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누가복음 20장 BasisBibel (2021)

BasisBibel (2021) · 독일어 · 누가복음 (Luke) · 47절

  1. 1 Eines Tages war Jesus wieder einmal im Tempel. Er lehrte das Volk und verkündete die Gute Nachricht. Da traten ihm die führenden Priester, die Schriftgelehrten und die Ratsältesten entgegen.
  2. 2 Sie fragten ihn: »Sag uns: Mit welchem Recht trittst du so auf? Und wer hat dir diese Vollmacht gegeben?«
  3. 3 Jesus antwortete: »Ich will euch auch eine Frage stellen. Sagt mir:
  4. 4 Von wem hatte Johannes den Auftrag zu taufen? Von Gott oder von Menschen?«
  5. 5 Da überlegten sie und sagten zueinander: »Wenn wir sagen: ›Von Gott‹, wird er fragen: ›Warum habt ihr ihm dann nicht geglaubt?‹
  6. 6 Wenn wir sagen: ›Von Menschen‹, wird das Volk uns steinigen. Denn alle sind überzeugt, dass Johannes ein Prophet war.«
  7. 7 Deshalb antworteten sie Jesus: »Wir wissen nicht von wem.«
  8. 8 Da sagte Jesus zu ihnen: »Dann sage ich euch auch nicht, mit welchem Recht ich so auftrete.« ;
  9. 9 Nun erzählte Jesus dem Volk dieses Gleichnis: »Ein Mann legte einen Weinberg an. Dann verpachtete er ihn und ging länger auf Reisen.
  10. 10 Als es an der Zeit war, schickte der Besitzer einen Knecht zu den Pächtern. Der sollte seinen Anteil vom Ertrag des Weinbergs abholen. Aber die Pächter verprügelten ihn und jagten ihn mit leeren Händen davon.
  11. 11 Noch einmal schickte der Besitzer einen Knecht. Aber auch den verprügelten und beschimpften sie. Dann jagten sie ihn ebenfalls mit leeren Händen davon.
  12. 12 Der Besitzer schickte einen dritten. Den schlugen sie blutig und warfen ihn hinaus.
  13. 13 Da sagte der Weinbergbesitzer: ›Was soll ich jetzt tun? Ich werde meinen geliebten Sohn schicken. Vor ihm werden sie wohl Achtung haben!‹
  14. 14 Als die Pächter den Sohn kommen sahen, sagten sie zueinander: ›Das ist der Erbe. Wir bringen ihn um, und dann gehört sein Erbe uns.‹
  15. 15 Sie warfen ihn hinaus vor den Weinberg und töteten ihn. Was wird der Weinbergbesitzer jetzt mit ihnen machen?
  16. 16 Er wird selbst kommen, diese Pächter töten und den Weinberg anderen anvertrauen.« Als die Leute das hörten, sagten sie: »Das darf nicht passieren!«
  17. 17 Aber Jesus schaute sie an und sagte: »Was bedeutet denn die Stelle in der Heiligen Schrift: ›Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, ist zum Grundstein geworden.‹
  18. 18 Wer auf diesen Stein fällt, wird zerschmettert. Und auf wen dieser Stein fällt, wird zerdrückt.«
  19. 19 Die Schriftgelehrten und die führenden Priester wollten ihn am liebsten sofort festnehmen. Aber sie fürchteten sich vor dem Volk. Sie hatten verstanden, dass er in dem Gleichnis von ihnen gesprochen hatte. ;
  20. 20 Die führenden Priester und Schriftgelehrten ließen Jesus nicht mehr aus den Augen. Sie schickten Leute zu ihm, die ihn beobachten sollten. Die sollten vorgeben, gerecht vor Gott zu leben, und Jesus mit einer Frage in Bedrängnis bringen. Es ging ihnen darum, ihn an die Gerichte und in die Gewalt des römischen Statthalters auszuliefern.
  21. 21 Diese Leute fragten Jesus: »Lehrer, wir wissen: Du redest und lehrst aufrichtig und siehst dabei nicht die Person an. Vielmehr sagst du die Wahrheit und lehrst, wie wir nach Gottes Willen leben sollen.
