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사사기 21장 BasisBibel (2021)

BasisBibel (2021) · 독일어 · 사사기 (Judges) · 25절

  1. 1 Die Männer Israels hatten in Mizpa geschworen: »Keiner von uns darf einem Benjaminiter seine Tochter zur Frau geben!«
  2. 2 Danach kam das Kriegsvolk nach Bet-El und blieb dort beim Heiligtum bis zum Abend. Sie fingen an, laut zu weinen und zu klagen:
  3. 3 »Ach Herr, Gott Israels! Warum ist das in Israel geschehen? Jetzt fehlt Israel ein ganzer Stamm.«
  4. 4 Am folgenden Tag, ganz früh am Morgen, stand das Volk auf und baute dort einen Altar. Dann brachten sie Brand- und Schlachtopfer dar.
  5. 5 Die Israeliten fragten: »Wer von allen Stämmen Israels ist nicht zur Versammlung gekommen? Wer ist nicht vor dem Herrn erschienen?« Denn man hatte einen feierlichen Schwur abgelegt: Wer nicht zum Herrn nach Mizpa kommt, muss sterben!
  6. 6 Die Israeliten aber hatten Mitleid mit ihren benjaminitischen Brüdern und sagten: »Heute ist Israel ein ganzer Stamm weggebrochen.
  7. 7 Was können wir für die Überlebenden tun? Welche Frauen sollen sie heiraten? Wir haben ja beim Herrn geschworen: Auf keinen Fall werden wir ihnen Frauen geben. Keine von unseren Töchtern dürfen sie heiraten.«
  8. 8 Die Israeliten fragten: »Wer von allen Stämmen Israels ist nicht zum Herrn nach Mizpa gekommen?« Und es stellte sich heraus: Aus Jabesch-Gilead war keiner ins Heerlager gekommen, um an der Versammlung teilzunehmen.
  9. 9 Daraufhin musterte man das Kriegsvolk, und tatsächlich war niemand aus Jabesch-Gilead dabei.
  10. 10 Da schickte die Gemeinde 12.000 Männer dorthin. Sie waren kampferfahren und erhielten den Befehl: »Geht und tötet die Bewohner von Jabesch-Gilead mit scharfem Schwert, auch Frauen und Kinder!
  11. 11 Und so sollt ihr den Befehl ausführen: Alle Männer sollt ihr dem Untergang weihen. Und es soll auch alle Frauen treffen, die schon mit einem Mann geschlafen haben.«
  12. 12 Es fanden sich aber in Jabesch-Gilead 400 Mädchen. Die hatten noch nicht mit einem Mann geschlafen. Diese nahmen sie mit und brachten sie ins Heerlager, das sich in Schilo im Land Kanaan befand.
  13. 13 Die ganze Gemeinde schickte eine Friedensbotschaft an die Benjaminiter, die beim Rimmonfelsen waren.
  14. 14 So kam es, dass die Benjaminiter zurückkehrten. Die Israeliten gaben ihnen zum Heiraten die Mädchen aus Jabesch-Gilead, die sie damals am Leben gelassen hatten. Doch das reichte noch nicht aus.
  15. 15 Das Volk hatte Mitleid mit dem Stamm Benjamin. Denn der Herr hatte eine Lücke gerissen, sodass Benjamin unter den Stämmen Israels fehlte.
  16. 16 Da sagten die Ältesten der Gemeinde: »Was können wir für die Überlebenden tun? Welche Frauen sollen sie heiraten? In Benjamin gibt es ja keine Frauen mehr.«
  17. 17 Weiter sagten sie: »Es gibt noch Hoffnung für Benjamin. Kein Stamm in Israel darf ausgelöscht werden.
  18. 18 Wir aber können ihnen keine Frauen geben. Sie dürfen keine von unseren Töchtern heiraten!« Die Israeliten hatten nämlich geschworen: Verflucht sei, wer einem Benjaminiter eine Frau gibt!
  19. 19 Und so überlegten sie sich: »In Schilo findet doch Jahr für Jahr ein Fest statt für den Herrn!« Die Stadt Schilo lag nördlich von Bet-El, östlich der Landstraße von Bet-El nach Sichem und südlich der Ortschaft Lebona.
  20. 20 Daraufhin gaben die Ältesten Israels den Benjaminitern folgende Anweisung: »Geht und versteckt euch in den Weinbergen!
  21. 21 Wenn das Fest beginnt, werdet ihr sehen: Die jungen Frauen kommen aus Schilo heraus und tanzen auf der Straße. Dann brecht aus den Weinbergen hervor! Jeder von euch soll sich eine Frau schnappen, eine von den Töchtern aus der Stadt Schilo. Danach geht ihr heim in das Land Benjamin.
  22. 22 Wenn dann ihre Väter oder Brüder kommen, um sich bei uns zu beschweren, sagen wir: Lasst ihnen doch die Frauen! Tut es für uns! Denn sie haben sie ja nicht in einem Krieg erbeutet. Und umgekehrt kann man euch nicht vorwerfen, dass ihr sie ihnen freiwillig gegeben habt. Darum lasst ihnen doch die Frauen! Sonst macht ihr euch noch schuldig.«
  23. 23 Die Benjaminiter hielten sich an die Anweisung. Jeder schnappte sich eines von den tanzenden Mädchen. Doch sie raubten nur so viele Frauen, wie sie nötig hatten. Dann kehrten sie in das Land zurück, das sie als Erbbesitz erhalten hatten. Dort bauten sie die Städte wieder auf und wohnten darin.
  24. 24 Zu dieser Zeit gingen auch die Israeliten auseinander. Jeder machte sich auf den Heimweg zu seinem Stamm und zu seiner Großfamilie. Jeder von ihnen zog in das Land, das sie als Erbbesitz bekommen hatten.
  25. 25 Damals gab es noch keinen König in Israel. Und so konnte jeder tun und lassen, was er wollte.

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