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역대하 34장 BasisBibel (2021)

BasisBibel (2021) · 독일어 · 역대하 (2 Chronicles) · 33절

  1. 1 Joschija war acht Jahre alt, als er König wurde. 31 Jahre regierte er in Jerusalem.
  2. 2 Er tat, was dem Herrn gefiel, und folgte ganz dem Vorbild seines Vorfahren David. Niemals wich er von diesem guten Weg ab, weder nach rechts noch nach links.
  3. 3 Im achten Jahr seiner Königsherrschaft war er immer noch ein junger Mann. Schon da fing er an, nach dem Gott seines Vorfahren David zu fragen. Im zwölften Jahr begann er, Juda und Jerusalem zu reinigen: Kultplätze und Kultpfähle wurden beseitigt, ebenso geschnitzte und gegossene Götterbilder.
  4. 4 Vor seinen Augen riss man die Altäre der Baale ein. Die Räucheraltäre, die darauf standen, zerschlug er. Er zerbrach und zermalmte die Kultpfähle und die geschnitzten und gegossenen Götterbilder. Den Staub verstreute er auf den Gräbern von denen, die ihnen Opfer dargebracht hatten.
  5. 5 Die Knochen der Priester dieser Götter verbrannte er auf ihren Altären. So reinigte er Juda und Jerusalem.
  6. 6 Er riss auch die Altäre nieder in den Städten im Gebiet Manasse, in Efraim und Simeon und bis hin nach Naftali und in den zertrümmerten Städten ringsum.
  7. 7 Die Kultpfähle und Götterbilder zertrümmerte und zermalmte er. Er zerschlug die Räucheraltäre in ganz Israel. Dann kehrte er nach Jerusalem zurück.
  8. 8 In seinem 18. Regierungsjahr war Joschija immer noch dabei, das Land und das Haus zu reinigen. Er vergab einen Auftrag an Schafan, den Sohn des Azalja, an den Stadtoberen Maaseja und an den Schreiber Joach, den Sohn des Joahas. Sie sollten das Haus des Herrn, seines Gottes, ausbessern.
  9. 9 Sie gingen zum Hohepriester Hilkija, und übergaben Geld, das zum Tempel gebracht worden war. Die Leviten, die an den Eingängen Wache hielten, hatten es gesammelt von Manasse und Efraim – dem ganzen Rest Israels –, von ganz Juda und Benjamin und von den Einwohnern Jerusalems.
  10. 10 Sie gaben es den Handwerkern, die die Arbeiten am Tempel des Herrn beaufsichtigten. Diese sollten davon die anderen Handwerker bezahlen, die den Tempel ausbesserten und erneuerten.
  11. 11 Sie gaben es den Zimmerleuten und Bauarbeitern. Die sollten damit behauene Steine und Holz für die Verbindungsbalken kaufen. Mit den Balken sollten die Häuser erneuert werden, die die Könige von Juda hatten herunterkommen lassen.
  12. 12 Die Männer waren gewissenhaft bei der Arbeit. Die Aufsicht hatten die Leviten Jahat und Obadja von den Meraritern und Secharja und Meschullam von den Kehatitern. Die Leviten, die mit Musikinstrumenten umgehen konnten,
  13. 13 hatten die Aufsicht über die Lastträger. Sie beaufsichtigten auch alle Handwerker bei ihren verschiedenen Tätigkeiten. Andere Leviten waren Schreiber, Schriftführer oder Torwächter.
  14. 14 Als sie das Geld holten, das in das Haus des Herrn gebracht worden war, machten sie einen Fund. Der Priester Hilkija entdeckte ein Buch mit der Weisung des Herrn. Gott hatte sie dem Volk durch Mose gegeben.
  15. 15 Hilkija ergriff das Wort und sagte zu Schafan, dem Schreiber: »Ich habe im Tempel des Herrn diese Heilige Schrift gefunden.« Hilkija übergab Schafan das Buch.
  16. 16 Dann machte sich der Schreiber Schafan auf den Weg zum König und berichtete ihm: »Sie tun alles, was deinen Dienern aufgetragen wurde.
  17. 17 Sie haben das Geld, das sich im Tempel des Herrn befand, ausgeschüttet. Sie haben es den Aufsehern und Handwerkern gegeben.«
