이사야 57장 BasisBibel (2021)
BasisBibel (2021) · 독일어 · 이사야 (Isaiah) · 21절
- 1 Der Gerechte aber geht zugrunde, und niemand kümmert sich darum. Zuverlässige Leute kommen um, und niemand achtet darauf. Weil das Unrecht herrscht, kommt der Gerechte um.
- 2 Aber am Ende gelangt er zum Frieden. Wer aufrichtig lebt, findet Ruhe im Grab.
- 3 Ihr aber, tretet vor Gericht! Ihr seid Kinder einer Zauberin, Nachkommen eines Ehebrechers und einer Hure.
- 4 Ist euch eigentlich klar, über wen ihr euch da lustig macht? Gegen wen ihr euer Maul aufreißt, wem ihr die Zunge herausstreckt? Wisst ihr, was ihr seid? Widerspenstige Kinder, eine Lügenbrut!
- 5 Ihr geratet in Erregung bei den Götzeneichen. Unter jedem grünen Baum gebt ihr euch der Ausschweifung hin. Ihr opfert sogar Kinder in den Schluchten unter den Felsklippen.
- 6 Du verehrst die glatten Steine in den Schluchten, doch sie werden dein Verhängnis sein. Du hast ihnen sogar Trank- und Speiseopfer dargebracht. Soll ich dabei etwa ruhig zusehen?
- 7 Auf den Bergeshöhen hast du dein Hurenbett aufgeschlagen. Dorthin bist du hinaufgestiegen, um Schlachtopfer für deine Götzen darzubringen.
- 8 Hinter Türen und Pfosten hast du dein Hurenzeichen angebracht. Gegen meinen Willen hast du dein Bett aufgedeckt, es bestiegen und darin für alle Platz gemacht. Du hast dich von ihnen bezahlen lassen. Du liebtest es, mit ihnen zu schlafen. Ihre Kraft hast du bestaunt.
- 9 Für den Gott Melech hast du dein Öl verschwendet und Salben für ihn angerührt. Deine Boten hast du in ferne Länder geschickt und bis tief hinab ins Totenreich.
- 10 Diese vielen Wege haben dich ermüdet, doch du hast nicht gesagt: »Es ist genug!« Du hast immer wieder neue Kraft geschöpft, darum bist du nicht schwach geworden.
- 11 Vor wem hattest du denn solche Ehrfurcht, dass du mich so betrogen hast? An mich hast du nicht gedacht, dich nicht um mich gekümmert! Ist es nicht so: Weil ich so lange schwieg, hast du mich nicht gefürchtet?
- 12 Ich aber werde ans Licht bringen, wie es um deine Gerechtigkeit und deine Taten steht. Sie werden dir nichts nützen.
- 13 Schrei nur zu deinen Götzen, die du dir angesammelt hast. Sollen sie dich doch retten! Doch sie alle trägt der Wind fort, schon ein Lufthauch bläst sie weg. Wer aber auf mich vertraut, erhält das Land als Erbe und wird meinen heiligen Berg besitzen.
- 14 Gott sagt: Schüttet eine Straße auf, bahnt einen Weg! Räumt meinem Volk die Hindernisse aus dem Weg.
- 15 Denn so spricht der hohe und erhabene Gott, der ewig thront und dessen Name heilig ist: Als Heiliger wohne ich in der Höhe, ich bin aber auch bei den Verzagten und Erniedrigten. Ich stärke den Lebensgeist der Erniedrigten und gebe den Verzagten neuen Mut.
- 16 Ich klage nicht für immer an und bin nicht auf Dauer zornig. Sonst würden sie den Mut verlieren, ihnen würde der Lebensatem geraubt, den ich geschaffen habe.
- 17 Durch ihre Habgier sind sie schuldig geworden. Darum war ich zornig. Ich schlug sie und verbarg mich vor ihnen voller Zorn. Doch sie gingen treulos ihre eigenen Wege.
- 18 Ich sah, welche Wege sie einschlugen. Aber ich will mein Volk heilen und leiten, ich will ihm wieder Trost spenden.
- 19 Als Schöpfer sorge ich dafür, dass die Trauernden Loblieder auf den Lippen haben. Frieden, Frieden den Fernen und den Nahen. Ich will sie heilen, sagt der Herr.
- 20 Aber die Frevler sind wie das aufgepeitschte Meer. Es kommt nie zur Ruhe, sein Wasser wühlt Schlamm und Dreck auf.
- 21 Für die Frevler gibt es keinen Frieden! Das sagt mein Gott.
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