ich streng mit ihm reden muss, bin ich mit meinen Gedanken ganz bei ihm. Mein Herz schlägt ganz für ihn. Ich kann nicht anders: Ich habe Erbarmen mit ihm. – So lautet der Ausspruch des Herrn.
  21. 21 Also mach dich jetzt auf den Heimweg: Stell die Wegweiser wieder auf! Markiere mit Steinen den Weg, den du damals gegangen bist! Achte genau auf die Straße! Kehre heim, Jungfrau Israel! Kehre zurück in deine Städte!
  22. 22 Wie lange willst du noch zögern, Tochter? Wie lange bleibst du noch unentschlossen? Denn der Herr hat Neues geschaffen: Im Land erwartet dich ein neues Miteinander – die Frau umgibt den Mann.
  23. 23 So spricht der Herr Zebaot, der Gott Israels: Auch im Land Juda und in all seinen Städten wird man sich wieder Segen wünschen. Wenn ich ihr Schicksal wenden werde, werden sie über ihr Land sagen: »Der Herr segne dich, du Weideland voller Gerechtigkeit, du heiliger Berg!«
  24. 24 Dann wird Juda wieder bevölkert sein. In all seinen Städten werden wieder Bauern leben und Hirten, die mit ihren Herden umherziehen.
  25. 25 Ja, den Durstigen gebe ich zu trinken und die Müden stärke ich.
  26. 26 Das alles erlebte ich im Schlaf. Da wachte ich auf und schaute mich um. Ich dachte: Wie angenehm war doch mein Schlaf!
  27. 27 Seht, es kommt eine Zeit, da werde ich neu aussäen. – Ausspruch des Herrn – Mit dem Haus Israel und dem Haus Juda werde ich einen Neuanfang machen: Menschen und Tiere sollen wieder leben und gedeihen.
  28. 28 Schon immer habe ich mich um sie gekümmert. Damals habe ich sie ausgerissen, eingerissen, zerstört, vernichtet und Schaden angerichtet. Jetzt aber werde ich sie aufbauen und pflanzen. – So lautet der Ausspruch des Herrn.
  29. 29 Dann werden sie nicht mehr länger sagen: »Die Väter haben saure Trauben gegessen. Deshalb sind die Zähne der Söhne jetzt ruiniert.«
  30. 30 Nein! Dann wird jeder seine eigene Schuld tragen müssen und daran sterben. Wer saure Trauben isst, wird seine eigenen Zähne ruinieren.
  31. 31 Seht, es kommt eine Zeit, da werde ich einen neuen Bund schließen. Mit dem Haus Israel und dem Haus Juda werde ich ihn schließen. – Ausspruch des Herrn –
  32. 32 Dieser Bund wird anders sein als der Bund, den ich mit ihren Vorfahren geschlossen habe. Damals habe ich ihre Vorfahren an der Hand genommen und sie aus Ägypten geführt. Aber sie haben meinen Bund gebrochen, obwohl ich doch ihr Herr war! – So lautet der Ausspruch des Herrn.
  33. 33 In Zukunft soll es einen neuen Bund geben. Mit dem Haus Israel will ich ihn schließen. – So lautet der Ausspruch des Herrn. Und das wird der neue Bund sein: Ich werde meine Weisung in sie hineinlegen und sie in ihr Herz schreiben. Ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein.
  34. 34 Sie werden einander nicht mehr belehren. Keiner wird zum anderen sagen: »Erkenn doch endlich, wer der Herr ist!« Nein, sie alle werden mich kennen, vom Kleinsten bis zum Größten. – Ausspruch des Herrn – Denn ich werde ihnen ihre Schuld vergeben und nicht länger an ihre Sünde denken.
  35. 35 Der Herr hat eine Botschaft für sein Volk. Er, der die Sonne zum Licht des Tages bestimmt hat, Mond und Sterne für die Nacht – das ist seine Ordnung. Er, der das Meer aufwühlt, dass die Wellen brausen. Herr der himmlischen Heere – so lautet sein Name. Und so spricht der Herr:
  36. 36 »Können diese Ordnungen denn jemals vergehen? – Ausspruch des Herrn – Und das Volk aus dem Samen Israels – kann es jemals untergehen? Nein, immer wird Israel vor meinen Augen bestehen.«
  37. 37 So spricht der Herr: »Kann jemand den Himmel vermessen oder in die Tiefen der Erde vordringen? Und alle Nachkommen Israels – kann ich sie jemals verwerfen? Nein, trotz allem, was sie getan haben! – So lautet der Ausspruch des Herrn.«
  38. 38 Seht, es kommt eine Zeit, da wird Jerusalem für den Herrn wieder aufgebaut – vom Turm Hananel bis zum Ecktor. – So lautet der Ausspruch des Herrn.
  39. 39 Weit reicht die Messschnur. Man wird die Stadtmauern verlängern – vom Hügel Gareb gegenüber dem Turm mit einem Knick bis nach Goa.
  40. 40 Selbst unreine Orte sind dann heilig für den Herrn wie das Tal der Leichen und der Asche. Dazu noch die Hänge bis zum Bach Kidron und bis zum Pferdetor im Osten. Nie wieder wird diese Stadt zerstört und abgebrochen!

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