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창세기 18장 BasisBibel (2021)

BasisBibel (2021) · 독일어 · 창세기 (Genesis) · 33절

  1. 1 Der Herr erschien Abraham bei den Eichen von Mamre. Abraham saß in der Mittagshitze am Eingang seines Zeltes.
  2. 2 Er schaute auf – da standen drei Männer vor ihm. Als er sie erblickte, lief er ihnen vom Zelteingang entgegen und verneigte sich bis zum Boden.
  3. 3 Er sagte: »Mein Herr, wenn ich Gnade bei dir gefunden habe, geh nicht an deinem Knecht vorbei.
  4. 4 Man soll etwas Wasser bringen, damit ihr euch die Füße waschen könnt. Bitte ruht euch unter dem Baum aus.
  5. 5 Ich will euch ein Stück Brot holen. Ihr sollt euch stärken, bevor ihr weiterzieht. Deshalb seid ihr ja bei eurem Knecht vorbeigekommen.« Die Männer antworteten: »Tu, was du gesagt hast.«
  6. 6 Abraham eilte ins Zelt zu Sara und sagte: »Schnell! Bereite eine große Menge Teig zu und back Brotfladen daraus!«
  7. 7 Er selbst lief zur Rinderherde, nahm ein zartes, schönes Kalb und übergab es einem Knecht. Der bereitete es rasch zu.
  8. 8 Abraham nahm Butter, Milch und das fertig zubereitete Kalb und brachte es den Männern. Während sie aßen, blieb er bei ihnen unter dem Baum stehen.
  9. 9 Sie fragten ihn: »Wo ist deine Frau Sara?« Er antwortete: »Drinnen im Zelt.«
  10. 10 Darauf sagte einer der Männer: »Nächstes Jahr um diese Zeit komme ich wieder zu dir. Dann wird deine Frau Sara einen Sohn haben.« Sara stand am Zelteingang hinter Abraham und konnte alles hören.
  11. 11 Die beiden waren schon sehr alt, und Sara hatte längst nicht mehr ihre Tage.
  12. 12 Daher lachte sie in sich hinein und dachte: »Jetzt, wo ich schon so alt bin, soll ich da noch Lust bekommen? Auch mein Mann ist doch viel zu alt!«
  13. 13 Da fragte der Herr Abraham: »Warum lacht Sara und denkt, dass sie zu alt ist, um ein Kind zu bekommen?
  14. 14 Ist denn für den Herrn irgendetwas unmöglich? Zur genannten Zeit komme ich wieder zu dir. Dann wird Sara einen Sohn haben.«
  15. 15 Da leugnete Sara und sagte: »Ich habe nicht gelacht.« Denn sie fürchtete sich. Er aber entgegnete: »Doch, du hast gelacht.«
  16. 16 Die Männer brachen auf, und Abraham begleitete sie. Als sie auf Sodom hinuntersahen,
  17. 17 dachte der Herr: »Soll ich wirklich vor Abraham geheim halten, was ich vorhabe?
  18. 18 Er soll doch zum Stammvater eines großen und mächtigen Volkes werden. Alle Völker der Erde sollen durch ihn gesegnet sein.
  19. 19 Denn hierfür habe ich ihn ausgewählt: Er soll seine Söhne und seine Nachkommen dazu bringen, auf dem Weg des Herrn zu bleiben. Er soll sie lehren, sich an Recht und Gerechtigkeit zu halten. Dann wird der Herr erfüllen, was er Abraham verheißen hat.«
  20. 20 Der Herr sagte: »Ja, die Klagen über Sodom und Gomorra sind groß, und ihre Vergehen wiegen schwer.
  21. 21 Ich will hinabsteigen und die Klagen prüfen, die vor mich gekommen sind: Haben sie wirklich so schlecht gehandelt oder nicht? Ich will es wissen.«
  22. 22 Zwei von den Männern machten sich auf nach Sodom. Der Herr aber blieb bei Abraham zurück.
  23. 23 Abraham trat näher und fragte: »Willst du wirklich Gerechte und Frevler ohne Unterschied vernichten?
  24. 24 Vielleicht gibt es 50 Gerechte in der Stadt. Willst du sie trotzdem vernichten? Willst du den Ort nicht verschonen wegen der 50 Gerechten darin?
  25. 25 Das kannst du doch nicht tun und den Gerechten wie den Frevler töten! Dann würde es den Gerechten ergehen wie den Frevlern. Nein, das kannst du nicht tun. Der Richter der ganzen Welt begeht doch kein Unrecht.«
  26. 26 Der Herr antwortete: »Wenn ich in der Stadt Sodom 50 Gerechte finde, verschone ich ihretwegen den ganzen Ort.«
  27. 27 Aber Abraham fuhr fort: »Ich bin nur Staub und Asche. Dennoch habe ich es gewagt, mit dem Herrn zu reden.
  28. 28 Vielleicht sind es 5 weniger als 50 Gerechte. Willst du wegen der 5 die ganze Stadt zerstören?« Da sagte er: »Nein, ich werde sie nicht zerstören, wenn ich dort 45 Gerechte finde.«
  29. 29 Abraham richtete noch einmal das Wort an ihn: »Vielleicht lassen sich dort nur 40 finden.« Er antwortete: »Wegen der 40 werde ich es nicht tun.«
  30. 30 Abraham sagte: »Mein Herr, sei mir nicht böse, wenn ich weiterspreche. Vielleicht lassen sich dort nur 30 finden.« Er entgegnete: »Wenn ich dort 30 finde, werde ich es nicht tun.«
  31. 31 Abraham fing wieder an: »Ich habe es nun einmal gewagt, mit dem Herrn zu verhandeln. Vielleicht sind es nur 20.« Er antwortete: »Wegen der 20 werde ich Sodom nicht zerstören.«
  32. 32 Abraham redete weiter: »Mein Herr, sei mir nicht böse, wenn ich noch ein letztes Mal das Wort ergreife. Vielleicht gibt es dort nur 10 Gerechte.« Er erwiderte: »Wegen der 10 werde ich die Stadt nicht zerstören.«
  33. 33 Der Herr ging fort, nachdem er das Gespräch mit Abraham beendet hatte. Daraufhin kehrte Abraham in sein Lager zurück.

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