로그인

출애굽기 21장 BasisBibel (2021)

BasisBibel (2021) · 독일어 · 출애굽기 (Exodus) · 37절

  1. 1 Dies sind die Rechtsordnungen, die du dem Volk vorlegen sollst.
  2. 2 Angenommen, du kaufst einen Menschen, der seine Arbeitskraft als Sklave verpfänden muss. Dieser Mensch soll sechs Jahre für dich arbeiten. Im siebten Jahr aber ist er ein freier Mann, denn seine Schuld ist abgegolten.
  3. 3 Ist er ohne Frau gekommen, soll er allein gehen. Hat er eine Frau, darf sie mit ihm gehen.
  4. 4 Anders, wenn sein Herr ihm die Frau gegeben hat und sie ihm Söhne oder Töchter geboren hat. Dann gehört die Frau mit ihren Kindern dem Herrn. Der Mensch muss allein gehen.
  5. 5 Der Sklave kann aber auch erklären: »Ich liebe meinen Herrn, meine Frau und meine Kinder. Ich will nicht freigelassen werden.«
  6. 6 Dann soll sein Herr ihn zum Heiligtum bringen und an den Türflügel oder den Türpfosten stellen. Dort soll sein Herr ihm das Ohr mit einer dicken Nadel durchstechen. Dann ist der Mensch für immer sein Sklave.
  7. 7 Angenommen, dass jemand seine Tochter als Sklavin verkaufen muss: Anders als die männlichen Sklaven darf sie nicht einfach freigelassen werden.
  8. 8 Hatte ihr Herr sie als Frau für sich selbst bestimmt und sie gefällt ihm nicht mehr, soll er sie freikaufen lassen. Denn er hat nicht eingehalten, was er ihr versprochen hatte. Keinesfalls darf er sie an ein fremdes Volk verkaufen.
  9. 9 Anders ist es, wenn ihr Herr sie als Frau für seinen Sohn bestimmt hatte. Dann wird sie nach dem gleichen Recht behandelt, das für Töchter gilt.
  10. 10 Nimmt der Herr noch eine weitere Frau, darf er die Sklavin nicht benachteiligen. Sie darf bei Nahrung, Kleidung und sexuell nicht schlechter gestellt werden.
  11. 11 Gewährt er ihr diese drei Dinge nicht, darf sie gehen, ohne dass sie freigekauft werden muss.
  12. 12 Wer einen Menschen erschlägt, wird mit dem Tod bestraft.
  13. 13 Anders, wenn es kein Vorsatz war, sondern Gott es durch ihn geschehen ließ. Dann werde ich einen Ort für dich bestimmen, an den der Täter fliehen kann.
  14. 14 Wenn aber jemand vorsätzlich handelt und einen anderen heimtückisch umbringt, muss er sterben. Hat er sich an meinen Altar geflüchtet, sollst du ihn von dort wegholen.
  15. 15 Wer Vater oder Mutter schlägt, wird mit dem Tod bestraft.
  16. 16 Wer einen Menschen entführt und zum Sklaven macht, wird mit dem Tod bestraft. Das gilt sowohl, wenn er ihn verkauft hat, als auch, wenn man ihn noch in seinem Besitz findet.
  17. 17 Wer Vater oder Mutter verflucht, wird mit dem Tod bestraft.
  18. 18 Angenommen, einer schlägt einen andern mit einem Stein oder mit der Faust. Der andere stirbt nicht, muss aber im Bett liegen:
  19. 19 Falls der Verletzte wieder aufstehen kann und im Freien an einem Stock umhergeht, bleibt der, der ihn schlug, straffrei. Er muss aber für den Arbeitsausfall Ersatz leisten und für den Arzt aufkommen.
  20. 20 Wenn jemand seinen Sklaven mit einem Stock schlägt, sodass er stirbt, muss das bestraft werden. Das gilt ebenso bei einer Sklavin.
  21. 21 Falls der Sklave aber ein oder zwei Tage übersteht, wird der Besitzer nicht bestraft. Es geht ja um sein eigenes Geld.
  22. 22 Angenommen, dass Männer sich prügeln. Sie prallen dabei gegen eine schwangere Frau, sodass sie eine Fehlgeburt hat: Dann muss der Schuldige eine Geldstrafe zahlen. Über die Höhe entscheidet der Mann der Frau. Die Zahlung ist vor Gewährsleuten zu leisten. Das gilt, wenn kein weiterer Schaden entstanden ist.
  23. 23 Falls aber Schaden entsteht, gilt: Leben für Leben,
  24. 24 Auge für Auge, Zahn für Zahn, Hand für Hand, Fuß für Fuß,
  25. 25 Brandmal für Brandmal, Wunde für Wunde, Beule für Beule.
  26. 26 Angenommen, dass jemand seinem Sklaven ein Auge ausschlägt: Für den Verlust des Auges soll er ihn freilassen. Das gilt ebenso bei einer Sklavin.
  27. 27 Und für den Fall, dass jemand seinem Sklaven einen Zahn ausschlägt, gilt: Für den Verlust des Zahns soll er ihn freilassen. Das gilt ebenso bei einer Sklavin.
  28. 28 Angenommen, ein Rind stößt einen Mann oder eine Frau, sodass er oder sie stirbt: Dann muss das Rind gesteinigt werden, und sein Fleisch darf nicht gegessen werden. Aber der Besitzer des Rindes bleibt straffrei.
  29. 29 Das gilt nicht, wenn das Rind schon früher Menschen gestoßen hat. Sein Besitzer war gewarnt, hat es aber nicht bewacht. Wenn es dann einen Mann oder eine Frau tötet, muss das Rind gesteinigt werden. Auch sein Besitzer wird dann getötet.
  30. 30 Falls man vom Besitzer eine Geldsumme fordert, gibt er für sein Leben so viel, wie verlangt wird.
  31. 31 Tötet das Rind jemandes Sohn oder Tochter, wird nach demselben Recht verfahren.
  32. 32 Falls das Rind einen Sklaven oder eine Sklavin tötet, zahlt der Besitzer dessen Herrn 30 Silbermünzen. Das Rind muss gesteinigt werden.
  33. 33 Angenommen, jemand lässt eine Zisterne offen oder gräbt eine Zisterne und deckt sie nicht ab: Wenn ein Rind oder ein Esel hineinfällt,
  34. 34 muss der Besitzer der Zisterne Ersatz leisten. Er soll dem Besitzer des Tieres Geld geben. Das tote Tier aber gehört ihm.
  35. 35 Wenn jemand ein Rind besitzt, das ein anderes Rind so stößt, sodass es stirbt, gilt: Man soll das lebende Rind verkaufen und das Geld teilen. Auch das tote Tier soll man teilen.
  36. 36 Das gilt nicht, wenn das Rind schon früher gestoßen hat. Wenn sein Besitzer es dann nicht bewacht hat, muss er vollen Ersatz leisten: Rind für Rind. Das tote Tier aber gehört ihm.
  37. 37 Wer ein Rind oder ein Schaf stiehlt und es schlachtet oder verkauft, muss Ersatz leisten: fünf Rinder für ein Rind und vier Schafe für ein Schaf.

BasisBibel (2021) — 대한성서공회 저작권 계약에 따라 게재 — 본문의 저작권은 대한성서공회에 있습니다. · 출처 ↗