마가복음 3장 BasisBibel (2021)
BasisBibel (2021) · 독일어 · 마가복음 (Mark) · 35절
- 1 Wieder ging Jesus in die Synagoge. Dort war ein Mann mit einer gelähmten Hand.
- 2 Die Gegner von Jesus beobachteten genau, ob Jesus den Mann am Sabbat heilen würde. Dann wollten sie ihn anklagen.
- 3 Jesus sagte zu dem Mann mit der gelähmten Hand: »Steh auf und stell dich in die Mitte.«
- 4 Dann fragte er sie: »Was ist am Sabbat erlaubt? – Gutes tun oder Böses? Soll man einem Menschen das Leben retten oder ihn umkommen lassen?« Keiner sagte etwas.
- 5 Jesus blickte sie zornig an. Er war traurig, dass sie so unbarmherzig waren. Zu dem Mann sagte er: »Streck deine Hand aus!« Da streckte der Mann die Hand aus, und sie wurde geheilt.
- 6 Die Pharisäer gingen hinaus und trafen sich sofort mit den Anhängern des Herodes. Gemeinsam überlegten sie, wie sie Jesus loswerden konnten.
- 7 Jesus ging mit seinen Jüngern zurück zum See. Viele Menschen folgten ihm: Leute aus Galiläa, aus Judäa,
- 8 aus Jerusalem, aus Idumäa, aus dem Gebiet jenseits des Jordan und aus der Gegend von Tyros und Sidon. Sie hatten gehört, was Jesus tat. Deshalb kamen sie zu ihm.
- 9 Jesus sagte zu seinen Jüngern: »Haltet ein Boot bereit, falls mich die Volksmenge zu sehr bedrängt.«
- 10 Denn Jesus heilte viele Kranke. Deshalb drängten sich alle um ihn, die ein Leiden hatten, und wollten ihn berühren.
- 11 Menschen, die von bösen Geistern besessen waren, warfen sich vor ihm nieder, sobald sie ihn sahen. Sie schrien: »Du bist der Sohn Gottes!«
- 12 Aber Jesus schärfte ihnen nachdrücklich ein, niemandem zu erzählen, wer er war. ;
- 13 Dann stieg Jesus auf einen Berg. Dort rief er die zu sich, die er bei sich haben wollte. Sie kamen zu ihm,
- 14 und er bestimmte zwölf, die er Apostel nannte. Sie sollten ständig bei ihm sein. Er wollte sie aber auch aussenden, um die Gute Nachricht zu verkünden.
- 15 Außerdem gab er ihnen die Vollmacht, Dämonen auszutreiben.
- 16 Das waren die zwölf, die er einsetzte: Simon, dem er den Namen Petrus gab;
- 17 Jakobus, der Sohn des Zebedäus, und Johannes, der Bruder des Jakobus, denen er den Namen »Donnersöhne« gab.
- 18 Dazu kamen Andreas, Philippus, Bartholomäus, Matthäus, Thomas, Jakobus, der Sohn von Alphäus; Thaddäus, Simon, der Kananäer,
- 19 und Judas Iskariot – er war es, der Jesus später verriet. ;
- 20 Dann ging Jesus nach Hause. Wieder strömte die Volksmenge zusammen, sodass Jesus und seine Jünger noch nicht einmal zum Essen kamen.
- 21 Als seine Verwandten das hörten, machten sie sich auf den Weg zu ihm. Sie wollten ihn mit Gewalt dort wegholen, denn sie sagten: »Er ist verrückt geworden.«
- 22 Aus Jerusalem waren Schriftgelehrte gekommen. Sie sagten: »Er ist von Beelzebul besessen.« Und: »Der Oberste der Dämonen hilft ihm, andere Dämonen auszutreiben.«
- 23 Jesus rief sie zu sich und redete zu ihnen in Form von Gleichnissen: »Wie kann der Satan den Satan austreiben?
- 24 Wenn die Machthaber eines Staates miteinander im Streit liegen, kann dieser Staat nicht bestehen.
- 25 Und wenn eine Familie miteinander im Streit liegt, kann diese Familie nicht bestehen.
- 26 Wenn sich also der Satan gegen sich selbst erhebt und mit sich im Streit liegt, kann er nicht bestehen. Es ist aus mit ihm.
- 27 Ebenso kann kein Einbrecher einem starken Mann seinen Besitz rauben, ohne ihn vorher zu fesseln. Dann kann er ihm das ganze Haus ausrauben.
- 28 Amen, das sage ich euch: Alles kann den Menschen vergeben werden – jede Schuld und jede Gotteslästerung, wie viel auch immer sie lästern.
- 29 Wenn aber jemand den Heiligen Geist lästert, dem kann in Ewigkeit nicht vergeben werden. Er ist für immer schuldig geworden.«
- 30 Das sagte Jesus, weil sie behauptet hatten: »Er ist von einem bösen Geist besessen.« ;
- 31 Inzwischen waren die Mutter und die Brüder von Jesus gekommen. Sie blieben draußen stehen und schickten jemand, der ihn rufen sollte.
- 32 Aber die Volksmenge saß um Jesus. Sie sagten zu ihm: »Sieh doch, deine Mutter, deine Brüder und deine Schwestern stehen draußen. Sie suchen nach dir.«
- 33 Aber Jesus antwortete: »Wer ist meine Mutter? Und wer sind meine Brüder?«
- 34 Er blickte die Leute an, die rings um ihn saßen, und sagte: »Das sind meine Mutter und meine Brüder!
- 35 Wer tut, was Gott will, der ist mein Bruder, meine Schwester und meine Mutter.«
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