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창세기 44장 BasisBibel (2021)

BasisBibel (2021) · 독일어 · 창세기 (Genesis) · 34절

  1. 1 Josef befahl seinem Hausverwalter: »Füll die Säcke der Männer mit Getreide, und gib ihnen so viel, wie sie tragen können. Dann leg jedem das Geld wieder oben in den Sack.
  2. 2 Doch leg in den Sack des Jüngsten meinen silbernen Becher zu dem Geld für das Getreide!« Der Verwalter tat, was Josef befohlen hatte.
  3. 3 Im Morgengrauen ließ man die Männer mit ihren Eseln nach Hause ziehen.
  4. 4 Kaum hatten sie die Stadt verlassen, sagte Josef zu seinem Verwalter: »Auf! Jag den Männern hinterher! Wenn du sie eingeholt hast, sag zu ihnen: ›Warum habt ihr Gutes mit Bösem vergolten?
  5. 5 Ist nicht der silberne Becher bei euch, aus dem mein Herr trinkt und womit er weissagt? Was ihr getan habt, war böse.‹«
  6. 6 Als der Verwalter sie eingeholt hatte, stellte er sie mit diesen Worten zur Rede.
  7. 7 Sie erwiderten: »Warum redet unser Herr so mit uns? Es liegt deinen Knechten fern, so etwas zu tun.
  8. 8 Wir haben aus Kanaan sogar das Geld zurückgebracht, das wir oben in unseren Getreidesäcken gefunden haben. Warum sollten wir da Silber oder Gold aus dem Haus deines Herrn stehlen?
  9. 9 Derjenige von deinen Knechten soll sterben, bei dem der Becher gefunden wird! Wir anderen werden deine Sklaven sein.«
  10. 10 Der Verwalter sagte: »Es soll so sein, wie ihr gesagt habt. Doch es soll nur der mein Sklave sein, bei dem der Becher gefunden wird. Ihr anderen sollt frei sein.«
  11. 11 Schnell stellte jeder seinen Sack auf den Boden und öffnete ihn.
  12. 12 Der Verwalter durchsuchte die Säcke der Reihe nach, vom Ältesten bis zum Jüngsten. Der Becher fand sich im Sack von Benjamin.
  13. 13 Da zerrissen sie ihre Kleider, beluden ihre Esel und kehrten in die Stadt zurück.
  14. 14 Als Juda und seine Brüder zu Josefs Haus kamen, war dieser noch da. Sie warfen sich vor ihm zu Boden.
  15. 15 Josef sagte zu ihnen: »Was habt ihr da getan? Wusstet ihr denn nicht, dass so jemand wie ich weissagen kann?«
  16. 16 Juda antwortete: »Was sollen wir unserem Herrn sagen? Was sollen wir vorbringen? Wie können wir uns rechtfertigen? Gott hat die Schuld deiner Knechte herausgefunden. Ja, Herr, wir sind nun deine Sklaven – sowohl wir als auch der, bei dem der Becher gefunden wurde.«
  17. 17 Josef entgegnete: »Es liegt mir fern, so zu handeln. Nur derjenige soll mein Sklave sein, bei dem der Becher gefunden wurde. Ihr anderen sollt in Frieden zu eurem Vater gehen.«
  18. 18 Da trat Juda an ihn heran und sagte: »Bitte, mein Herr, erlaube deinem Knecht, das Wort an dich zu richten. Sei deswegen nicht zornig auf ihn, obwohl du so mächtig bist wie der Pharao.
  19. 19 Mein Herr hat seine Knechte gefragt: ›Habt ihr noch einen Vater oder einen Bruder?‹
  20. 20 Wir haben meinem Herrn geantwortet: ›Wir haben noch einen alten Vater und einen jüngeren Bruder, der ihm im Alter geboren wurde. Dessen Bruder ist tot, und von den Kindern seiner Mutter lebt nur noch er. Deswegen liebt sein Vater ihn sehr.‹
  21. 21 Du aber hast zu deinen Knechten gesagt: ›Bringt ihn zu mir! Ich will ihn mit eigenen Augen sehen.‹
  22. 22 Da haben wir meinem Herrn geantwortet: ›Der Junge kann seinen Vater nicht verlassen. Unser Vater würde sterben, wenn ihn der Junge verlässt.‹
  23. 23 Doch du hast zu deinen Knechten gesagt: ›Wenn euer jüngster Bruder nicht mitkommt, dürft ihr mir nicht unter die Augen treten!‹
  24. 24 Als wir zu deinem Knecht, unserem Vater, zurückkamen, haben wir ihm die Worte meines Herrn ausgerichtet.
  25. 25 Als unser Vater uns jetzt bat, noch einmal loszuziehen und Getreide zu kaufen,
  26. 26 entgegneten wir ihm: ›Wir können nicht gehen! Nur wenn unser jüngster Bruder mitkommt, wollen wir losziehen. Denn ohne unseren jüngsten Bruder können wir dem Mann nicht unter die Augen treten.‹
  27. 27 Da sagte dein Knecht, unser Vater, zu uns: ›Ihr wisst doch, dass mir seine Mutter nur zwei Söhne geboren hat.
  28. 28 Einer davon hat mich verlassen. Ich denke, dass er von einem wilden Tier zerfleischt worden ist. Bis heute habe ich ihn nicht wiedergesehen.
  29. 29 Jetzt wollt ihr mir auch noch diesen wegnehmen! Wenn ihm ein Unglück zustößt, bringt ihr mich alten Mann vor Kummer ins Totenreich.‹
  30. 30 Daher kann ich nicht ohne den Jungen zu deinem Knecht, unserem Vater, zurückgehen. Sein Herz hängt doch so sehr an ihm!
  31. 31 Wenn er sehen müsste, dass der Junge nicht bei uns ist, würde er sterben. Dann würden wir deinen Knecht, unseren alten Vater, vor Kummer ins Totenreich bringen.
  32. 32 Ich, dein Knecht, habe bei meinem Vater für den Jungen gebürgt. Ich habe gesagt: ›Wenn ich ihn dir nicht zurückbringe, bin ich für immer an meinem Vater schuldig geworden.‹
  33. 33 Darum lass doch bitte mich, deinen Knecht, anstelle des Jungen hierbleiben! Ich werde meinem Herrn als Sklave dienen. Aber der Junge soll mit seinen Brüdern heimkehren.
  34. 34 Wie könnte ich ohne den Jungen zu meinem Vater gehen? Ich will das Elend nicht mit ansehen müssen, das meinen Vater überkommen würde.«

BasisBibel (2021) — 대한성서공회 저작권 계약에 따라 게재 — 본문의 저작권은 대한성서공회에 있습니다. · 출처 ↗