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사도행전 11장 BasisBibel (2021)

BasisBibel (2021) · 독일어 · 사도행전 (Acts) · 30절

  1. 1 Auch Menschen aus den anderen Völkern hatten also das Wort Gottes angenommen. Davon hörten nun die Apostel und die Brüder und Schwestern in Judäa.
  2. 2 Als Petrus nach Jerusalem zurückkehrte, warfen ihm die Gemeindemitglieder jüdischer Herkunft vor:
  3. 3 »Du bist zu Unbeschnittenen gegangen und hast sogar mit ihnen gegessen.«
  4. 4 Da erzählte ihnen Petrus alles der Reihe nach:
  5. 5 »Ich war in der Stadt Joppe und betete. Da hatte ich eine Vision. Ein Behältnis kam von oben herab. Es sah aus wie ein großes Leinentuch, das an seinen vier Ecken vom Himmel hinuntergelassen wurde. Es kam direkt zu mir.
  6. 6 Gespannt schaute ich hinein. Darin sah ich Vierbeiner, wilde Tiere, Kriechtiere und auch Vögel.
  7. 7 Ich hörte eine Stimme, die zu mir sagte: ›Steh auf, Petrus! Schlachte und iss!‹
  8. 8 Ich erwiderte: ›Auf gar keinen Fall, Herr! Noch nie ist etwas Unvorschriftsmäßiges oder Unreines in meinen Mund gekommen.‹
  9. 9 Da erklang die Stimme aus dem Himmel ein zweites Mal: ›Was Gott rein gemacht hat, das sollst du nicht unrein nennen!‹
  10. 10 Dies wiederholte sich noch ein drittes Mal. Dann wurde alles wieder in den Himmel hinaufgezogen.
  11. 11 Im selben Augenblick standen drei Männer vor dem Haus, in dem wir waren. Sie waren aus Cäsarea zu mir geschickt worden.
  12. 12 Der Heilige Geist sagte zu mir: ›Geh mit ihnen! Du brauchst keine Bedenken zu haben.‹ Die sechs Brüder hier begleiteten mich. So kamen wir zum Haus des Mannes, der nach mir geschickt hatte.
  13. 13 Der berichtete uns von dem Engel, den er gesehen hatte – wie er plötzlich in seinem Haus stand und sagte: ›Schick jemanden nach Joppe und lass Simon zu dir bitten, der auch Petrus genannt wird.
  14. 14 Der wird dir eine Botschaft bringen, durch die du gerettet wirst zusammen mit deiner ganzen Hausgemeinschaft.‹
  15. 15 Kaum hatte ich begonnen zu reden, da kam der Heilige Geist auf die Versammelten herab – genau so, wie es am Anfang bei uns war.
  16. 16 Ich erinnerte mich, was der Herr gesagt hatte: ›Johannes hat mit Wasser getauft. Aber ihr werdet mit dem Heiligen Geist getauft werden.‹
  17. 17 Auch sie sind zum Glauben an Jesus Christus, den Herrn, gekommen. Und Gott hat ihnen die gleiche Gabe geschenkt wie damals uns. Wenn das so ist: Sollte ich Gott etwa daran hindern?«
  18. 18 Als die Apostel und die anderen das hörten, beruhigten sie sich. Sie priesen Gott und sagten: »Gott hat nun auch Menschen aus den anderen Völkern ermöglicht, ihr Leben zu ändern. So können sie zum wahren Leben finden.«
  19. 19 Während der Verfolgung nach dem Tod von Stephanus hatte sich die Gemeinde im Land zerstreut. Dabei kamen die Flüchtlinge bis nach Phönizien, Zypern und Antiochia. Zunächst verkündeten sie die Botschaft Gottes nur unter den Juden.
  20. 20 Zu den Flüchtlingen gehörten Männer aus Zypern und Kyrene. Als sie nach Antiochia kamen, verkündeten sie auch den Griechen die Gute Nachricht von Jesus, dem Herrn.
  21. 21 Der Herr stand ihnen bei. Viele Menschen kamen zum Glauben und nahmen Jesus als ihren Herrn an.
  22. 22 Als die Gemeinde in Jerusalem davon erfuhr, schickte sie Barnabas nach Antiochia.
  23. 23 Als er dort eintraf und sah, was Gottes Gnade bewirkt hatte, freute er sich. Er bestärkte die Gemeinde in Antiochia in ihrem Vorsatz, dem Herrn von ganzem Herzen treu zu bleiben.
  24. 24 Denn Barnabas war ein tüchtiger Mann mit unerschütterlichem Glauben, der ganz vom Heiligen Geist erfüllt war. So gewann die Gemeinde eine große Zahl von Glaubenden hinzu.
  25. 25 Dann zog Barnabas weiter nach Tarsus, um Saulus aufzusuchen.
  26. 26 Als er ihn getroffen hatte, nahm er ihn mit nach Antiochia. Ein ganzes Jahr lang waren sie gemeinsam in der Gemeinde tätig. Sie lehrten viele Menschen. Hier in Antiochia wurden die Jünger zum ersten Mal Christen genannt.
  27. 27 Zu dieser Zeit kamen Propheten von Jerusalem nach Antiochia.
  28. 28 Einer von ihnen hieß Agabus. Der trat vor die Gemeinde mit einer Ankündigung, die vom Heiligen Geist kam: »Eine große Hungersnot wird über die ganze Erde kommen!« So geschah es dann auch während der Regierungszeit von Kaiser Claudius.
  29. 29 Da beschlossen die Jünger in Antiochia, die Brüder und Schwestern in Judäa zu unterstützen. Jeder sollte so viel geben, wie er konnte.
  30. 30 Das taten sie und schickten ihre Gaben durch Barnabas und Saulus an die Gemeindeältesten in Jerusalem.

BasisBibel (2021) — 대한성서공회 저작권 계약에 따라 게재 — 본문의 저작권은 대한성서공회에 있습니다. · 출처 ↗