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누가복음 19장 BasisBibel (2021)

BasisBibel (2021) · 독일어 · 누가복음 (Luke) · 48절

  1. 1 Jesus kam nach Jericho und ging durch die Stadt.
  2. 2 Dort lebte ein Mann, der Zachäus hieß. Er war der oberste Zolleinnehmer und sehr reich.
  3. 3 Er wollte unbedingt sehen, wer dieser Jesus war. Aber er konnte es nicht, denn er war klein, und die Volksmenge versperrte ihm die Sicht.
  4. 4 Deshalb lief er voraus und kletterte auf einen Maulbeerfeigenbaum, um Jesus sehen zu können – denn dort musste er vorbeikommen.
  5. 5 Als Jesus an die Stelle kam, blickte er hoch und sagte zu ihm: »Zachäus, steig schnell herab. Ich muss heute in deinem Haus zu Gast sein.«
  6. 6 Sofort stieg Zachäus vom Baum herab. Voller Freude nahm er Jesus bei sich auf.
  7. 7 Als die Leute das sahen, ärgerten sie sich und sagten zueinander: »Bei einem Sünder ist er eingekehrt!«
  8. 8 Aber Zachäus stand auf und sagte zum Herrn: »Herr, die Hälfte von meinem Besitz werde ich den Armen geben. Und wem ich zu viel abgenommen habe, dem werde ich es vierfach zurückzahlen.«
  9. 9 Da sagte Jesus zu ihm: »Heute bist du gerettet worden – zusammen mit allen, die in deinem Haus leben. Denn auch du bist ein Nachkomme Abrahams!
  10. 10 Der Menschensohn ist gekommen, um die Verlorenen zu suchen und zu retten.«
  11. 11 Die Leute hörten, was Jesus zu Zachäus sagte. Außerdem war er schon in der Nähe von Jerusalem. Daher meinten sie, das Reich Gottes werde jetzt gleich anbrechen. Deshalb erzählte er ihnen ein weiteres Gleichnis.
  12. 12 Er sagte: »Ein Mann von vornehmer Herkunft reiste in ein fernes Land. Er wollte sich dort zum König über sein Land einsetzen lassen und anschließend zurückkehren.
  13. 13 Vorher rief er zehn seiner Diener und gab jedem Geld im Wert von einem halben Kilogramm Silber. Er sagte zu ihnen: ›Macht mit dem Geld Geschäfte, bis ich wiederkomme!‹
  14. 14 Aber die Einwohner seines Landes hassten ihn. Sie schickten eine Gesandtschaft hinter ihm her und ließen erklären: ›Wir wollen nicht, dass dieser Mann unser König wird!‹
  15. 15 Trotzdem übernahm er die Herrschaft. Als er dann zurückkehrte, ließ er die Diener rufen, denen er das Geld anvertraut hatte. Er wollte wissen, welchen Gewinn sie damit erzielt hatten.
  16. 16 Der erste kam und berichtete: ›Herr, ich habe dein Silber verzehnfacht.‹
  17. 17 Der König sagte: ›Gut gemacht! Du bist ein tüchtiger Diener. Du hast dich in einer so unbedeutenden Sache als zuverlässig erwiesen. Darum übertrage ich dir die Verantwortung für zehn Städte.‹
  18. 18 Der zweite kam und berichtete: ›Herr, ich habe dein Silber verfünffacht.‹
  19. 19 Der König sagte zu ihm: ›Ich übertrage dir die Verantwortung für fünf Städte.‹
  20. 20 Der nächste kam und berichtete: ›Herr, sieh nur: Hier hast du dein Silber. Ich habe es in ein Tuch gewickelt und sicher aufbewahrt.
  21. 21 Ich hatte Angst vor dir, weil du ein strenger Mann bist. Du nimmst Geld, das du nicht angelegt hast. Und du erntest, was du nicht gesät hast.‹
  22. 22 Der König sagte zu ihm: ›Du hast dir selbst das Urteil gesprochen, du schlechter Diener: Du hast gewusst, dass ich ein strenger Mann bin – dass ich Geld nehme, das ich nicht eingezahlt habe, und ernte, was ich nicht gesät habe.
  23. 23 Warum hast du mein Geld nicht zur Bank gebracht? So hätte ich es bei meiner Rückkehr wenigstens mit Zinsen zurückbekommen.‹
