사무엘하 20장 BasisBibel (2021)
BasisBibel (2021) · 독일어 · 사무엘하 (2 Samuel) · 26절
- 1 Zufällig war dort auch ein übler Kerl namens Scheba, der Sohn des Bichri, aus dem Stamm Benjamin. Der blies in das Widderhorn und rief: »Wir haben keinen Anteil an David. Wir haben nichts zu tun mit dem Sohn des Isai. Jeder zu seinen Zelten, Israel!«
- 2 Da liefen alle Israeliten von David weg und hinter Scheba her, dem Sohn des Bichri. Die Judäer aber blieben bei ihrem König und folgten ihm vom Jordan bis nach Jerusalem.
- 3 So kam David in seinen Palast nach Jerusalem. Dort hatte er die zehn Nebenfrauen zurückgelassen, die auf das Haus aufpassen sollten. Jetzt ließ er sie in ein abgeschlossenes Haus bringen. Der König versorgte sie, schlief aber nicht mit ihnen. So blieben sie eingesperrt bis zum Tag ihres Todes – wie Witwen, ihr Leben lang!
- 4 Der König befahl Amasa: »Ruf die Soldaten Judas zusammen, innerhalb von drei Tagen! Dann sei wieder pünktlich zur Stelle!«
- 5 Amasa ging los, um das Heer Judas zusammenzurufen. Doch er versäumte die Frist, die ihm gesetzt war.
- 6 Da sagte David zu Abischai: »Nun droht uns noch größere Gefahr von Scheba, dem Sohn des Bichri, als damals von Abschalom. Jetzt bist du dran! Nimm die Soldaten deines Herrn und jage hinter ihm her! Keinesfalls darf er die befestigten Städte erreichen! Sonst haben wir das Nachsehen.«
- 7 Also zogen die Soldaten unter seiner Führung aus: die Truppe Joabs, die Kreter und Pleter, alle Helden. Von Jerusalem aus zogen sie los, um hinter Scheba, dem Sohn des Bichri, herzujagen.
- 8 Sie waren gerade beim großen Stein angekommen, der bei Gibeon steht, als Amasa vor ihnen erschien. Joab hatte um sein Gewand einen Gürtel gebunden, dort steckte ein Dolch in seiner Scheide. Die aber war so an seinen Hüften befestigt, dass er den Dolch leicht herausziehen konnte.
- 9 Joab fragte Amasa: »Geht’s dir gut, mein Bruder?« Dann packte er Amasa mit der rechten Hand am Bart, um ihn zu küssen.
- 10 Amasa bemerkte den Dolch nicht, den Joab mit der linken Hand führte. Der aber stieß ihm den Dolch in den Bauch, dass seine Eingeweide zum Boden quollen. Und er brauchte keinen zweiten Stoß dazu, dass er starb. Dann setzte Joab die Verfolgung fort. Zusammen mit seinem Bruder Abischai jagte er hinter Scheba, dem Sohn des Bichri, her.
- 11 Einer der Soldaten Joabs aber blieb zurück, stellte sich neben die Leiche und rief: »Wer zu Joab hält und wer für David ist, der folge Joab!«
- 12 Amasa lag aber noch immer in seinem Blut mitten auf der Straße. Als der Soldat merkte, dass alle Leute stehen blieben, schaffte er Amasa in den Straßengraben. Dort warf er ein Kleidungsstück über ihn. Denn er hatte gesehen, dass jeder stehen blieb, der an ihm vorbeikam.
- 13 Als er aber von der Straße weggeschafft war, schlossen sich alle Joab an, um hinter Scheba, dem Sohn des Bichri, herzujagen.
- 14 Scheba zog durch das Gebiet aller Stämme Israels bis nach Abel-Bet-Maacha. Auch alle anderen, die auf der Flucht waren, versammelten sich und kamen hinter ihm her.
- 15 Als Joab und seine Leute dorthin gelangten, schlossen sie Scheba in Abel-Bet-Maacha ein. Sie schütteten eine Sturmrampe zur Stadt hin auf, bis sie an die Vormauer heranreichte. Das ganze Kriegsvolk aber, das bei Joab war, ging daran, die Mauer zum Einsturz zu bringen.
- 16 In der Stadt lebte eine kluge Frau. Die rief ihnen zu: »Hört mal her! Richtet Joab aus: Komm, ich will mit dir reden!«
- 17 Als er näher kam, fragte ihn die Frau: »Bist du Joab?« Er antwortete: »Ja, ich bin es!« Darauf sagte die Frau zu ihm: »Höre, was deine Magd zu sagen hat!« Er antwortete: »Ich höre.«
- 18 Da sagte sie: »In früheren Zeiten hieß es einmal: ›Holt euch in der Stadt Abel einen Rat, dann nimmt’s ein gutes Ende!‹
- 19 Unsere Stadt ist doch die friedlichste und treueste unter den Städten in Israel. Du aber willst eine Stadt auslöschen, die wie eine Mutter in Israel ist. Warum willst du das Eigentum des Herrn vernichten?«
- 20 Joab antwortete: »Nein! Es liegt mir fern, ganz fern, die Stadt zu vernichten und zu zerstören!
- 21 So ist es nicht! Schuld ist vielmehr ein Mann aus dem Gebirge Efraim. Er heißt Scheba und ist der Sohn des Bichri. Der hat seine Hand gegen König David erhoben! Ihn sollt ihr ausliefern, ihn allein, dann rücke ich ab von der Stadt.« Die Frau sagte zu Joab: »Pass auf! Sein Kopf wird dir über die Mauer zugeworfen!«
- 22 Dann ging die Frau zu den Leuten in der Stadt und überzeugte sie alle mit klugen Worten. Sie schnitten Scheba, dem Sohn des Bichri, den Kopf ab und warfen ihn Joab zu. Da ließ Joab das Widderhorn blasen. Seine Leute rückten ab von der Stadt, jeder zu seinem Zelt. Und Joab kehrte nach Jerusalem zum König zurück.
- 23 Joab war Kommandant des Heeres von ganz Israel. Benaja, der Sohn des Jojada, hatte den Oberbefehl über die Kreter und Pleter, nämlich über die Leibwache.
- 24 Adoniram beschaffte Arbeiter für den König. Joschafat, der Sohn des Ahilud, war Staatssekretär
- 25 und Schewa war Staatsschreiber. Die führenden Priester waren Zadok und Abjatar.
- 26 Auch Ira war ein Priester im Dienst Davids. Er stammte aus Jair.
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