욥기 27장 Elberfelder (1871)
Elberfelder (1871) · 독일어 · 욥기 (Job) · 23절
- 1 Und Hiob fuhr fort, seinen Spruch anzuheben, und sprach:
- 2 So wahr Gott lebt, der mir mein Recht entzogen, und der Allmächtige, der meine Seele bitter gemacht hat, -
- 3 so lange mein Odem in mir ist, und der Hauch Gottes in meiner Nase: -
- 4 wenn meine Lippen Unrecht reden werden, und wenn meine Zunge Trug aussprechen wird!
- 5 Fern sei es von mir, daß ich euch recht geben sollte; bis ich verscheide, werde ich meine Unsträflichkeit nicht von mir weichen lassen.
- 6 An meiner Gerechtigkeit halte ich fest und werde sie nicht fahren lassen: mein Herz schmäht nicht einen von meinen Tagen.
- 7 Mein Feind sei wie der Gesetzlose, und der wider mich auftritt wie der Ungerechte.
- 8 Denn was ist des Ruchlosen Hoffnung, wenn Gott abschneidet, wenn er seine Seele herauszieht?
- 9 Wird Gott sein Geschrei hören, wenn Bedrängnis über ihn kommt?
- 10 Oder wird er sich an dem Allmächtigen ergötzen, Gott anrufen zu aller Zeit?
- 11 Ich will euch belehren über die Hand Gottes; was bei dem Allmächtigen ist, will ich nicht verhehlen.
- 12 Siehe, ihr selbst habt es alle erschaut, und warum denn schwatzet ihr so eitel?
- 13 Dies ist das Teil des gesetzlosen Menschen bei Gott, und das Erbe der Gewalttätigen, welches sie von dem Allmächtigen empfangen:
- 14 Wenn seine Kinder sich mehren, so ist es für das Schwert, und seine Sprößlinge, -sie haben nicht satt Brot.
- 15 Seine Übriggebliebenen werden begraben durch den Tod, und seine Witwen weinen nicht.
- 16 Wenn er Silber aufhäuft wie Staub, und Kleider bereitet wie Lehm:
- 17 er bereitet sie, aber der Gerechte bekleidet sich damit; und Schuldlose teilen sich in das Silber.
- 18 Er hat sein Haus gebaut wie die Motte, und der Hütte gleich, die ein Wächter sich macht.
- 19 Reich legt er sich ihn, und er tut es nicht wieder; er schlägt die Augen auf, und ist nicht mehr.
- 20 Schrecken ereilen ihn wie Wasser, des Nachts entführt ihn ein Sturmwind.
- 21 Der Ostwind hebt ihn empor, daß er dahinfährt, und stürmt ihn fort von seiner Stätte.
- 22 Und Gott schleudert auf ihn ohne Schonung; seiner Hand möchte er flüchtend entfliehen.
- 23 Man klatscht über ihn in die Hände, und zischt ihm nach von seiner Stätte aus.
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