히브리서 6장 BasisBibel (2021)
BasisBibel (2021) · 독일어 · 히브리서 (Hebrews) · 20절
- 1 Darum können wir hier die Grundbegriffe der Lehre von Christus übergehen. Wir wollen uns dem zuwenden, was zur Vollendung im Glauben gehört. Die Grundlage brauchen wir nicht noch einmal zu legen: die Abkehr von Werken, die zum Tod führen, und der Glaube an Gott.
- 2 Es geht auch nicht um Fragen wie die Lehre von den verschiedenen Taufen, das Auflegen der Hände, die Auferstehung der Toten oder das ewige Gericht.
- 3 Wenn Gott es zulässt, soll es jetzt vielmehr um die Vollendung gehen.
- 4 Eines allerdings ist nicht möglich. Das betrifft die Menschen, die einmal von Gottes Licht erfüllt worden sind. Sie haben die himmlische Gabe schon geschmeckt und Anteil am Heiligen Geist empfangen.
- 5 So haben sie das gute Wort Gottes und die Kräfte der kommenden Welt kennengelernt.
- 6 Wenn sie dennoch von Gott abfallen, ist es unmöglich, dass sie noch einmal ihr Leben ändern. Denn damit schlagen sie den Sohn Gottes zu ihrem eigenen Schaden noch einmal ans Kreuz. Sie machen ihn öffentlich zum Gespött.
- 7 Es ist wie beim Ackerboden: Er nimmt den Regen auf, der immer wieder auf ihn fällt. Wenn er dann nützliche Pflanzen hervorbringt für die Menschen, die ihn bestellen, empfängt er Gottes Segen.
- 8 Wenn er aber Dornbüsche und Disteln hervorbringt, ist er wertlos. Ihm droht der Fluch, und am Ende wird er durch Feuer vernichtet.
- 9 Auch wenn wir so reden, meine Lieben, sind wir davon überzeugt: Auf euch trifft das Bessere zu, und ihr werdet gerettet werden.
- 10 Gott ist ja nicht ungerecht. Er vergisst nicht, was ihr getan habt. Ihr habt eure Liebe zu ihm bewiesen. Denn ihr habt die Heiligen unterstützt und unterstützt sie auch weiter.
- 11 Wir haben aber einen sehnlichen Wunsch: Jeder von euch soll sich mit dem gleichen Eifer für die Stärkung der Hoffnung einsetzen – bis zum Ende.
- 12 Tut doch nicht so begriffsstutzig. Nehmt euch vielmehr die zum Vorbild, die durch Glauben und Ausdauer das versprochene Erbe erhalten.
- 13 Als Gott dem Abraham sein Versprechen gab, schwor er bei sich selbst. Denn er konnte ja bei niemand Größerem schwören.
- 14 Er sagte: »Ich will dich mit meinem Segen segnen und dir zahlreiche Nachkommen geben.«
- 15 So wartete Abraham geduldig und erhielt die versprochene Gabe.
- 16 Menschen schwören ja bei einem Größeren. Der Eid dient ihnen zur Bekräftigung und lässt jeden Einwand verstummen.
- 17 Deshalb hat Gott sich mit einem Eid verbürgt. Er wollte denen, die das versprochene Erbe erhalten, ganz klar zeigen, dass sein Wille unumstößlich ist.
- 18 Diese beiden unumstößlichen Tatsachen, bei denen Gott unmöglich lügen kann, sollen uns ermutigen und stärken. Wir haben unsere Zuflucht darin gesucht, an der Hoffnung festzuhalten, die uns in Aussicht gestellt ist.
- 19 Sie ist für unser Leben wie ein sicherer und fester Anker. Dieser reicht hinein bis ins Innerste des himmlischen Heiligtums, den Raum hinter dem Vorhang.
- 20 Dorthin ist uns Jesus als Wegbereiter vorausgegangen – er, der zum Hohepriester für alle Zeit geworden ist, wie Melchisedek es war.
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