여호수아 22장 BasisBibel (2021)
BasisBibel (2021) · 독일어 · 여호수아 (Joshua) · 34절
- 1 Damals rief Josua die Israeliten zu sich, die Erbbesitz außerhalb des Landes erhalten hatten: Ruben, Gad und den halben Stamm Manasse.
- 2 Er sprach zu ihnen: »Ihr habt euch an alles gehalten, was Mose, der Knecht des Herrn, befohlen hat. Und ihr habt mir in allem gehorcht, was ich euch befohlen habe.
- 3 Ihr habt eure Brüder nicht im Stich gelassen, die ganze Zeit über bis heute. Und ihr habt euch an das Gebot gehalten, das der Herr, euer Gott, gegeben hat.
- 4 Jetzt hat der Herr, euer Gott, dafür gesorgt, dass eure Brüder in Ruhe leben können. Das hatte er ihnen versprochen. Und so könnt ihr jetzt heimkehren in das Land, das euch gehört. Mose, der Knecht des Herrn, gab es euch auf der anderen Seite des Jordan.
- 5 Haltet euch an das Gebot und an die Weisung, die Mose, der Knecht des Herrn, euch ans Herz gelegt hat: Liebt den Herrn, euren Gott, und geht überall auf seinen Wegen! Befolgt seine Gebote und haltet euch an ihn! Dient ihm mit ganzem Herzen und mit ganzer Seele!«
- 6 Josua segnete sie, bevor er sie gehen ließ. Und sie kehrten heim.
- 7 Mose hatte der einen Hälfte des Stammes Manasse die Hochebene Baschan als Erbbesitz gegeben. Die andere Hälfte hatte von Josua ihr Land bekommen, nämlich bei den übrigen Stämmen im Westjordanland. Josua segnete nun die Manassiter, die östlich des Jordan zu Hause waren. Dann schickte er sie heim mit den Worten:
- 8 »Ihr habt euch großen Reichtum erworben. Kehrt jetzt heim mit euren großen Viehherden, mit dem Silber und Gold, dem Kupfer und Eisen und den vielen schönen Kleidern! Teilt mit euren Brüdern alles, was ihr von euren Feinden erbeutet habt!«
- 9 Die Rubeniter, Gaditer und der halbe Stamm Manasse kehrten miteinander heim. Sie verließen die Israeliten und zogen weg von Schilo im Land Kanaan. Sie wollten in das Land Gilead hinüber, in das Land, das ihnen gehörte. Auf Befehl des Herrn, den Mose ihnen mitgeteilt hatte, hatten sie sich dort niedergelassen.
- 10 Als sie nun an den Jordan kamen, bei Gelilot im Land Kanaan, bauten sie dort einen Altar. Es war ein großer und stattlicher Altar, den die Rubeniter, Gaditer und der halbe Stamm Manasse errichtet hatten.
- 11 Doch es sprach sich bei den Israeliten herum: »Wie unverschämt! Die Rubeniter, Gaditer und der halbe Stamm Manasse haben einen Altar gebaut. Er steht bei Gelilot am Jordan, auf der anderen Seite des Landes Kanaan, das nicht mehr zum Gebiet Israels gehört.«
- 12 Als die Israeliten das hörten, riefen sie die ganze Gemeinde in Schilo zusammen. Die Israeliten wollten gegen sie ins Feld ziehen.
- 13 Zunächst schickten sie eine Gesandtschaft nach Gilead zu den Stämmen Ruben, Gad und Halb-Manasse. Sie schickten den Priester Pinhas, den Sohn Eleasars,
- 14 zusammen mit zehn führenden Männern. Jeder von ihnen kam aus einem der Stämme Israels und war das Oberhaupt eines Stamms in Israel.
- 15 Als sie bei den Stämmen Ruben, Gad und Halb-Manasse im Land Gilead ankamen, sagten sie zu ihnen:
- 16 »So spricht die ganze Gemeinde des Herrn: Was soll das denn, dass ihr untreu geworden seid und den Gott Israels hintergangen habt! Warum habt ihr euch heute vom Herrn abgewendet und einen Altar für euch gebaut? Das ist doch Auflehnung gegen den Herrn!
- 17 War denn die Schandtat von Pegor nicht schlimm genug? Wurde dafür nicht die Gemeinde des Herrn bestraft? Bis heute sind wir diese Schuld nicht losgeworden.
- 18 Und jetzt wendet ihr euch wieder vom Herrn ab. Das wird Folgen haben: Heute lehnt ihr euch gegen den Herrn auf. Morgen wird er über ganz Israel in Zorn geraten.
