욥기 34장 Elberfelder (1871)
Elberfelder (1871) · 독일어 · 욥기 (Job) · 37절
- 1 Und Elihu hob wieder an und sprach:
- 2 Höret, ihr Weisen, meine Worte, und ihr Kundigen, gebet mir Gehör!
- 3 Denn das Ohr prüft die Worte, wie der Gaumen die Speise kostet.
- 4 Erwählen wir für uns, was recht, erkennen wir unter uns, was gut ist!
- 5 Denn Hiob hat gesagt: Ich bin gerecht, und Gott hat mir mein Recht entzogen.
- 6 Trotz meines Rechtes soll ich lügen; meine Wunde ist unheilbar, ohne daß ich übertreten habe. -
- 7 Wer ist ein Mann wie Hiob, der Hohn trinkt wie Wasser,
- 8 und in Gesellschaft geht mit denen, die Frevel tun, und wandelt mit gottlosen Menschen?
- 9 Denn er hat gesagt: Keinen Nutzen hat ein Mann davon, daß er Wohlgefallen an Gott hat!
- 10 Darum höret mir zu, ihr Männer von Verstand! Fern sei Gott von Gesetzlosigkeit, und der Allmächtige von Unrecht!
- 11 Sondern des Menschen Tun vergilt er ihm, und nach jemandes Wege läßt er es ihn finden.
- 12 Ja, wahrlich, Gott handelt nicht gesetzlos, und der Allmächtige beugt nicht das Recht.
- 13 Wer hat ihm die Erde anvertraut? Und wer den ganzen Erdkreis gegründet?
- 14 Wenn er sein Herz nur auf sich selbst richtete, seinen Geist und seinen Odem an sich zurückzöge,
- 15 so würde alles Fleisch insgesamt verscheiden, und der Mensch zum Staube zurückkehren.
- 16 Und wenn du doch dieses einsehen und hören, der Stimme meiner Worte Gehör schenken wolltest!
- 17 Sollte auch herrschen, wer das Recht haßt? oder willst du den Allgerechten verdammen?
- 18 Sagt man zu einem Könige: Belial, zu Edlen: Du Gottloser? -
- 19 Wieviel weniger zu ihm, der die Person der Fürsten nicht ansieht und den Reichen nicht vor dem Armen berücksichtigt! Denn sie alle sind das Werk seiner Hände.
- 20 In einem Augenblick sterben sie; und in der Mitte der Nacht wird ein Volk erschüttert und vergeht, und Mächtige werden beseitigt ohne Hand.
- 21 Denn seine Augen sind auf die Wege des Menschen gerichtet, und er sieht alle seine Schritte.
- 22 Da ist keine Finsternis und kein Todesschatten, daß sich darein verbergen könnten, die Frevel tun.
- 23 Denn er braucht nicht lange auf einen Menschen acht zu geben, damit er vor Gott ins Gericht komme.
- 24 Er zerschmettert Gewaltige ohne Untersuchung, und setzt andere an ihre Stelle.
- 25 Daher kennt er ihre Handlungen, und kehrt sie um über Nacht; und sie werden zermalmt.
- 26 Er schlägt sie, wie Übeltäter, auf öffentlichem Platze,
- 27 darum daß sie von seiner Nachfolge abgewichen sind und alle seine Wege nicht bedacht haben,
- 28 um zu ihm hinaufdringen zu lassen das Schreien des Armen, und damit er das Schreien der Elenden höre.
- 29 Schafft er Ruhe, wer will beunruhigen? Und verbirgt er das Angesicht, wer kann ihn schauen? So handelt er sowohl gegen ein Volk, als auch gegen einen Menschen zumal,
- 30 damit der ruchlose Mensch nicht regiere, damit sie nicht Fallstricke des Volkes seien.
- 31 Denn hat er wohl zu Gott gesagt: Ich trage meine Strafe, ich will nicht mehr verderbt handeln;
- 32 was ich nicht sehe, zeige du mir; wenn ich Unrecht verübt habe, so will ich es nicht mehr tun? -
- 33 Soll nach deinem Sinne er es vergelten? Denn du hast seine Vergeltung verworfen, und so mußt du wählen, und nicht ich; was du weißt, reden denn!
- 34 Männer von Verstand werden zu mir sagen, und ein weiser Mann, der mir zuhört:
- 35 Hiob redet nicht mit Erkenntnis, und seine Worte sind ohne Einsicht.
- 36 Ach, daß doch Hiob fort und fort geprüft würde wegen seiner Antworten nach Frevlerart!
- 37 Denn er fügt seiner Sünde Übertretung hinzu, klatscht unter uns in die Hände und mehrt seine Worte gegen Gott.
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