마태복음 22장 Elberfelder (1905)
Elberfelder (1905) · 독일어 · 마태복음 (Matthew) · 46절
- 1 Und Jesus antwortete und redete wiederum in Gleichnissen zu ihnen und sprach:
- 2 Das Reich der Himmel ist einem Könige gleich geworden, der seinem Sohne Hochzeit machte.
- 3 Und er sandte seine Knechte aus, um die Geladenen zur Hochzeit zu rufen; und sie wollten nicht kommen.
- 4 Wiederum sandte er andere Knechte aus und sprach: Saget den Geladenen: Siehe, mein Mahl habe ich bereitet, meine Ochsen und mein Mastvieh sind geschlachtet, und alles ist bereit; kommt zur Hochzeit.
- 5 Sie aber achteten es nicht und gingen hin, der eine auf seinen Acker, der andere an seinen Handel.
- 6 Die übrigen aber ergriffen seine Knechte, mißhandelten und töteten sie.
- 7 Der König aber ward zornig und sandte seine Heere aus, brachte jene Mörder um und steckte ihre Stadt in Brand.
- 8 Dann sagt er zu seinen Knechten: die Hochzeit ist zwar bereit, aber die Geladenen waren nicht würdig;
- 9 so gehet nun hin auf die Kreuzwege der Landstraßen, und so viele immer ihr finden werdet, ladet zur Hochzeit.
- 10 Und jene Knechte gingen aus auf die Landstraßen und brachten alle zusammen, so viele sie fanden, sowohl Böse als Gute. Und die Hochzeit wurde voll von Gästen.
- 11 Als aber der König hereinkam, die Gäste zu besehen, sah er daselbst einen Menschen, der nicht mit einem Hochzeitskleide bekleidet war.
- 12 Und er spricht zu ihm: Freund, wie bist du hier hereingekommen, da du kein Hochzeitskleid anhast? Er aber verstummte.
- 13 Da sprach der König zu den Dienern: Bindet ihm Füße und Hände, nehmet ihn und werfet ihn hinaus in die äußere Finsternis: da wird sein das Weinen und das Zähneknirschen.
- 14 Denn viele sind Berufene, wenige aber Auserwählte.
- 15 Dann gingen die Pharisäer hin und hielten Rat, wie sie ihn in der Rede in eine Falle lockten.
- 16 Und sie senden ihre Jünger mit den Herodianern zu ihm und sagen: Lehrer, wir wissen, daß du wahrhaftig bist und den Weg Gottes in Wahrheit lehrst und dich um niemand kümmerst, denn du siehst nicht auf die Person der Menschen; sage uns nun, was denkst du:
- 17 Ist es erlaubt, dem Kaiser Steuer zu geben, oder nicht?
- 18 Da aber Jesus ihre Bosheit erkannte, sprach er: Was versuchet ihr mich, Heuchler?
- 19 Zeiget mir die Steuermünze. Sie aber überreichten ihm einen Denar.
- 20 Und er spricht zu ihnen: Wessen ist dieses Bild und die Überschrift?
- 21 Sie sagen zu ihm: Des Kaisers. Da spricht er zu ihnen: Gebet denn dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist.
- 22 Und als sie das hörten, verwunderten sie sich und ließen ihn und gingen hinweg.
- 23 An jenem Tage kamen Sadducäer zu ihm, die da sagen, es gebe keine Auferstehung;
- 24 und sie fragten ihn und sprachen: Lehrer, Moses hat gesagt: Wenn jemand stirbt und keine Kinder hat, so soll sein Bruder sein Weib heiraten und soll seinem Bruder Samen erwecken.
- 25 Es waren aber bei uns sieben Brüder. Und der erste verheiratete sich und starb; und weil er keinen Samen hatte, hinterließ er sein Weib seinem Bruder.
- 26 Gleicherweise auch der zweite und der dritte, bis auf den siebten.
- 27 Zuletzt aber von allen starb auch das Weib.
- 28 In der Auferstehung nun, wessen Weib von den sieben wird sie sein? Denn alle hatten sie.
- 29 Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Ihr irret, indem ihr die Schriften nicht kennet, noch die Kraft Gottes;
- 30 denn in der Auferstehung heiraten sie nicht, noch werden sie verheiratet, sondern sie sind wie Engel Gottes im Himmel.
- 31 Was aber die Auferstehung der Toten betrifft, habt ihr nicht gelesen, was zu euch geredet ist von Gott, der da spricht:
- 32 "Ich bin der Gott Abrahams und der Gott Isaaks und der Gott Jakobs"? Gott ist nicht ein Gott der Toten, sondern der Lebendigen.
- 33 Und als die Volksmengen es hörten, erstaunten sie über seine Lehre.
- 34 Als aber die Pharisäer hörten, daß er die Sadducäer zum Schweigen gebracht hatte, versammelten sie sich miteinander.
- 35 Und es fragte einer aus ihnen, ein Gesetzgelehrter, und versuchte ihn und sprach:
- 36 Lehrer, welches ist das große Gebot in dem Gesetz?
- 37 Er aber sprach zu ihm: "Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Verstande".
- 38 Dieses ist das große und erste Gebot.
- 39 Das zweite aber, ihm gleiche, ist: "Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst".
- 40 An diesen zwei Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.
- 41 Als aber die Pharisäer versammelt waren, fragte sie Jesus und sagte:
- 42 Was dünkt euch von dem Christus? Wessen Sohn ist er? Sie sagen zu ihm: Davids.
- 43 Er spricht zu ihnen: Wie nennt David ihn denn im Geiste Herr, indem er sagt:
- 44 "Der Herr sprach zu meinem Herrn: Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde lege unter deine Füße"?
- 45 Wenn nun David ihn Herr nennt, wie ist er sein Sohn?
- 46 Und niemand konnte ihm ein Wort antworten, noch wagte jemand von dem Tage an, ihn ferner zu befragen.
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Elberfelder (1905) — getbible.net(CrossWire SWORD 모듈)에서 가져옴 · 라이선스: 공개 도메인 (Public Domain) · 출처 ↗