욥기 17장 Elberfelder (1905)
Elberfelder (1905) · 독일어 · 욥기 (Job) · 16절
- 1 Mein Geist ist verstört, meine Tage erlöschen, die Gräber sind für mich.
- 2 Sind nicht Spöttereien um mich her, und muß nicht mein Auge weilen auf ihren Beleidigungen?
- 3 Setze doch ein, leiste Bürgschaft für mich bei dir selbst! Wer ist es sonst, der in meine Hand einschlagen wird?
- 4 Denn ihre Herzen hast du der Einsicht verschlossen; darum wirst du ihnen nicht die Oberhand geben.
- 5 Wenn einer die Freunde zur Beute ausbietet, so werden die Augen seiner Kinder verschmachten.
- 6 Und er hat mich hingestellt zum Sprichwort der Völker, und ich bin zum Anspeien ins Angesicht.
- 7 Und mein Auge ist trübe geworden vor Gram, und wie der Schatten sind alle meine Glieder.
- 8 Die Aufrichtigen werden sich hierüber entsetzen, und der Schuldlose wird aufgebracht werden über den Ruchlosen.
- 9 Doch der Gerechte wird an seinem Wege festhalten, und der an Händen Reine wird an Stärke zunehmen.
- 10 Aber ihr alle, kommet nur wieder heran! Und einen Weisen werde ich nicht unter euch finden.
- 11 Meine Tage sind vorüber, zerrissen sind meine Pläne, das Eigentum meines Herzens.
- 12 Die Nacht machen sie zum Tage, das Licht nahe vor lauter Finsternis.
- 13 Wenn ich hoffe, so ist der Scheol mein Haus, in der Finsternis bette ich mein Lager.
- 14 Zur Verwesung rufe ich: Du bist mein Vater! zu dem Gewürm: Meine Mutter und meine Schwester!
- 15 Wo denn also ist meine Hoffnung? Ja, meine Hoffnung, wer wird sie schauen?
- 16 Sie fährt hinab zu den Riegeln des Scheols, wenn wir miteinander im Staube Ruhe haben.
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