전도서 2장 BasisBibel (2021)
BasisBibel (2021) · 독일어 · 전도서 (Ecclesiastes) · 26절 · 대역: King James Version
| 절 | BasisBibel (2021) | King James Version |
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| 1 | Daraufhin sagte ich zu meinem Herzen: Versuch’s mal mit der Freude, genieße das Leben! Mit dem Ergebnis: Auch das ist Windhauch! | I said in mine heart, Go to now, I will prove thee with mirth, therefore enjoy pleasure: and, behold, this also is vanity. |
| 2 | Vom Lachen sagte ich: Was für ein Unsinn! Und von der Freude: Was bringt sie schon ein? | I said of laughter, It is mad: and of mirth, What doeth it? |
| 3 | Das Lebensexperiment mit der Freude Jetzt wollte ich es genauer wissen: Ich trank Wein, um mich wohlzufühlen – aber nur so viel, dass ich bei klarem Verstand blieb. Ich ließ keine Dummheit aus, um herauszufinden: Was macht die Menschen glücklich bei dem, was sie tun unter dem Himmel – in der kurzen Zeit, die ihnen zum Leben bleibt? |
I sought in mine heart to give myself unto wine, yet acquainting mine heart with wisdom; and to lay hold on folly, till I might see what was that good for the sons of men, which they should do under the heaven all the days of their life. |
| 4 | Ich habe große Werke geschaffen: Ich baute mir Häuser, pflanzte Weinberge. | I made me great works; I builded me houses; I planted me vineyards: |
| 5 | Ich legte Gärten an und pflanzte Bäume, die viele unterschiedliche Früchte tragen. | I made me gardens and orchards, and I planted trees in them of all kind of fruits: |
| 6 | Ich legte Teiche an, um den Wald zu bewässern. So konnten die Bäume darin herrlich wachsen. | I made me pools of water, to water therewith the wood that bringeth forth trees: |
| 7 | Ich kaufte mir Diener und Dienerinnen. Sklaven, die zum Haus gehörten, hatte ich schon. Auch Rinder und Schafe besaß ich in großer Zahl, mehr als alle meine Vorgänger in Jerusalem. | I got me servants and maidens, and had servants born in my house; also I had great possessions of great and small cattle above all that were in Jerusalem before me: |
| 8 | Ich sammelte Silber und Gold, dazu Schätze von Königen und aus den Provinzen. Ich holte Sänger und Sängerinnen herbei. Den Traum aller Männer machte ich wahr: einen großen Harem! | I gathered me also silver and gold, and the peculiar treasure of kings and of the provinces: I gat me men singers and women singers, and the delights of the sons of men, as musical instruments, and that of all sorts. |
| 9 | So wurde ich mächtig und immer mächtiger, mehr als alle meine Vorgänger in Jerusalem. Bei allem half mir mein klarer Verstand. | So I was great, and increased more than all that were before me in Jerusalem: also my wisdom remained with me. |
| 10 | Ich ließ nichts aus, was meine Augen begehrten. Kein Herzenswunsch blieb unerfüllt. Ja, mein Herz freute sich bei der ganzen Arbeit, die ich getan hatte. Das war mein Anteil bei aller Mühe, die ich hatte. | And whatsoever mine eyes desired I kept not from them, I withheld not my heart from any joy; for my heart rejoiced in all my labour: and this was my portion of all my labour. |
| 11 | Doch dann dachte ich über alles nach, was ich mit meinen Händen geschaffen hatte – und über die Mühe, die es mich gekostet hatte: Alles ist Windhauch und vergebliche Mühe! Es gibt keinen Gewinn unter der Sonne. | Then I looked on all the works that my hands had wrought, and on the labour that I had laboured to do: and, behold, all was vanity and vexation of spirit, and there was no profit under the sun. |
| 12 | Das Lebensexperiment mit der Weisheit Daraufhin beschäftigte ich mich mit der Weisheit und mit dem Unterschied zu Dummheit und Unverstand. Außerdem: Was für ein Mensch wird das sein, der nach dem König den Thron besteigen wird? Der macht doch auch nichts anders als seine Vorgänger. |
And I turned myself to behold wisdom, and madness, and folly: for what can the man do that cometh after the king? even that which hath been already done. |
| 13 | Und ich fand heraus: Die Weisheit hat tatsächlich einen Vorteil gegenüber der Dummheit – so wie das Licht gegenüber der Finsternis: | Then I saw that wisdom excelleth folly, as far as light excelleth darkness. |