  22. 22 Ist es uns erlaubt, dem Kaiser Steuern zu zahlen oder nicht?«
  23. 23 Jesus durchschaute ihre Absicht und sagte:
  24. 24 »Zeigt mir eine Silbermünze. Wer ist auf dem Bild zu sehen, und wer wird in der Inschrift genannt?« Sie antworteten: »Der Kaiser.«
  25. 25 Da sagte Jesus zu ihnen: »Dann gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott gehört!«
  26. 26 So konnten sie nichts von dem, was er vor dem Volk sagte, gegen ihn verwenden. Sie waren sehr erstaunt über seine Antwort und konnten nichts mehr darauf erwidern. ;
  27. 27 Dann kamen einige Sadduzäer zu Jesus. Die Sadduzäer behaupten, dass es keine Auferstehung der Toten gibt. Sie fragten Jesus:
  28. 28 »Lehrer, Mose hat uns vorgeschrieben: ›Wenn ein Mann stirbt und eine Frau hinterlässt, aber kinderlos ist, dann soll sein Bruder die Frau heiraten. So kann er dem Verstorbenen Nachkommen verschaffen.‹
  29. 29 Nun gab es einmal sieben Brüder. Der erste heiratete eine Frau und starb kinderlos.
  30. 30 So erging es auch dem zweiten.
  31. 31 Auch der dritte heiratete sie, ebenso die nächsten, bis hin zum siebten – alle starben kinderlos.
  32. 32 Zuletzt starb auch die Frau.
  33. 33 Wie wird es nun bei der Auferstehung der Toten sein? Mit wem wird die Frau dann verheiratet sein? Alle sieben haben sie ja zur Frau gehabt.«
  34. 34 Da sagte Jesus zu ihnen: »In dieser Welt heiraten die Menschen und werden geheiratet.
  35. 35 Anders ist es für alle, die in Gottes neuer Welt leben dürfen und von den Toten auferstehen. Weder heiraten sie noch werden sie geheiratet.
  36. 36 Diese Menschen können dann auch nicht mehr sterben: Sie sind wie Engel und Kinder Gottes – denn sie sind Kinder der Auferstehung.
  37. 37 Dass Gott die Toten auferwecken wird, hat Mose schon bei der Begegnung am Dornbusch deutlich gemacht: Er nennt den Herrn ›den Gott Abrahams, den Gott Isaaks und den Gott Jakobs‹.
  38. 38 Gott ist doch nicht ein Gott der Toten, sondern der Lebenden. Für ihn sind alle lebendig!«
  39. 39 Da sagten einige der Schriftgelehrten: »Lehrer, das war eine gute Antwort!«
  40. 40 Von da an wagte es niemand mehr, Jesus etwas zu fragen. ;
  41. 41 Da stellte Jesus den Schriftgelehrten eine Frage: »Wie kann man behaupten: ›Der Christus ist ein Sohn Davids!‹?
  42. 42 David selbst sagt doch im Buch der Psalmen: ›Gott, der Herr, sprach zu meinem Herrn: Setz dich an meine rechte Seite,
  43. 43 bis ich deine Feinde unterwerfe! Ich mache sie zum Schemel für deine Füße.‹
  44. 44 David selbst nennt den Christus also ›Herr‹. Wie kann dieser dann sein Sohn sein?« ; ; ;
  45. 45 Das ganze Volk hörte zu, als Jesus zu seinen Jüngern sagte:
  46. 46 »Nehmt euch vor den Schriftgelehrten in Acht: Sie zeigen sich gern in ihren langen Gewändern und wollen auf den Marktplätzen gegrüßt werden. In den Synagogen und bei den Festessen ist es ihnen wichtig, die Ehrenplätze zu bekommen.
  47. 47 Sie bringen die Häuser der Witwen in ihren Besitz und sprechen nur zum Schein lange Gebete. Dafür werden sie sehr hart bestraft werden.«

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