욥기 3장 Elberfelder (1905)
Elberfelder (1905) · 독일어 · 욥기 (Job) · 26절
- 1 Danach tat Hiob seinen Mund auf und verfluchte seinen Tag.
- 2 Und Hiob hob an und sprach:
- 3 Es verschwinde der Tag, an dem ich geboren wurde, und die Nacht, welche sprach: Ein Knäblein ist empfangen!
- 4 Jener Tag sei Finsternis! Nicht frage Gott nach ihm droben, und nicht erglänze über ihm das Licht!
- 5 Finsternis und Todesschatten mögen ihn einlösen, Gewölk lagere sich über ihm, es schrecken ihn Tagesverfinsterungen!
- 6 Jene Nacht, Dunkel ergreife sie; sie freue sich nicht unter den Tagen des Jahres, in die Zahl der Monde komme sie nicht!
- 7 Siehe, jene Nacht sei unfruchtbar, es trete kein Jubel in sie ein!
- 8 Verwünschen mögen sie die Verflucher des Tages, die fähig sind, den Leviathan aufzureizen!
- 9 Verfinstert seien die Sterne ihrer Dämmerung; sie harre auf Licht, und da sei keines; und nicht schaue sie die Wimpern der Morgenröte!
- 10 Denn sie hat die Pforte meines Mutterschoßes nicht verschlossen und Mühsal nicht verborgen vor meinen Augen. -
- 11 Warum starb ich nicht von Mutterleibe an, kam aus dem Schoße hervor und verschied?
- 12 Weshalb kamen Knie mir entgegen, und wozu Brüste, daß ich sog?
- 13 Denn jetzt würde ich liegen und rasten, ich würde schlafen: dann hätte ich Ruhe,
- 14 mit Königen und Räten der Erde, welche sich verödete Plätze erbauten,
- 15 oder mit Fürsten, die Gold hatten, die ihre Häuser mit Silber füllten;
- 16 oder, gleich einer verborgenen Fehlgeburt, wäre ich nicht da, gleich Kindern, die das Licht nicht erblickt haben.
- 17 Dort lassen die Bösen ab vom Toben, und dort ruhen die an Kraft Erschöpften,
- 18 rasten die Gefangenen allesamt, hören nicht die Stimme des Treibers.
- 19 Der Kleine und der Große, dort sind sie gleich, und der Knecht ist frei von seinem Herrn.
- 20 Warum gibt er dem Mühseligen Licht, und Leben denen, die bitterer Seele sind;
- 21 die auf den Tod harren, und er ist nicht da, und die nach ihm graben, mehr als nach verborgenen Schätzen;
- 22 die sich freuen bis zum Jubel, Wonne haben, wenn sie das Grab finden; -
- 23 dem Manne, dessen Weg ihm verborgen ist, und den Gott eingeschlossen hat ringsum?
- 24 Denn gleich meinem Brote kommt mein Seufzen, und wie Wasser ergießt sich mein Gestöhn.
- 25 Denn ich fürchtete einen Schrecken, und er traf mich, und vor dem mir bangte, das kam über mich.
- 26 Ich war nicht ruhig, und ich rastete nicht und ruhte nicht, da kam das Toben.
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