욥기 15장 Lutherbibel (2017)
Lutherbibel (2017) · 독일어 · 욥기 (Job) · 35절
- 1 Da antwortete Elifas von Teman und sprach:
- 2 Soll ein Weiser antworten mit windiger Einsicht und seinen Bauch so blähen mit leeren Reden?
- 3 Du verantwortest dich mit Worten, die nichts taugen, und dein Reden ist nichts nütze.
- 4 Du selbst zerstörst die Gottesfurcht und raubst dir die Andacht vor Gott.
- 5 Denn deine Schuld lehrt deinen Mund, und du hast erwählt eine listige Zunge.
- 6 Dein Mund verurteilt dich und nicht ich, deine Lippen zeugen gegen dich.
- 7 Bist du als der erste Mensch geboren? Kamst du vor den Hügeln zur Welt?
- 8 Hast du zugehört im Rat Gottes und die Weisheit an dich gerissen?
- 9 Was weißt du, das wir nicht wissen? Was verstehst du, das uns nicht bekannt ist?
- 10 Es sind Ergraute und Alte unter uns, die länger gelebt haben als dein Vater.
- 11 Gelten Gottes Tröstungen so gering bei dir und ein Wort, das sanft mit dir verfuhr?
- 12 Was reißt dein Herz dich fort? Was funkeln deine Augen,
- 13 dass sich dein Mut wider Gott richtet und du solche Reden aus deinem Munde lässt?
- 14 Was ist der Mensch, dass er rein sein sollte, und dass der gerecht sein sollte, der vom Weibe geboren ist?
- 15 Siehe, seinen Heiligen traut Gott nicht, und selbst die Himmel sind nicht rein vor ihm.
- 16 Wie viel weniger ein Mensch, der ein Gräuel ist und verderbt, der Unrecht säuft wie Wasser!
- 17 Ich will dir’s zeigen, höre mir zu, und ich will dir erzählen, was ich gesehen habe,
- 18 was die Weisen gesagt und ihre Väter ihnen nicht verborgen haben,
- 19 denen allein das Land gegeben war, sodass kein Fremder unter ihnen umherzog:
- 20 Der Frevler bebt sein Leben lang, und dem Tyrannen ist die Zahl seiner Jahre verborgen.
- 21 Stimmen des Schreckens hört sein Ohr, und mitten im Frieden kommt der Verderber über ihn.
- 22 Er glaubt nicht, dass er dem Dunkel entrinnen könne, und fürchtet immer das Schwert.
- 23 Er zieht hin und her nach Brot und weiß, dass ihm der Tag der Finsternis bereitet ist.
- 24 Angst und Not schrecken ihn, sie überwältigen ihn wie ein König, bereit zum Kampf.
- 25 Denn er hat seine Hand gegen Gott ausgereckt und dem Allmächtigen getrotzt.
- 26 Er läuft mit dem Kopf gegen ihn an und ficht halsstarrig wider ihn.
- 27 Er brüstet sich wie ein fetter Wanst und macht sich feist und dick.
- 28 Er wohnt in zerstörten Städten, in Häusern, darin niemand bleibt, die zu Steinhaufen bestimmt sind.
- 29 Doch wird er nicht reich bleiben, und sein Gut wird nicht bestehen, und sein Besitz wird sich nicht ausbreiten im Lande.
- 30 Er wird der Finsternis nicht entrinnen. Die Flamme wird seine Zweige verdorren, und Gott wird ihn durch den Hauch seines Mundes wegraffen.
- 31 Er traue nicht auf Trug, sonst wird er betrogen sein, und Trug wird sein Lohn werden.
- 32 Er verwelkt noch vor der Zeit, und sein Zweig wird nicht mehr grünen.
- 33 Er gleicht dem Weinstock, der die Trauben unreif abstößt, und dem Ölbaum, der seine Blüte abwirft.
- 34 Denn die Rotte der Ruchlosen wird unfruchtbar bleiben, und das Feuer wird die Hütten der Bestechlichen fressen.
- 35 Sie gehen schwanger mit Mühsal und gebären Unglück, und ihr Schoß bringt Trug zur Welt.
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