  18. 18 Dann berichtete der Schreiber Schafan dem König: »Der Priester Hilkija hat mir ein Buch gegeben.« Und Schafan las dem König daraus vor.
  19. 19 Der König hörte, was im Buch der Weisung stand, das ihm vorgelesen wurde. Da zerriss er seine Kleider.
  20. 20 Der König wollte den Herrn befragen, was er tun sollte. Deshalb gab er fünf Beamten einen Auftrag: Hilkija und Ahikam, dem Sohn des Schafan, Abdon, dem Sohn des Micha, dem Schreiber Schafan und Asaja, seinem engsten Vertrauten.
  21. 21 Er sagte: »Geht! Befragt den Herrn für mich, für Juda und für den Rest Israels: Sucht in dem Buch, das gefunden wurde, nach seinem Willen! Denn der Zorn des Herrn, der uns droht, ist gewaltig. Unsere Vorfahren haben die Worte des Herrn nicht befolgt. Sie haben nicht nach dem gehandelt, was in diesem Buch steht.«
  22. 22 Da gingen Hilkija und die Boten des Königs zur Prophetin Hulda, der Frau von Schallum. Der verwaltete die Kleiderkammer. Schallum war ein Sohn von Tokhat und ein Enkel von Hasra. Hulda war gerade in der Neustadt von Jerusalem. Sie redeten mit ihr, wie der König befohlen hatte.
  23. 23 Sie antwortete ihnen: »So spricht der Herr, der Gott Israels! Sagt dem Mann, der euch zu mir geschickt hat:
  24. 24 ›So spricht der Herr! Ich werde Unheil über diesen Ort bringen und über seine Bewohner. Ich lasse alle Flüche wahr werden, wie man es dem König von Juda vorgelesen hat. Sie stehen in dem Buch!
  25. 25 Denn die Israeliten haben mich verlassen. Sie haben anderen Göttern Räucheropfer dargebracht. So haben sie mich zornig gemacht mit dem, was ihre Hände geschaffen haben. Mein Zorn wird über diesen Ort kommen und nicht verlöschen.‹
  26. 26 Doch ich habe noch eine andere Botschaft für den König von Juda, der euch geschickt hat. Er wollte ja den Herrn befragen. Richtet ihm also aus: ›So spricht der Herr, der Gott Israels! Du hast die Worte gehört
  27. 27 und sie dir zu Herzen genommen. Du hast dich demütig vor deinem Gott gebeugt. Denn du hast gehört, welches Unheil ich angekündigt habe für diesen Ort und seine Bewohner. Deshalb hast du dich vor mir gebeugt, deine Kleider zerrissen und vor mir geweint. Und ich habe dich erhört – Ausspruch des Herrn. –
  28. 28 Ich will dich mit deinen Vorfahren vereinen. In Frieden wirst du in deinem Grab beigesetzt. Deine Augen müssen das Unheil nicht mit ansehen, das ich über diesen Ort und seine Bewohner bringe.‹« Das alles berichteten sie dem König.
  29. 29 Der König ließ alle Ältesten aus Juda und Jerusalem zusammenrufen.
  30. 30 Sie alle zogen zum Tempel des Herrn hinauf: der König, alle Leute aus Juda und die Bewohner Jerusalems, die Priester und die Leviten und das ganze übrige Volk, Groß und Klein. Dort las man ihnen das Buch des Bundes vor, das man im Tempel des Herrn gefunden hatte.
  31. 31 Dann trat der König an seinen Platz und schloss vor dem Herrn einen Bund. Er versprach: »Ich will dem Herrn nachfolgen. Mit ganzem Herzen und mit ganzer Seele will ich seine Gebote, Vorschriften und Gesetze halten. Die Bestimmungen dieses Bundes sollen für uns gelten, wie sie in diesem Buch aufgeschrieben sind.«
  32. 32 Er ließ alle herantreten, die in Jerusalem und Benjamin waren. Die Leute in Jerusalem handelten so, wie es dem Bund entsprach – dem Bund mit Gott, dem Gott ihrer Vorfahren.
  33. 33 Joschija beseitigte den abscheulichen Götzendienst in allen Ländern, die zu Israel gehörten. Er brachte die Bewohner Israels dazu, dem Herrn, ihrem Gott, zu dienen. Solange Joschija lebte, wichen sie nicht vom Weg des Herrn ab.

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