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느헤미야 13장 BasisBibel (2021)

BasisBibel (2021) · 독일어 · 느헤미야 (Nehemiah) · 31절

  1. 1 Zu dieser Zeit las man dem Volk öffentlich aus dem Gesetzbuch des Mose vor. Dabei stieß man auf folgende Bestimmung: »Kein Ammoniter und kein Moabiter darf jemals in die Gemeinde Gottes aufgenommen werden.
  2. 2 Denn sie haben den Israeliten damals weder Brot noch Wasser gegeben. Sie haben sogar Bileam dafür bezahlt, dass er die Israeliten verfluchte. Aber unser Gott verwandelte den Fluch in Segen.«
  3. 3 Die Israeliten hörten diese Bestimmung. Sie trennten sich von allen Menschen aus diesen Völkern, die sich unter sie gemischt hatten.
  4. 4 Einige Zeit zuvor war Folgendes geschehen: Damals war der Priester Eljaschib für die Kammern des Tempels zuständig. Eljaschib hatte einen Verwandten namens Tobija.
  5. 5 Dem stellte er eine große Kammer zur Verfügung. Zuvor wurde dort das Mehl für die Speiseopfer gelagert sowie der Weihrauch und die Tempelgeräte. Auch den zehnten Teil von Getreide, Wein und Olivenöl brachte man dorthin. Nach dem Gesetz war das der Anteil, der den Leviten, Sängern und Torwächtern zustand. Außerdem lagerte man in dieser Kammer die Abgaben für die Priester.
  6. 6 Zu dieser Zeit hielt ich mich nicht in Jerusalem auf. Denn im 32. Regierungsjahr von König Artaxerxes war ich zu ihm nach Babylon gereist. Nach einiger Zeit bat ich den König um Urlaub.
  7. 7 Bei meiner Ankunft in Jerusalem erfuhr ich von dem Unheil, das Eljaschib angerichtet hatte. Ich fand heraus, dass er im Vorhof des Tempels Tobija eine Kammer überlassen hatte.
  8. 8 Das gefiel mir überhaupt nicht und ich warf alles aus der Kammer hinaus, was Tobija gehörte.
  9. 9 Ich befahl, die Kammer zu reinigen. Danach ließ ich die Tempelgeräte wieder hineinbringen, ebenso das Mehl für die Speiseopfer und den Weihrauch.
  10. 10 Ich erfuhr auch, dass die Leviten keine Abgaben mehr bekamen. Daher hatten die Leviten und die Sänger den Tempeldienst verlassen und waren auf ihre Felder zurückgekehrt.
  11. 11 Da zog ich die führenden Männer zur Rechenschaft. Ich warf ihnen vor: »Wie könnt ihr den Tempel so vernachlässigen?« Dann holte ich die Leviten und Sänger zurück und teilte sie für ihren Dienst ein.
  12. 12 Von da an leisteten die Judäer wieder ihre Abgaben. Von ihrem Getreide, Wein und Olivenöl brachten sie den zehnten Teil in die Vorratskammern.
  13. 13 Die Aufsicht über die Vorräte übertrug ich dem Priester Schelemja, dem Schreiber Zadok und dem Leviten Pedaja. Als Helfer stellte ich ihnen Hanan zur Seite, den Sohn des Sakkur und Enkel von Mattanja. Diese Männer waren für ihre Zuverlässigkeit bekannt. Deshalb sollten sie von nun an die Vorräte an die Priester und Leviten verteilen.
  14. 14 Mein Gott, behalte all das in Erinnerung! Vergiss niemals das Gute, das ich für dein Haus und den Dienst in ihm getan habe!
  15. 15 Damals sah ich Leute in Juda, die am Sabbat in der Kelter Weintrauben auspressten. Andere füllten Getreide in Säcke und beluden ihre Esel damit. Auch Wein, Trauben, Feigen und andere Lasten brachten sie am Sabbat nach Jerusalem. Ich ermahnte sie, an diesem Tag keine Lebensmittel zu verkaufen.
