민수기 35장 BasisBibel (2021)
BasisBibel (2021) · 독일어 · 민수기 (Numbers) · 34절
- 1 Der Herr sagte zu Mose in den Steppen von Moab, am Jordan, gegenüber von Jericho:
- 2 »Gib den Israeliten folgenden Befehl: Sie sollen den Leviten Städte zum Wohnen geben und Weideland um die Städte herum. Von eurem Erbbesitz sollt ihr sie den Leviten abgeben.
- 3 Die Leviten sollen in den Städten wohnen. Das Weideland ist für ihr Vieh, ihre Herden und alle ihre Tiere da.
- 4 Es geht um die Städte, die ihr den Leviten gebt: Das Weideland soll 450 Meter breit sein, gemessen von den Mauern der Städte nach außen.
- 5 Messt außerhalb der Stadt so, dass die Stadt in der Mitte des Weidelands liegt. Die Ränder des Weidelands bilden ein Quadrat um die Stadt in der Mitte. Es ist auf jeder Seite, im Osten, Süden, Westen und Norden, 900 Meter breit. Das soll das Weideland der Städte für die Leviten sein.
- 6 Die Städte, die ihr den Leviten gebt, sind zunächst die sechs Asylstädte. Die habt ihr zu folgendem Zweck bestimmt: Jemand, der unabsichtlich einen anderen getötet hat, kann dorthin flüchten. Dazu gebt den Leviten noch 42 weitere Städte.
- 7 Insgesamt sollt ihr den Leviten also 48 Städte geben, zusammen mit dem zugehörigen Weideland.
- 8 Nehmt die Städte vom Erbbesitz der Israeliten weg. Einem großen Stamm nehmt viele, einem kleinen Stamm wenige Städte weg. Jeder Stamm tritt den Leviten Städte ab, je nach der Größe seines Erbbesitzes.«
- 9 Der Herr sagte zu Mose:
- 10 »Rede mit den Israeliten! Sag ihnen: Ihr zieht nun über den Jordan in das Land Kanaan ein.
- 11 Sucht Asylstädte aus. Dorthin kann sich jemand zurückziehen, der unabsichtlich einen Menschen getötet hat.
- 12 Sie sollen also Städte für Schutzsuchende sein, die vor der Blutrache flüchten: Wer getötet hat, soll nicht sterben, bis er sich dem Urteil der Gemeinde gestellt hat.
- 13 Sechs Asylstädte sollt ihr auswählen:
- 14 Drei Städte östlich des Jordan und drei Städte im Land Kanaan sollt ihr bestimmen. Das sollen eure Asylstädte sein.
- 15 Diese sechs Städte sollen zum Schutz dienen. Israeliten, Fremde und die übrigen Bewohner des Landes können sich dorthin zurückziehen. Das gilt für jeden, der einen anderen unabsichtlich getötet hat.«
- 16 Weiter sagte Gott: »Wer einen Gegenstand aus Eisen dazu benutzt, einen anderen tödlich zu verletzen, ist ein Mörder. Er muss auf jeden Fall getötet werden.
- 17 Wer einen Stein als tödliche Waffe benutzt, also jemanden damit erschlägt, ist ein Mörder. Er muss auf jeden Fall getötet werden.
- 18 Und wer einen Gegenstand aus Holz als Waffe benutzt und jemanden damit umbringt, ist ein Mörder. Er muss auf jeden Fall getötet werden.
- 19 Wer zur Blutrache verpflichtet ist und dem Mörder begegnet, muss ihn töten.
- 20 Genauso ist es in diesen Fällen: Jemand stößt einen anderen im Hass oder wirft heimtückisch einen Gegenstand nach ihm. Der Getroffene stirbt.
- 21 Oder jemand schlägt einen anderen mit der Hand, aus Feindschaft und so, dass er stirbt. Dann muss der Täter auf jeden Fall sterben, denn er ist ein Mörder. Wer zur Blutrache verpflichtet ist und dem Mörder begegnet, muss ihn töten.
- 22 Ein weiterer Fall: Jemand stößt einen anderen, aber ungeplant und nicht feindselig. Oder jemand bewirft einen anderen ohne Heimtücke.
- 23 Oder aber er sieht nicht hin und lässt einen tödlichen Stein auf einen anderen fallen. Er handelt nicht feindselig und will nichts Böses, aber der Getroffene stirbt.
- 24 In diesen Fällen soll die Gemeinde richten zwischen dem Täter und dem zur Blutrache Verpflichteten. Das sind die Gesetze dafür:
- 25 Die Gemeinde befreit den Täter aus der Gewalt dessen, der zur Blutrache verpflichtet ist. Sie lässt ihn in eine Asylstadt gehen, in die er flüchten kann. Dort wohnt er bis zum Tod des Hohepriesters, den man mit heiligem Öl gesalbt hat.
- 26 Anders ist es, wenn der Schutz suchende Täter das Stadtgebiet verlässt.
- 27 Wer zur Blutrache verpflichtet ist, muss den Täter dann erschlagen. Der zur Blutrache Verpflichtete selbst bleibt dabei ohne Blutschuld.
- 28 Wer unabsichtlich getötet hat, muss in einer Asylstadt wohnen bis zum Tod des Hohepriesters. Erst nach dem Tod des Hohepriesters darf er zurück auf seinen Grund und Boden.
- 29 Diese Anordnungen sollen für euch und eure Nachkommen an allen euren Wohnorten als Gesetz gelten.
- 30 Wer nach Aussage von mehreren Zeugen jemanden erschlagen hat, muss getötet werden. Ein einzelner Zeuge aber genügt nicht, um jemanden zum Tod zu verurteilen.
- 31 Ihr dürft kein Geld annehmen, mit dem ein Mörder sein Leben freikaufen will. Er ist schuld an einem Tod und muss auf jeden Fall getötet werden.
- 32 Vor dem Tod des Hohepriesters darf niemand den Ort verlassen, an den er geflohen ist. Ihr dürft kein Geld dafür nehmen, dass er früher heimkehren kann – auch nicht, wenn er wieder im Land wohnen will.
- 33 Ihr dürft das Land nicht unrein machen, in dem ihr wohnt! Blut aber macht das Land unrein. Wenn Blut im Land vergossen wurde, kann das Land keinen Frieden finden. Nur das Blut dessen, der es vergossen hat, kann für Versöhnung sorgen.
- 34 Ihr dürft das Land nicht unrein machen, in dem ihr lebt, weil ich dort gegenwärtig bin. Denn ich bin der Herr, und ich wohne unter den Israeliten!«
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