사무엘상 9장 BasisBibel (2021)
BasisBibel (2021) · 독일어 · 사무엘상 (1 Samuel) · 27절
- 1 Damals lebte ein Mann im Stamm Benjamin, der hieß Kisch. Er war der Sohn von Abiel, dem Sohn von Zeror, dem Sohne von Bechorat, dem Sohn von Afiach. Er war ein Benjaminiter, wohlhabend und einflussreich.
- 2 Der Mann hatte einen Sohn namens Saul. Der war jung und schön. Unter den Israeliten gab es keinen, der schöner gewesen wäre als er. Um einen Kopf war er größer als alle anderen im Volk.
- 3 Eines Tages waren dem Kisch, dem Vater Sauls, die Eselinnen weggelaufen. Da sagte Kisch zu seinem Sohn Saul: »Nimm dir einen von den jungen Männern! Geh mit ihm los und such die Eselinnen!«
- 4 Die beiden zogen durch das Gebirge Efraim und durchstreiften die Landschaft Schalischa. Doch sie fanden nichts. Sie zogen durch das Land Schaalim – wieder nichts. Dann durchwanderten sie die Landschaft Jemini. Doch sie fanden nichts.
- 5 Als sie in die Gegend von Zuf kamen, sagte Saul zu dem jungen Mann, der ihn begleitete: »Auf, lass uns umkehren! Sonst macht sich mein Vater noch Sorgen um uns statt um die Eselinnen!«
- 6 Doch der entgegnete ihm: »Schau, dort in der Stadt gibt es einen Mann Gottes! Der Mann ist bedeutend: Alles, was er sagt, trifft ganz gewiss ein. Lass uns doch dahin gehen. Vielleicht kann er uns den Weg sagen, auf dem wir weitersuchen sollen.«
- 7 Saul antwortete dem jungen Mann: »Einverstanden! Doch wenn wir hingehen: Wie könnten wir den Mann bezahlen? Das Brot in unseren Beuteln ist ja ausgegangen. Und ein Geschenk haben wir nicht, das wir dem Gottesmann bringen könnten. Unsere Taschen sind leer!«
- 8 Der junge Mann antwortete auf der Stelle und sagte zu Saul: »Schau, ich hab noch eine Silbermünze gefunden. Die will ich dem Gottesmann geben, damit er uns den Weg sagt.«
- 9 – Früher sagten die Leute in Israel, wenn sie eine Antwort von Gott haben wollten: Kommt, wir gehen zum Seher! Denn wer heute als Prophet bezeichnet wird, den nannte man früher einen Seher. –
- 10 Da sagte Saul zu dem jungen Mann: »Also gut! Komm, wir wollen gehen!« So kamen sie zu der Stadt, wo der Gottesmann wohnte.
- 11 Als sie den steilen Weg zur Stadt hinaufgingen, trafen sie einige Mädchen. Die waren gerade unterwegs zum Wasserholen. Sie fragten die Mädchen: »Ist der Seher hier?«
- 12 Sie antworteten: »Ja! Er ist euch schon ein gutes Stück voraus! Beeilt euch! Gerade heute ist er in die Stadt gekommen. Denn das Volk feiert heute ein Opferfest, oben auf dem Kultplatz.
- 13 Wenn ihr schnell in die Stadt geht, könnt ihr ihn noch treffen. Danach steigt er zum Kultplatz hinauf, um am Festessen teilzunehmen. Denn das Volk beginnt nicht mit dem Essen, bis er kommt. Er muss nämlich zuerst das Schlachtopfer segnen. Dann dürfen die geladenen Gäste davon essen. Jetzt geht los! Gerade heute könnt ihr ihn treffen.«
- 14 Da gingen sie zur Stadt hinauf. Als Saul und sein Begleiter in die Stadt hineinkamen, da kam ihnen Samuel tatsächlich entgegen. Er wollte gerade zum Kultplatz hinaufsteigen.
- 15 Der Herr hatte Samuel einen Tag zuvor angekündigt:
- 16 »Morgen um diese Zeit schicke ich einen Mann zu dir, der aus dem Land Benjamin kommt. Den sollst du zum königlichen Hirten salben über mein Volk Israel. Er wird mein Volk aus der Gewalt der Philister retten. Denn ich habe die Not meines Volkes gesehen, und ihr Hilferuf hat mich erreicht.«
- 17 Als nun Samuel Saul sah, sagte der Herr zu ihm: »Das ist der Mann, von dem ich dir gesagt habe: Der soll über mein Volk herrschen.«
- 18 Im Stadttor ging Saul auf Samuel zu und fragte: »Sag mir doch, wo das Haus des Sehers ist!«
- 19 Samuel antwortete Saul: »Ich selbst bin der Seher! Geh du schon voraus, hinauf zum Kultplatz! Denn dort sollst du heute mit mir essen. Morgen früh darfst du weiterziehen. Ich werde dir alle Fragen beantworten, die du auf dem Herzen hast.
- 20 Was die Eselinnen betrifft, die seit drei Tagen weg sind: Um sie brauchst du dir keine Sorgen zu machen. Denn sie wurden gefunden. Aber was ist mit der Suche Israels? Ist sie nicht viel wichtiger? Gilt sie nicht dir und dem ganzen Haus deines Vaters?«
- 21 Saul entgegnete: »Ich bin doch nur ein Benjaminit! Ich komme aus dem kleinsten Stamm in Israel. Und meine Familie ist ganz unbedeutend, unbedeutender als alle anderen Familien in Benjamin. Warum redest du denn so mit mir?«
- 22 Samuel nahm Saul und den jungen Mann mit sich und führte sie in die Halle beim Heiligtum. Er ließ sie Platz nehmen ganz oben am Tisch, wo die geladenen Gäste saßen, etwa 30 Personen.
- 23 Dann sagte Samuel zu dem Koch: »Bring das Stück Fleisch, das ich dir gegeben habe. Ich hab dir gesagt, dass du es zurücklegen sollst!«
- 24 Daraufhin brachte der Koch die Fleischkeule. Er stellte sie vor Saul auf den Tisch und sagte: »Das ist das Stück, das für dich zurückgelegt wurde. Es steht jetzt vor dir auf dem Tisch. Iss es, denn es ist für dich aufbewahrt worden – genau für diesen Moment.« So aß Saul mit Samuel an diesem Tag.
- 25 Danach stiegen sie vom Kultplatz in die Stadt hinab. Auf dem Dach des Hauses richtete man ein Lager her, auf dem Saul sich schlafen legte.
- 26 Als der Morgen dämmerte, rief Samuel zum Dach hinauf und sagte zu Saul: »Steh auf, ich will dich noch ein Stück begleiten!« Da stand Saul auf, und beide gingen hinaus auf die Straße, Saul und Samuel.
- 27 Als sie zum Stadtrand kamen, sagte Samuel zu Saul: »Sag dem jungen Mann, der dich begleitet, er soll schon vorausgehen! Und du, bleib einen Augenblick hier stehen! Ich will, dass du ein Wort Gottes hörst.« Der junge Mann aber war schon vorausgegangen.
- 📚 BasisBibel (2021) 책 목록
- 개역개정판 (1998)로
- 개역한글판 (1961)로
- 표준새번역 (1993)로
- King James Version로
- KJV 와 나란히
- 🌐 다른 언어·판
BasisBibel (2021) — 대한성서공회 저작권 계약에 따라 게재 — 본문의 저작권은 대한성서공회에 있습니다. · 출처 ↗