  16. 16 In Juda wohnten Leute aus Tyros. Die brachten Fisch und andere Waren nach Jerusalem, um sie am Sabbat den Judäern zu verkaufen.
  17. 17 Da zog ich die einflussreichen Leute von Juda zur Rechenschaft und sagte zu ihnen: »Wieso tut ihr etwas so Schändliches und entweiht den Sabbat?
  18. 18 Haben eure Vorfahren nicht genauso gehandelt? Deshalb ließ unser Gott doch dieses ganze Unheil über uns und diese Stadt kommen. Wollt ihr etwa den Zorn Gottes gegen Israel noch vergrößern, indem ihr den Sabbat entweiht?«
  19. 19 Ich befahl, die Torflügel vor dem Sabbat zu schließen. Das sollte am Vorabend des Sabbat geschehen, sobald es in den Toren von Jerusalem dunkel wird. Erst am Morgen nach dem Sabbat durften sie wieder geöffnet werden. Auch stellte ich einige meiner Leute an den Toren auf. Sie sollten verhindern, dass am Sabbat Waren in die Stadt gebracht wurden.
  20. 20 Daraufhin übernachteten die Händler und Verkäufer ein- oder zweimal draußen vor der Stadt.
  21. 21 Ich warnte sie und sagte zu ihnen: »Warum übernachtet ihr so nahe bei der Stadt? Wenn ihr das noch einmal macht, werde ich gegen euch vorgehen.« Von da an kamen sie nicht mehr am Sabbat.
  22. 22 Den Leviten befahl ich, sich zu reinigen und sich an den Toren aufzustellen. Dort sollten sie darüber wachen, dass der Sabbat heilig gehalten wurde. Mein Gott, behalte all das in Erinnerung und rechne es mir an! Hab Mitleid mit mir in deiner großen Güte!
  23. 23 Damals fand ich auch heraus, dass einige Judäer Frauen aus Aschdod, Ammon und Moab geheiratet hatten.
  24. 24 Die Hälfte ihrer Kinder beherrschte nur die Sprache von Aschdod oder die eines anderen Volkes. Aber ihre eigene Sprache konnten sie nicht.
  25. 25 Da zog ich diese Männer zur Rechenschaft, ja, ich verfluchte sie sogar. Einige Männer schlug ich, andere packte ich an den Haaren. Dann beschwor ich sie bei Gott: »Ihr dürft keine eurer Töchter einem Nachkommen eines fremden Volkes zur Frau geben. Für keinen eurer Söhne oder für euch selbst dürft ihr eine fremde Tochter als Frau nehmen.
  26. 26 Ist nicht Salomo, der König von Israel, wegen Frauen aus fremden Völkern schuldig geworden? Unter den vielen Nationen gab es keinen König wie ihn. Er wurde von Gott geliebt, daher hatte er ihn zum König über ganz Israel gemacht. Aber selbst ihn haben Frauen aus fremden Völkern zur Sünde verführt!
  27. 27 Und jetzt hört man von euch, dass ihr genau dasselbe Unrecht begeht. Ihr werdet Gott untreu, indem ihr Frauen aus fremden Völkern heiratet.«
  28. 28 Einer von Jojadas Söhnen, ein Nachkomme des Hohepriesters Eljaschib, hatte eine Tochter des Horoniters Sanballat geheiratet. Daher jagte ich ihn fort.
  29. 29 Mein Gott, behalte in Erinnerung, dass diese Männer das Amt des Priesters entehrt haben. Sie haben den Bund gebrochen, den du mit den Priestern und Leviten geschlossen hast.
  30. 30 So reinigte ich das Volk von allen fremden Einflüssen. Ich regelte die Dienste der Priester und Leviten und legte Aufgaben fest.
  31. 31 Außerdem sorgte ich dafür, dass das Brennholz und die ersten Früchte rechtzeitig abgeliefert wurden. Mein Gott, behalte all das in Erinnerung und lass es mir zugutekommen!

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