- 19 Wenn ihr aber meint, dass euer Land unrein ist, dann kommt doch herüber in das Land des Herrn. Hier hat der Herr seine Wohnung. Hier könnt ihr euch mitten unter uns niederlassen. Nur dürft ihr euch nicht gegen den Herrn auflehnen und auch uns nicht dazu bringen. Das heißt: Ihr dürft keinen Altar für euch bauen. Denn es kann keinen weiteren Altar geben neben dem einen Altar des Herrn, unseres Gottes.
- 20 Denkt an Achan, den Sohn des Serach, an seine Untreue, als er sich an der Beute vergriff! Er allein war daran schuld, dass Gottes Zorn die ganze Gemeinde Israels traf. Wurde er dafür nicht mit dem Tod bestraft?«
- 21 Die Rubeniter, Gaditer und der halbe Stamm Manasse wandten sich nun an die Oberhäupter der Stämme Israels:
- 22 »Gott, Gott, der Herr«, erklärten sie feierlich, »Gott, Gott, der Herr, weiß es, und die Israeliten sollen es auch wissen: Wenn es Untreue war, Auflehnung gegen den Herrn, soll uns der Herr heute nicht beistehen!
- 23 Wir haben aber den Altar nicht gebaut, um uns vom Herrn abzuwenden. Wir haben den Altar nicht gebaut, um auf ihm Brand- und Speiseopfer aufzutischen. Wir haben den Altar nicht gebaut, um auf ihm Schlachtopfer darzubringen. Der Herr selbst soll es prüfen.
- 24 Vielmehr haben wir das aus Sorge getan. Denn schon morgen könnten eure Kinder zu unseren sagen: ›Was habt ihr eigentlich mit dem Herrn, mit dem Gott Israels, zu tun?
- 25 Der Herr hat doch den Jordan als Grenze zwischen uns und euch festgesetzt. Ihr habt also keinen Anteil an dem Herrn!‹ Und so könnten eure Kinder die unseren dazu bringen, dass sie nicht mehr den Herrn verehren.
- 26 Das war unsere Überlegung. Wir haben also den Altar nicht gebaut, um Brandopfer und Schlachtopfer darzubringen.
- 27 Vielmehr handelt es sich um ein Denkmal. Es soll ein Zeuge sein zwischen euch und uns und unseren künftigen Generationen: Auch wir dienen dem Herrn! Wir dienen ihm mit Brandopfern und Schlachtopfern, aber nur an seinem Heiligtum. So wollten wir ausschließen, dass schon morgen eure Kinder zu den unseren sagen: ›Ihr habt keinen Anteil an dem Herrn!‹
- 28 Das war unsere Überlegung. Wenn sie das aber eines Tages trotzdem behaupten, gegenüber uns und unseren künftigen Generationen, dann antworten wir: ›Seht euch doch den Altar an! Er ist nur eine Nachbildung vom Altar des Herrn und nicht für Brandopfer oder Schlachtopfer gemacht. Unsere Väter haben ihn als ein Denkmal errichtet. Es ist ein Zeuge zwischen uns und euch.‹
- 29 Wir dachten also überhaupt nicht daran, uns gegen den Herrn aufzulehnen oder uns heute von ihm abzuwenden. Wir haben den Altar nicht mit der Absicht gebaut, um Brand-, Speise- oder Schlachtopfer darzubringen. Es gibt nur einen Altar des Herrn, unseres Gottes. Und der steht vor seiner heiligen Wohnung.«
- 30 Diese Rede also hatten die Leute aus den Stämmen Ruben, Gad und Manasse gehalten. Der Priester Pinhas, die führenden Männer und die Oberhäupter der Stämme Israels hörten sie. Alle fanden das gut.
- 31 Da sprach der Priester Pinhas, der Sohn des Eleasar, zu den Rubenitern, Gaditern und Manassitern: »Heute haben wir erkannt, dass der Herr mitten unter uns ist. Denn es war keine Untreue gegen den Herrn, als ihr so gehandelt habt. Ja, ihr habt sogar die Israeliten davor bewahrt, dass der Herr sie mit einer Strafe belegt.«
- 32 Danach verließen sie die Rubeniter und Gaditer. Pinhas, der Sohn des Eleasar, und die führenden Männer kehrten aus dem Land Gilead nach Kanaan heim. Sie berichteten den Israeliten alles.
- 33 Die Israeliten fanden es gut und priesen den Gott Israels dafür. Denn sie hatten nun keinen Anlass mehr, gegen sie in den Kampf zu ziehen. Das Land, in dem die Rubeniter und Gaditer wohnten, blieb so von einer Verwüstung verschont.
- 34 Die Rubeniter und Gaditer aber gaben dem Altar einen Namen und erklärten: »Er ist ein Zeuge zwischen uns und steht dafür, dass der Herr unser gemeinsamer Gott ist.«
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