| 14 | Man sagt: »Der Kluge hat Augen im Kopf, aber der Dumme tappt nur im Dunkeln!« Doch zugleich kam mir in den Sinn: Alle beide trifft ein und dasselbe Geschick. | The wise man’s eyes are in his head; but the fool walketh in darkness: and I myself perceived also that one event happeneth to them all. |
| 15 | Ich dachte also darüber nach: Am Ende muss auch ich sterben wie der Dumme. Was hat es mir dann gebracht, dass ich so überaus klug geworden bin? Da sagte ich mir: Auch das ist Windhauch! | Then said I in my heart, As it happeneth to the fool, so it happeneth even to me; and why was I then more wise? Then I said in my heart, that this also is vanity. |
| 16 | Niemand wird sich später an den Klugen erinnern, ebenso wenig wie an den Dummen. Denn in Zukunft wird das alles vergessen sein. Der Kluge muss genauso sterben wie der Dumme. | For there is no remembrance of the wise more than of the fool for ever; seeing that which now is in the days to come shall all be forgotten. And how dieth the wise man? as the fool. |
| 17 | Da begann ich das Leben zu hassen. So übel erschien mir das Tun, das unter der Sonne getan wird: Alles ist Windhauch und vergebliche Mühe! | Therefore I hated life; because the work that is wrought under the sun is grievous unto me: for all is vanity and vexation of spirit. |
| 18 | Das Lebensexperiment mit dem Besitz Zuletzt hasste ich meinen ganzen Besitz, den ich mir unter der Sonne erworben hatte. Denn ich muss ihn ja dem Menschen hinterlassen, der nach mir kommt. |
Yea, I hated all my labour which I had taken under the sun: because I should leave it unto the man that shall be after me. |
| 19 | Wer weiß, ob er klug oder dumm sein wird? Trotzdem verfügt er über meinen ganzen Besitz. Wozu habe ich dann so hart und klug gearbeitet unter der Sonne? Auch das ist Windhauch! | And who knoweth whether he shall be a wise man or a fool? yet shall he have rule over all my labour wherein I have laboured, and wherein I have shewed myself wise under the sun. This is also vanity. |
| 20 | So begann ich an Hab und Gut zu verzweifeln, für die ich mich angestrengt hatte unter der Sonne. | Therefore I went about to cause my heart to despair of all the labour which I took under the sun. |
| 21 | Denn es gibt einen Besitz, den sich ein Mensch durch Klugheit, Verstand und Können erworben hat. Doch dann muss er ihn einem andern geben, der sich dafür nicht angestrengt hat. Auch das ist Windhauch und vergebliche Mühe! | For there is a man whose labour is in wisdom, and in knowledge, and in equity; yet to a man that hath not laboured therein shall he leave it for his portion. This also is vanity and a great evil. |
| 22 | Kohelet zieht seine Schlüsse Was hat nun der Mensch von all seiner Arbeit? Wozu müht er sich von ganzem Herzen ab unter der Sonne? |
For what hath man of all his labour, and of the vexation of his heart, wherein he hath laboured under the sun? |
| 23 | Man sagt: »Alle seine Tage sind voll Leid und Ärger. Selbst in der Nacht findet sein Herz keine Ruhe.« Auch das ist Windhauch! | For all his days are sorrows, and his travail grief; yea, his heart taketh not rest in the night. This is also vanity. |
| 24 | Es gibt darum kein größeres Glück für den Menschen, als dass er isst, trinkt und sich’s gut gehen lässt – als Ausgleich für seine Arbeit. Auch habe ich eingesehen: Das kommt allein von Gott. | There is nothing better for a man, than that he should eat and drink, and that he should make his soul enjoy good in his labour. This also I saw, that it was from the hand of God. |
| 25 | Denn wer kann essen und wer sich sorgen ohne ihn? | For who can eat, or who else can hasten hereunto, more than I? |
| 26 | Einem Menschen, der ihm gefällt, schenkt er Weisheit, Wissen und Freude. Den Sünder aber lässt er sammeln und anhäufen – doch nur, um es dem zu geben, der Gott gefällt. Auch das ist Windhauch und vergebliche Mühe! | For God giveth to a man that is good in his sight wisdom, and knowledge, and joy: but to the sinner he giveth travail, to gather and to heap up, that he may give to him that is good before God. This also is vanity and vexation of spirit. |
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