누가복음 14장 BasisBibel (2021)
BasisBibel (2021) · 독일어 · 누가복음 (Luke) · 35절
- 1 Einmal ging Jesus an einem Sabbat in das Haus eines der führenden Pharisäer. Dort nahm er am Mahl teil. Alle beobachteten ihn genau.
- 2 Da war ein Mann in seiner Nähe, der an Wassersucht litt.
- 3 Jesus wandte sich an die Gesetzeslehrer und Pharisäer und fragte: »Ist es erlaubt, am Sabbat zu heilen, oder nicht?«
- 4 Sie aber schwiegen. Da berührte Jesus den Kranken, heilte ihn und ließ ihn gehen.
- 5 Dann sagte er zu ihnen: »Wenn einem von euch ein Kind in den Brunnen fällt oder nur ein Rind: Wer wird es nicht sofort herausziehen – auch wenn Sabbat ist?«
- 6 Sie wussten nicht, was sie darauf antworten sollten.
- 7 Jesus beobachtete, wie sich die Gäste die Ehrenplätze am Tisch aussuchten. Da erzählte er ihnen ein Gleichnis:
- 8 »Wenn du zu einer Hochzeit eingeladen bist, such dir nicht den Ehrenplatz aus. Denn es könnte ein Gast eingeladen sein, der vornehmer ist als du.
- 9 Sonst wird euer Gastgeber kommen und dir sagen: ›Mach ihm bitte Platz!‹ Dann musst du beschämt auf den entferntesten Platz wechseln.
- 10 Nein! Wenn du eingeladen bist, geh hin und wähle den entferntesten Platz. Dann wird der Gastgeber kommen und zu dir sagen: ›Lieber Freund, rück doch näher zu mir.‹ So wirst du vor allen anderen Gästen geehrt.
- 11 Denn wer sich selbst groß macht, den wird Gott niedrig und klein machen. Aber wer sich selbst niedrig und klein macht, den wird Gott groß machen.«
- 12 Dann sagte Jesus zu dem Gastgeber: »Wenn du ein Mittag- oder Abendessen gibst, lade keine Leute ein, die wiederum dich einladen – deine Freunde, deine Brüder, deine Verwandten oder reichen Nachbarn. Sonst ist deren Einladung dein ganzer Lohn.
- 13 Wenn du zu einem Mahl einlädst, lade vielmehr Arme, Verkrüppelte, Gelähmte und Blinde ein.
- 14 Glückselig wirst du sein, denn sie können dir nichts zurückgeben! Du wirst aber deinen Lohn bekommen, wenn Gott die Gerechten vom Tod auferweckt.«
- 15 Als einer der Gäste das hörte, sagte er zu Jesus: »Glückselig ist, wer im Reich Gottes am Mahl teilnehmen darf!«
- 16 Jesus antwortete: »Ein Mann veranstaltete ein großes Festessen und lud viele Gäste ein.
- 17 Als das Fest beginnen sollte, schickte er seinen Diener los und ließ den Gästen sagen: ›Kommt, jetzt ist alles bereit!‹
- 18 Aber einer nach dem anderen entschuldigte sich. Der erste sagte zu ihm: ›Ich habe einen Acker gekauft. Jetzt muss ich unbedingt gehen und ihn begutachten. Bitte, entschuldige mich!‹
- 19 Ein anderer sagte: ›Ich habe fünf Ochsengespanne gekauft und bin gerade unterwegs, um sie genauer zu prüfen. Bitte, entschuldige mich!‹
- 20 Und wieder ein anderer sagte: ›Ich habe gerade erst geheiratet und kann deshalb nicht kommen.‹
- 21 Der Diener kam zurück und berichtete alles seinem Herrn. Da wurde der Hausherr zornig und sagte zu seinem Diener: ›Lauf schnell hinaus auf die Straßen und Gassen der Stadt. Bring die Armen, Verkrüppelten, Blinden und Gelähmten hierher.‹
- 22 Bald darauf meldete der Diener: ›Herr, dein Befehl ist ausgeführt, aber es ist immer noch Platz.‹
- 23 Da sagte der Herr zu ihm: ›Geh hinaus aus der Stadt auf die Landstraßen und an die Zäune. Dränge die Leute dort herzukommen, damit mein Haus voll wird!‹
- 24 Denn das sage ich euch: Keiner der Gäste, die zuerst eingeladen waren, wird an meinem Festessen teilnehmen!«
- 25 Viele Leute begleiteten Jesus auf seinem Weg. Da drehte er sich um und sagte zu ihnen:
- 26 »Wer zu mir kommt, dem muss alles andere unwichtig werden: sein Vater und seine Mutter, Frau und Kinder, Brüder und Schwestern, ja sogar das eigene Leben: Sonst kann er nicht mein Jünger sein.
- 27 Wer nicht sein Kreuz trägt und mir auf meinem Weg folgt, kann nicht mein Jünger sein.
- 28 Stellt euch vor: Einer von euch will einen Turm bauen. Setzt er sich dann nicht als Erstes hin, berechnet die Kosten und prüft, ob sein Geld reicht?
- 29 Sonst passiert es, dass er das Fundament legt, aber den Bau nicht fertigstellen kann. Alle, die das sehen, lachen ihn aus
- 30 und sagen: ›Dieser Mensch wollte einen Turm bauen – aber er konnte ihn nicht fertigstellen.‹
- 31 Oder stellt euch vor: Ein König will gegen einen anderen König in den Krieg ziehen. Setzt er sich dann nicht als Erstes hin und überlegt: Sind zehntausend Mann stark genug, um gegen einen Feind anzutreten, der mit zwanzigtausend Mann anrückt?
- 32 Wenn nicht, dann schickt er besser Unterhändler, solange der Gegner noch weit weg ist. Die sollen Friedensverhandlungen führen.
- 33 So gilt auch: Wer von euch nicht alles aufgibt, was er hat, der kann nicht mein Jünger sein.« ;
- 34 »Salz ist etwas Gutes: Aber wenn das Salz nicht mehr salzt, wie kann es wieder salzig werden?
- 35 Es ist weder für den Acker noch für den Misthaufen zu gebrauchen. Also wirft man es weg. Wer Ohren zum Hören hat, soll gut zuhören!«
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