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히브리서 9장 BasisBibel (2021)

BasisBibel (2021) · 독일어 · 히브리서 (Hebrews) · 28절

  1. 1 Nun gibt es auch im ersten Bund Vorschriften für den Gottesdienst und das Heiligtum hier auf der Erde.
  2. 2 Es wurde ein Zelt eingerichtet. Im vorderen Teil befinden sich der Leuchter und der Tisch mit den Schaubroten. Diesen Teil nennt man das »Heiligtum«.
  3. 3 Hinter einem zweiten Vorhang liegt der Teil des Zeltes, den man das »Allerheiligste« nennt.
  4. 4 Dort befinden sich der goldene Räucheraltar und die Bundeslade, die ringsum mit Gold überzogen ist. Sie enthält das goldene Gefäß, in dem das Manna aufbewahrt wird. Außerdem liegen in ihr der Stab Aarons, der wieder Blätter bekommen hat, und die Tafeln mit den Geboten.
  5. 5 Über der Bundeslade befinden sich die Kerubim – als Zeichen für die Gegenwart der Herrlichkeit Gottes. Sie breiten ihre Flügel aus über dem Ort der Versöhnung. Aber davon soll jetzt nicht im Einzelnen die Rede sein.
  6. 6 So ist also das Zelt der Begegnung eingerichtet. Den vorderen Teil des Zeltes betreten die Priester, um dort jeden Tag ihren Dienst zu tun.
  7. 7 Den hinteren Teil dagegen betritt allein der Hohepriester und nur ein einziges Mal im Jahr. Er betritt ihn nicht ohne das Blut, das er darbringt – für sich selbst und für die Sünden, die das Volk unwissentlich auf sich geladen hat.
  8. 8 Damit macht der Heilige Geist deutlich: Der Weg zum himmlischen Heiligtum steht noch nicht offen. Das gilt, solange der vordere Teil des Zeltes bestehen bleibt.
  9. 9 Das ist ein Sinnbild für die gegenwärtige Zeit: Es werden zwar Gaben und Opfer dargebracht. Aber die können das Gewissen desjenigen, der Gott damit dient, nicht vollständig rein machen.
  10. 10 Es geht dabei nur um Speisen und Getränke und verschiedene Waschungen. Das sind lauter weltliche Vorschriften. Sie gelten bis zu der Zeit, wenn die himmlische Ordnung in Kraft tritt.
  11. 11 Christus aber ist als Hohepriester gekommen und hat uns gebracht, was uns wirklich rettet. Sein Weg führte ihn durch ein anderes Zelt der Begegnung hindurch, das größer und vollkommener ist. Denn es ist nicht von Menschenhand gemacht, gehört also nicht zu dieser Schöpfung.
  12. 12 Christus brachte nicht das Blut von Ziegenböcken und Kälbern als Opfer dar, sondern sein eigenes Blut. So ist er ein für alle Mal in das Heiligtum eingetreten und hat die ewige Erlösung erwirkt.
  13. 13 Wenn Menschen unrein geworden sind, genügt es, sie mit Blut von Böcken oder Stieren zu besprengen – oder mit der in Wasser aufgelösten Asche einer Kuh. So wird ihr Leib wieder rein, und sie sind heilig.
  14. 14 Wie viel mehr bewirkt dann das Blut von Christus! Geführt vom ewigen Geist Gottes, hat er sich selbst als makelloses Opfer für Gott dargebracht. So reinigt sein Blut unser Gewissen von den Werken, die zum Tod führen. Dann sind wir dafür bereit, dem lebendigen Gott zu dienen.
  15. 15 Deshalb ist Jesus auch der Vermittler eines neuen Bundes. Sein Tod hat die Erlösung von den Übertretungen aus der Zeit des ersten Bundes bewirkt. Dadurch können alle, die berufen sind, das versprochene ewige Erbe erhalten.
  16. 16 Soll ein Testament in Kraft treten, muss der Tod dessen nachgewiesen werden, der es aufgesetzt hat.
  17. 17 Denn ein Testament wird erst nach dem Tod wirksam. Solange der lebt, der es verfasst hat, hat es keine Bedeutung.
  18. 18 Deshalb wurde auch der erste Bund nicht ohne Blut in Kraft gesetzt:
  19. 19 Zunächst verkündete Mose dem ganzen Volk alle Gebote, wie sie im Gesetz festgelegt sind. Dann nahm er das Blut von Kälbern und Ziegenböcken und vermischte es mit Wasser. Er gab karmesinrote Wolle und Ysop dazu. Damit besprengte er sowohl das Buch des Bundes als auch das ganze Volk.
  20. 20 Dabei sagte er: »Mit diesem Blut wird der Bund besiegelt, den Gott mit euch geschlossen hat.«
  21. 21 Ebenso besprengte Mose das Zelt der Begegnung und alle Geräte für den Gottesdienst mit Blut.
  22. 22 Nach dem Gesetz wird fast alles mit Blut gereinigt. Und ohne Ausgießen von Blut gibt es keine Vergebung.
  23. 23 Die Nachbildungen dessen, was im Himmel ist, müssen also durch das Blut von Tieren gereinigt werden. Aber für die himmlischen Gegebenheiten sind bessere Opfer nötig.
  24. 24 Christus ging ja nicht in ein von Menschenhand errichtetes Abbild des himmlischen Heiligtums. Er ging vielmehr in den Himmel selbst, um dort vor Gott für uns einzutreten.
  25. 25 Er ist auch nicht hineingegangen, um sich selbst immer wieder als Opfer darzubringen – so wie der Hohepriester jedes Jahr mit fremdem Blut in das Heiligtum hineingeht.
  26. 26 Sonst hätte Christus seit der Erschaffung der Welt immer wieder leiden müssen. Nein, jetzt, am Ende der Zeiten, ist er ein einziges Mal erschienen. Durch sein Opfer hat er die Sünde aufgehoben.
  27. 27 Bei den Menschen ist es ja ähnlich: Sie müssen nur einmal sterben und kommen dann vor das Gericht.
  28. 28 Genauso wurde auch Christus nur einmal als Opfer dargebracht, um die Sünden der vielen wegzunehmen. Wenn er das zweite Mal erscheint, geht es nicht noch einmal um die Sünde. Das geschieht vielmehr, um alle zu retten, die auf ihn warten.

BasisBibel (2021) — 대한성서공회 저작권 계약에 따라 게재 — 본문의 저작권은 대한성서공회에 있습니다. · 출처 ↗