마태복음 22장 Lutherbibel (2017)
Lutherbibel (2017) · 독일어 · 마태복음 (Matthew) · 46절
- 1 Und Jesus fing an und redete abermals in Gleichnissen zu ihnen und sprach:
- 2 Das Himmelreich gleicht einem König, der seinem Sohn die Hochzeit ausrichtete.
- 3 Und er sandte seine Knechte aus, die Gäste zur Hochzeit zu rufen; doch sie wollten nicht kommen.
- 4 Abermals sandte er andere Knechte aus und sprach: Sagt den Gästen: Siehe, meine Mahlzeit habe ich bereitet, meine Ochsen und mein Mastvieh ist geschlachtet und alles ist bereit; kommt zur Hochzeit!
- 5 Aber sie verachteten das und gingen weg, einer auf seinen Acker, der andere an sein Geschäft.
- 6 Die Übrigen aber ergriffen seine Knechte, verhöhnten und töteten sie.
- 7 Da wurde der König zornig und schickte seine Heere aus und brachte diese Mörder um und zündete ihre Stadt an.
- 8 Dann sprach er zu seinen Knechten: Die Hochzeit ist zwar bereit, aber die Gäste waren’s nicht wert.
- 9 Darum geht hinaus auf die Straßen und ladet zur Hochzeit ein, wen ihr findet.
- 10 Und die Knechte gingen auf die Straßen hinaus und brachten zusammen alle, die sie fanden, Böse und Gute; und der Hochzeitssaal war voll mit Gästen.
- 11 Da ging der König hinein zum Mahl, sich die Gäste anzusehen, und sah da einen Menschen, der hatte kein hochzeitliches Gewand an,
- 12 und sprach zu ihm: Freund, wie bist du hier hereingekommen und hast doch kein hochzeitliches Gewand an? Er aber verstummte.
- 13 Da sprach der König zu seinen Dienern: Bindet ihm Hände und Füße und werft ihn in die äußerste Finsternis! Da wird sein Heulen und Zähneklappern.
- 14 Denn viele sind berufen, aber wenige sind auserwählt. (; )
- 15 Da gingen die Pharisäer hin und hielten Rat, dass sie ihn fingen in seinen Worten,
- 16 und sandten zu ihm ihre Jünger samt den Anhängern des Herodes. Die sprachen: Meister, wir wissen, dass du wahrhaftig bist und lehrst den Weg Gottes recht und fragst nach niemand; denn du achtest nicht das Ansehen der Menschen.
- 17 Darum sage uns, was meinst du: Ist’s recht, dass man dem Kaiser Steuern zahlt, oder nicht?
- 18 Da nun Jesus ihre Bosheit merkte, sprach er: Ihr Heuchler, was versucht ihr mich?
- 19 Zeigt mir die Steuermünze! Und sie reichten ihm einen Silbergroschen.
- 20 Und er sprach zu ihnen: Wessen Bild und Aufschrift ist das?
- 21 Sie sprachen zu ihm: Des Kaisers. Da sprach er zu ihnen: So gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist!
- 22 Als sie das hörten, wunderten sie sich, ließen von ihm ab und gingen davon. (; )
- 23 An demselben Tage traten Sadduzäer zu ihm, die sagen, es gebe keine Auferstehung, und fragten ihn
- 24 und sprachen: Meister, Mose hat gesagt : »Wenn einer stirbt und hat keine Kinder, so soll sein Bruder die Frau heiraten und seinem Bruder Nachkommen erwecken.«
- 25 Nun waren bei uns sieben Brüder. Der erste heiratete und starb; und weil er keine Nachkommen hatte, hinterließ er seine Frau seinem Bruder;
- 26 desgleichen der zweite und der dritte bis zum siebenten.
- 27 Zuletzt nach allen starb die Frau.
- 28 Nun in der Auferstehung: Wessen Frau wird sie sein von diesen sieben? Sie haben sie ja alle gehabt.
- 29 Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Ihr irrt, weil ihr weder die Schrift kennt noch die Kraft Gottes.
- 30 Denn in der Auferstehung werden sie weder heiraten noch sich heiraten lassen, sondern sie sind wie Engel im Himmel.
- 31 Habt ihr denn nicht gelesen von der Auferstehung der Toten, was euch gesagt ist von Gott, der da spricht :
- 32 »Ich bin der Gott Abrahams und der Gott Isaaks und der Gott Jakobs«? Gott ist nicht ein Gott der Toten, sondern der Lebenden.
- 33 Und als das Volk das hörte, entsetzten sie sich über seine Lehre. (; )
- 34 Als aber die Pharisäer hörten, dass er den Sadduzäern das Maul gestopft hatte, versammelten sie sich.
- 35 Und einer von ihnen, ein Lehrer des Gesetzes, versuchte ihn und fragte:
- 36 Meister, welches ist das höchste Gebot im Gesetz?
- 37 Jesus aber sprach zu ihm: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt« .
- 38 Dies ist das höchste und erste Gebot.
- 39 Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst« .
- 40 In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten. (; )
- 41 Als nun die Pharisäer beieinander waren, fragte sie Jesus
- 42 und sprach: Was denkt ihr von dem Christus? Wessen Sohn ist er? Sie sprachen zu ihm: Davids.
- 43 Er sprach zu ihnen: Wie nennt ihn dann David im Geist »Herr«, wenn er sagt :
- 44 »Der Herr sprach zu meinem Herrn: Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde unter deine Füße lege«?
- 45 Wenn nun David ihn Herr nennt, wie ist er dann sein Sohn?
- 46 Und niemand konnte ihm ein Wort antworten, auch wagte niemand von dem Tage an, ihn hinfort zu fragen.
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