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마가복음 4장 BasisBibel (2021)

BasisBibel (2021) · 독일어 · 마가복음 (Mark) · 41절

  1. 1 Wieder einmal war Jesus am See und begann, die Menschen zu lehren. Es versammelte sich eine so große Volksmenge um ihn, dass er in ein Boot stieg. Dort setzte er sich hin. So war er auf dem See, und die Volksmenge blieb am Ufer.
  2. 2 Jesus erklärte ihnen vieles von seiner Lehre in Form von Gleichnissen. ;
  3. 3 Jesus sagte zu den Menschen: »Hört mir zu! Ein Bauer ging aufs Feld, um zu säen.
  4. 4 Während er die Körner auswarf, fiel ein Teil davon auf den Weg. Da kamen die Vögel und pickten sie auf.
  5. 5 Ein anderer Teil fiel auf felsigen Boden, wo es nicht viel Erde gab. Die Körner gingen schnell auf, weil sie nicht tief im Boden lagen.
  6. 6 Aber als die Sonne hoch stand, wurden die Pflanzen verbrannt. Sie vertrockneten, weil sie keine tiefen Wurzeln hatten.
  7. 7 Ein weiterer Teil fiel zwischen die Disteln. Die Disteln schossen hoch und erstickten die junge Saat. Deshalb brachten sie keinen Ertrag.
  8. 8 Aber ein anderer Teil fiel auf guten Boden. Die Körner gingen auf, wuchsen heran und brachten Ertrag: manche dreißigfach, andere sechzigfach, andere sogar hundertfach.«
  9. 9 Und Jesus sagte: »Wer Ohren zum Hören hat, soll gut zuhören.« ;
  10. 10 Als Jesus allein mit ihnen war, fragten die Zwölf und seine anderen Begleiter ihn nach den Gleichnissen.
  11. 11 Er antwortete: »Euch ist das Geheimnis vom Reich Gottes anvertraut. Aber die anderen Menschen erfahren das alles nur in Gleichnissen.
  12. 12 Sie sehen nämlich mit offenen Augen und erkennen nichts und hören mit offen Ohren und verstehen nichts – es sei denn, sie ändern ihr Leben und ihre Sünden werden ihnen vergeben.« ;
  13. 13 Und Jesus sagte zu seinen Jüngern: »Wenn ihr dieses Gleichnis schon nicht versteht, wie wollt ihr dann all die anderen Gleichnisse verstehen?
  14. 14 Der Bauer sät das Wort Gottes aus.
  15. 15 Ein Teil davon fällt auf den Weg. Er steht für die Menschen, die das Wort hören, wenn es gesät wird. Aber sofort kommt der Satan und nimmt das Wort wieder weg, das in sie hineingesät wurde.
  16. 16 Ein anderer Teil fällt auf felsigen Boden. Er steht für die Menschen, die das Wort hören und es sofort mit Freude annehmen.
  17. 17 Aber es schlägt keine Wurzeln in ihnen, weil sie ihre Meinung schnell wieder ändern. Wenn ihnen das Wort Schwierigkeiten oder Verfolgung bringt, lassen sie sich sofort davon abbringen.
  18. 18 Noch ein anderer Teil fällt zwischen die Disteln. Er steht für die Menschen, die das Wort zunächst hören.
  19. 19 Aber dann kommen die Alltagssorgen, der Reiz des Geldes oder die Gier nach irgendetwas anderem. Sie ersticken das Wort, und es bringt keinen Ertrag.
  20. 20 Aber ein Teil wird auch auf guten Boden gesät. Er steht für die Menschen, die das Wort hören und aufnehmen. Bei ihnen bringt es viel Ertrag: Manche Pflanzen bringen dreißig, andere sechzig, andere sogar hundert Körner.« ;
  21. 21 Dann sagte Jesus zu seinen Jüngern: »Bringt man etwa eine Öllampe in einen Raum, um sie dann unter einen Tontopf zu stellen oder unter das Bett? Natürlich nicht! Vielmehr stellt man sie auf einen Lampenständer.
  22. 22 Es gibt nichts Verborgenes, das nicht zutage kommen soll. Und nichts geschieht im Geheimen, das nicht ans Licht kommen soll.
  23. 23 Wer Ohren zum Hören hat, soll gut zuhören.«
  24. 24 Weiter sagte er zu ihnen: »Beachtet das, was ihr hört. Der Maßstab, den ihr an andere anlegt, wird auch für euch gelten. Wenn ihr großzügig messt, werdet ihr noch dazubekommen.
  25. 25 Denn wer etwas hat, dem wird noch mehr gegeben. Doch wer nichts hat, dem wird auch das noch weggenommen, was er hat.«
  26. 26 Danach sagte Jesus: »Mit dem Reich Gottes ist es wie bei einem Bauern. Er streut die Körner auf das Land,
  27. 27 dann legt er sich schlafen und steht wieder auf – tagaus, tagein. Die Saat geht auf und wächst – aber der Bauer weiß nicht, wie das geschieht.
  28. 28 Ganz von selbst bringt die Erde die Frucht hervor. Zuerst den Halm, dann die Ähre und zuletzt den reifen Weizen in der Ähre.
  29. 29 Wenn das Getreide reif ist, schickt er sofort die Erntearbeiter los, denn die Erntezeit ist da.« ;
  30. 30 Dann fragte Jesus: »Womit sollen wir das Reich Gottes vergleichen? Mit welchem Gleichnis können wir es beschreiben?
  31. 31 Es ist wie bei einem Senfkorn: Wenn es in die Erde gesät wird, ist es das kleinste aller Samenkörner, die ausgesät werden.
  32. 32 Aber wenn es ausgesät ist, geht es auf und wird größer als alle Sträucher. Es bringt so große Zweige hervor, dass die Vögel in seinem Schatten ihr Nest bauen können.«
  33. 33 Jesus verkündete seine Botschaft in vielen solchen Gleichnissen, wie die Menschen sie verstehen konnten.
  34. 34 Ohne Gleichnisse redete er nicht zu ihnen. Aber wenn er mit seinen Jüngern allein war, erklärte er ihnen alles. ;
  35. 35 Am Abend dieses Tages sagte Jesus zu seinen Jüngern: »Wir wollen ans andere Ufer fahren.«
  36. 36 Sie ließen die Volksmenge zurück und fuhren mit dem Boot los, in dem er saß. Auch andere Boote fuhren mit.
  37. 37 Da kam ein starker Sturm auf. Die Wellen schlugen ins Boot hinein, sodass es schon volllief.
  38. 38 Jesus schlief hinten im Boot auf einem Kissen. Seine Jünger weckten ihn und riefen: »Lehrer! Macht es dir nichts aus, dass wir untergehen?«
  39. 39 Jesus stand auf, bedrohte den Wind und sagte zum See: »Werde ruhig! Sei still!« Da legte sich der Wind, und es wurde ganz still.
  40. 40 Jesus fragte die Jünger: »Warum habt ihr solche Angst? Habt ihr immer noch keinen Glauben?«
  41. 41 Aber die Jünger überkam große Furcht. Sie fragten sich: »Wer ist er eigentlich? Sogar der Wind und die Wellen gehorchen ihm!«

BasisBibel (2021) — 대한성서공회 저작권 계약에 따라 게재 — 본문의 저작권은 대한성서공회에 있습니다. · 출처 ↗