다니엘 11장 BasisBibel (2021)
BasisBibel (2021) · 독일어 · 다니엘 (Daniel) · 45절
- 1 Ihm stand ich zur Seite und unterstützte ihn, noch im ersten Regierungsjahr von König Darius, dem Meder.«
- 2 Jetzt werde ich dir, Daniel, etwas sagen, das wahr ist: In Persien werden noch drei Könige herrschen. Dann kommt ein vierter König, der großen Reichtum erwerben wird. Er wird reicher sein als alle anderen. Durch seinen Reichtum wird er sehr mächtig werden und sich gegen das Königreich Griechenland auflehnen.
- 3 Dann wird noch ein starker König auftreten und mit großer Macht herrschen. Er macht, was immer er will.
- 4 Aber kurz nachdem er aufgetreten ist, wird sein Königreich zerbrechen. Es wird unter den vier Himmelsrichtungen aufgeteilt. Seine Nachkommen werden nichts davon haben. Sie werden nicht mit der gleichen Macht herrschen, die er gehabt hat. Denn sein Königreich wird zerstört und anderen, nicht seinen Nachkommen, zugeteilt.
- 5 Dann wird ein König des Südens stark werden. Doch einer seiner Befehlshaber wird noch stärker sein als er. Der wird an die Macht kommen und seine Herrschaft wird groß sein.
- 6 Aber dann, nach vielen Jahren, werden sie Freundschaft schließen. Die Tochter des Königs, der über den Süden herrscht, wird zum König des Nordens kommen. So wird das Bündnis bekräftigt. Doch sie wird ihren Einfluss nicht behalten, und ihr Sohn wird nicht überleben. Dann wird sie dem Untergang überlassen, zusammen mit ihrem Vater, ihrem Mann und allen, die sie begleiteten.
- 7 Ihr Bruder wird an den Platz ihres Sohnes treten. Er wird das Heer angreifen und die Festung überfallen, die dem König des Nordens gehört. Er wird mit ihnen umgehen, wie es ein Sieger tut.
- 8 Ihre Götter mitsamt den Götterbildern wird er als Beute nach Ägypten mitnehmen, außerdem Schätze, Silber und Gold. Danach wird er den König des Nordens für einige Zeit in Ruhe lassen.
- 9 Dann wird der König des Nordens den König des Südens angreifen. Doch er muss unverrichteter Dinge wieder in sein Land zurückkehren.
- 10 Seine Söhne werden sich rüsten und viele Kriegsheere versammeln. Sie werden alles überschwemmen – wie eine Flut, die ständig ansteigt. Dann werden sie sich wieder zurückziehen und sich auf den Sturm der Festung vorbereiten.
- 11 Der König des Südens wird zornig werden. Er wird gegen den König des Nordens vorrücken und gegen ihn kämpfen. Der König des Nordens wird ein großes Heer aufstellen. Doch das Heer wird in die Gewalt des anderen gegeben.
- 12 Es wird vernichtet werden. Daraufhin wird der König des Südens überheblich und bringt Zehntausende zu Fall. Aber er wird nicht mächtig bleiben.
- 13 Der König des Nordens wird zurückkehren. Er stellt ein Heer auf, das größer ist als das vorherige. Nach einigen Jahren rückt er immer wieder aus, mit einem großen und gut ausgerüsteten Heer.
- 14 Zu der Zeit werden sich viele auflehnen gegen den König des Südens. Auch aus deinem Volk erheben sich gewalttätige Leute. So erfüllt sich eine Vision, aber sie werden zu Fall kommen.
- 15 Der König des Nordens wird kommen. Er wird eine Belagerungsrampe aufschütten und eine befestigte Stadt einnehmen. Die Heere des Südens können ihm nicht standhalten. Selbst die besten Truppen sind nicht stark genug, um ihn aufzuhalten.
- 16 Der König des Nordens kann tun, was er will. Niemand wird ihm standhalten. Er wird in das herrliche Land eindringen und alles vollständig vernichten.
- 17 Der König des Nordens nimmt sich vor, den ganzen Süden in seine Gewalt zu bringen. Er wird eine Abmachung treffen mit dem König des Südens. Er wird ihm eine seiner Töchter zur Frau geben, um den Süden zu vernichten. Aber sein Plan wird nicht zustande kommen, es wird ihm nicht gelingen.
- 18 Dann wird sich der König des Nordens gegen die Inseln wenden und viele von ihnen einnehmen. Aber ein anderer Herrscher wird seinem Hochmut ein Ende machen. Er wird ihm seinen Hochmut heimzahlen.
- 19 Der König des Nordens wird sich gegen die Festungen seines eigenen Landes wenden. Deshalb wird er straucheln und zu Fall kommen. Er wird nicht mehr gesehen werden.
- 20 Dem König des Nordens wird einer nachfolgen, der einen Steuereintreiber ins herrliche Land schickt. Nach einiger Zeit wird er unschädlich gemacht, aber nicht im Zorn und nicht im Kampf.
- 21 An seine Stelle wird jemand treten, den man verachtet. Man gibt ihm nicht die Würde der Königsherrschaft. Er wird unerwartet kommen und die Herrschaft durch List an sich reißen.