  24. 24 Dann sagte der König zu denen, die dabeistanden: ›Nehmt ihm das Silber weg und gebt es dem, der sein Silber verzehnfacht hat!‹
  25. 25 Sie sagten zu ihm: ›Herr, er hat doch schon das Zehnfache!‹
  26. 26 Der König erwiderte: ›Das sage ich euch: Wer etwas hat, dem wird noch viel mehr gegeben. Doch wer nichts hat, dem wird auch das noch weggenommen, was er hat.
  27. 27 Und nun zu meinen Feinden, die nicht wollten, dass ich ihr König werde: Holt sie her und bringt sie um – hier vor meinen Augen.‹« ; ;
  28. 28 Nachdem Jesus das Gleichnis erzählt hatte, zog er weiter nach Jerusalem.
  29. 29 Kurz vor Betfage und Betanien kam Jesus zum Ölberg. Von dort schickte er zwei seiner Jünger voraus
  30. 30 und sagte: »Geht in das Dorf, das vor euch liegt. Wenn ihr hineinkommt, findet ihr einen jungen Esel angebunden. Auf ihm ist noch nie ein Mensch geritten. Bindet ihn los und bringt ihn her.
  31. 31 Und wenn euch jemand fragt: ›Warum bindet ihr ihn los?‹, dann sagt: ›Der Herr braucht ihn!‹«
  32. 32 Die beiden Jünger, die Jesus geschickt hatte, gingen in das Dorf. Sie fanden alles genau so, wie Jesus es ihnen gesagt hatte.
  33. 33 Als sie den Esel losmachten, fragten die Besitzer: »Warum bindet ihr den Esel los?«
  34. 34 Sie antworteten: »Der Herr braucht ihn!«
  35. 35 Sie brachten den jungen Esel zu Jesus und legten ihre Mäntel auf seinen Rücken. Dann ließen sie Jesus aufsteigen.
  36. 36 Während er weiterzog, breiteten die Jünger ihre Mäntel auf der Straße aus.
  37. 37 So kam Jesus zu der Stelle, wo der Weg vom Ölberg nach Jerusalem hinabführt. Da brach die ganze Schar der Jüngerinnen und Jünger in lauten Jubel aus. Sie lobten Gott für all die Wunder, die sie miterlebt hatten.
  38. 38 Sie riefen: »Gesegnet ist der König, der im Namen des Herrn kommt! Friede herrscht im Himmel und Herrlichkeit erfüllt die Himmelshöhe!«
  39. 39 Es waren auch einige Pharisäer unter der Volksmenge. Die riefen ihm zu: »Lehrer, bring doch deine Jünger zur Vernunft!«
  40. 40 Jesus antwortete ihnen: »Das sage ich euch: Wenn sie schweigen, dann werden die Steine schreien!«
  41. 41 Als Jesus sich der Stadt näherte und sie vor sich liegen sah, weinte er über sie:
  42. 42 »Wenn doch auch du heute erkannt hättest, was dir Frieden bringt! Aber jetzt ist es vor deinen Augen verborgen.
  43. 43 Denn es wird eine schlimme Zeit über dich hereinbrechen: Deine Feinde werden einen Wall aus spitzen Pfählen rings um dich errichten. Sie werden dich umzingeln und von allen Seiten einschließen.
  44. 44 Dich und deine Bewohner werden sie restlos vernichten. Keinen Stein werden sie auf dem anderen lassen – weil du den Tag nicht erkannt hast, an dem Gott dir zu Hilfe gekommen ist.« ; ;
  45. 45 In Jerusalem ging Jesus in den Tempel. Er fing an, die Leute hinauszujagen, die im Tempel etwas verkauften.
  46. 46 Er sagte zu ihnen: »In der Heiligen Schrift steht: ›Mein Haus soll ein Gebetshaus sein. Ihr aber habt eine Räuberhöhle daraus gemacht.‹«
  47. 47 Jesus war jeden Tag im Tempel und lehrte. Aber die führenden Priester, die Schriftgelehrten und auch die Ratsältesten des Volkes suchten nach einer Möglichkeit, ihn umzubringen.
  48. 48 Doch sie wussten nicht, wie sie vorgehen sollten. Denn das Volk war die ganze Zeit bei ihm und hörte ihm aufmerksam zu.

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