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창세기 39장 BasisBibel (2021)

BasisBibel (2021) · 독일어 · 창세기 (Genesis) · 23절

  1. 1 Josef war nach Ägypten gebracht worden. Dort kaufte ihn ein Ägypter den Ismaelitern ab, die ihn nach Ägypten gebracht hatten. Der Mann hieß Potifar. Er war ein Hofbeamter des Pharao und Befehlshaber der königlichen Leibwache.
  2. 2 Der Herr war mit Josef, sodass ihm alles gelang. Josef blieb im Haus seines ägyptischen Herrn.
  3. 3 Der merkte, dass der Herr mit Josef war. Denn alles, was Josef tat, ließ der Herr ihm gelingen.
  4. 4 So fand Josef Gnade bei Potifar, und er durfte ihm dienen. Potifar setzte ihn zu seinem Hausverwalter ein. Alles, was ihm gehörte, gab er in Josefs Hand.
  5. 5 Nachdem Potifar Josef zum Verwalter gemacht und ihm alles anvertraut hatte, segnete der Herr sein Haus. Und wegen Josef lag der Segen des Herrn auf allem, was dem Ägypter gehörte – im Haus und auf dem Feld.
  6. 6 Potifar ließ Josef in allem freie Hand. Er selbst kümmerte sich um nichts, außer um sein Essen. Josef war ein gut aussehender Mann mit einem schönen Gesicht.
  7. 7 Einige Zeit später warf Potifars Frau ein Auge auf Josef und sagte zu ihm: »Schlaf mit mir!«
  8. 8 Aber Josef weigerte sich und entgegnete ihr: »Nein! Mein Herr muss sich um nichts mehr kümmern, seit ich hier bin. Er hat mir alles anvertraut und mich zu seiner rechten Hand gemacht.
  9. 9 Er ist in diesem Haus nicht wichtiger als ich. Nichts hat er mir vorenthalten – nur dich, weil du seine Frau bist. Wie könnte ich da ein so großes Unrecht begehen und mich gegen Gott stellen?«
  10. 10 Obwohl sie Josef Tag für Tag bedrängte, hörte er nicht auf sie. Er legte sich nicht zu ihr und war nicht mit ihr zusammen.
  11. 11 Eines Tages kam Josef ins Haus, um seine Arbeit zu erledigen. Von den Bediensteten war sonst niemand im Haus.
  12. 12 Da hielt ihn Potifars Frau an seinem Gewand fest und forderte ihn auf: »Schlaf mit mir!« Doch er ließ sein Gewand in ihrer Hand zurück, floh und rannte nach draußen.
  13. 13 Sie sah, dass er nach draußen geflohen war und sein Gewand in ihrer Hand zurückgelassen hatte.
  14. 14 Da rief sie die Bediensteten. Sie sagte zu ihnen: »Seht doch! Man hat uns einen Hebräer ins Haus geholt, der seinen Spaß mit mir haben will. Er ist zu mir gekommen und wollte mit mir schlafen, aber ich habe laut geschrien.
  15. 15 Als er mich laut um Hilfe schreien hörte, ließ er sein Gewand bei mir zurück. Er floh und rannte nach draußen.«
  16. 16 Dann legte sie Josefs Gewand neben sich, bis sein Herr nach Hause kam.
  17. 17 Ihm erzählte sie dieselbe Geschichte: »Der hebräische Sklave, den du ins Haus gebracht hast, wollte seinen Spaß mit mir haben.
  18. 18 Als ich laut um Hilfe schrie, ließ er sein Gewand bei mir zurück und floh nach draußen.«
  19. 19 Josefs Herr hörte sich den Bericht seiner Frau an. Als sie sagte: »Das hat mir dein Sklave angetan!«, packte ihn der Zorn.
  20. 20 Er ließ Josef ergreifen und ins Gefängnis werfen – dorthin, wo die Gefangenen des Königs waren. Josef blieb im Gefängnis.
  21. 21 Aber der Herr war mit Josef. Er verschaffte ihm das Wohlwollen und die Gunst des Gefängnisaufsehers.
  22. 22 Der wiederum übertrug Josef die Aufsicht über sämtliche Gefangenen. Josef erledigte alles, was im Gefängnis zu tun war.
  23. 23 Der Aufseher ließ Josef in allem freie Hand, weil der Herr mit ihm war. Was Josef auch tat, ließ der Herr ihm gelingen.

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