- 22 Heere, die wie Wasser heranfluten, schwemmt er weg und vernichtet sie. Selbst einen der Anführer des heiligen Bundes fegt er hinweg.
- 23 Nachdem er sich mit diesem angefreundet hat, wird er ihn betrügen. Er wird aufsteigen und mächtig werden, obwohl er nur wenige Anhänger hat.
- 24 Unerwartet kommt er in fruchtbare Gebiete der Provinz. Er macht etwas, das weder seine Väter noch seine Vorfahren taten: Raub, Beute und Besitz verteilt er an seine Leute. Er wird Pläne gegen Festungen schmieden – aber nur für kurze Zeit.
- 25 Mit viel Kraft und Mut stellt er ein großes Heer auf, um den König des Südens anzugreifen. Auch der König des Südens rüstet zum Krieg. Sein Heer ist ebenfalls sehr groß und sehr stark. Doch er kann dem Angriff nicht standhalten, weil er verraten wird.
- 26 Diejenigen, die mit ihm an einem Tisch gegessen haben, werden ihn entmachten. Sein Heer wird weggeschwemmt. Viele werden erschlagen.
- 27 Beide Könige wollen einander unbedingt Böses tun. Sie sitzen an einem Tisch und belügen sich gegenseitig. Aber sie erreichen nichts, weil die Zeit für das Ende noch nicht gekommen ist.
- 28 Mit großer Beute wird der König des Nordens wieder in sein Land zurückkehren. Er wendet sich gegen den heiligen Bund. Er wird sein Vorhaben ausführen und in sein Land zurückkehren.
- 29 Zur vorherbestimmten Zeit kommt der König des Nordens wieder und greift den Süden an. Aber dieses Mal wird es nicht so sein wie beim ersten Mal.
- 30 Schiffe aus Rom werden gegen ihn heranziehen, und er wird den Mut verlieren. Er muss umkehren und verflucht den heiligen Bund. Er kehrt zurück und verbündet sich mit denen, die den heiligen Bund verlassen.
- 31 Sein Heer wird sich aufstellen und das Heiligtum, die Festung, entweihen. Sie werden das regelmäßige Opfer abschaffen und ein Götzenbild aufstellen, das Verwüstung bedeutet.
- 32 Durch Lügen wird er viele dazu bringen, gegen den Bund mit Gott zu verstoßen. Aber das Volk, das seinen Gott kennt, wird stark sein und am Bund festhalten.
- 33 Die Lehrer des Volkes bringen viele zur Einsicht. Sie werden eine Zeit lang unterdrückt durch Schwert, Feuer, Gefangenschaft und Plünderung.
- 34 Während ihrer Unterdrückung erhalten sie nur wenig Hilfe. Viele schließen sich ihnen an – aber nur zum Schein.
- 35 Von den Lehrern werden einige fallen. Sie werden bis zur Zeit des Endes geprüft, geläutert und gereinigt. Denn bis zur vorherbestimmten Zeit dauert es noch ein wenig.
- 36 Der König des Nordens wird tun, was er will. Er wird übermütig werden und sich über alle Götter erheben. Auch über den Gott der Götter wird er verächtlich reden. Er wird so lange Erfolg haben, bis der Zorn Gottes vorüber ist. Denn es muss geschehen, was beschlossen ist.
- 37 Er wird weder die Götter seiner Vorfahren achten noch den Lieblingsgott der Frauen oder irgendeinen anderen Gott. Denn er wird sich über alles erheben.
- 38 Er wird den Gott der Festungen verehren, einen Gott, den seine Vorfahren nicht gekannt haben. Er wird ihm Gold und Silber bringen, Edelsteine und andere Schätze.
- 39 Mit einem fremden Gott wird er gegen starke Festungen vorgehen. Denjenigen, die ihn anerkennen, lässt er große Ehre zuteilwerden. Er setzt sie als Herrscher über viele Menschen ein. Als Belohnung teilt er ihnen Land zu.
- 40 Zur Zeit des Endes wird der König des Südens gegen den König des Nordens vorstoßen. Der König des Nordens wird gegen ihn anstürmen mit Streitwagen, Reitern und vielen Schiffen. Er wird die Länder überfallen, sie überschwemmen und überfluten.
- 41 Auch in das herrliche Land dringt er ein, und es werden viele Menschen fallen. Nur Edom, Moab und die führenden Ammoniter werden seiner Gewalt entkommen.
- 42 Er wird mit Gewalt gegen die Länder vorgehen, auch für Ägypten wird es keine Rettung geben.
- 43 Er wird über alle Gold- und Silberschätze verfügen und über die anderen Kostbarkeiten in Ägypten. Libyer und Kuschiter werden ihm folgen müssen.
- 44 Aber Gerüchte aus dem Osten und dem Norden werden ihn erschrecken. Voller Wut wird er ausziehen, um viele zu zerstören und zu vernichten.
- 45 Er wird seine prächtigen Zelte aufschlagen zwischen dem Meer und dem herrlichen, heiligen Berg. Aber sein Ende wird kommen, und es wird keiner da sein, der ihm hilft.
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