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이사야 30장 BasisBibel (2021)

BasisBibel (2021) · 독일어 · 이사야 (Isaiah) · 33절

  1. 1 Wehe den starrsinnigen Kindern! – Ausspruch des Herrn – Sie schmieden Pläne ohne mich und schließen Verträge gegen meinen Willen. So häufen sie eine Sünde auf die andere.
  2. 2 Ohne mich zu fragen, machen sie sich auf den Weg nach Ägypten. Sie suchen Sicherheit beim Pharao und Zuflucht im Schatten Ägyptens.
  3. 3 Doch der Schutz des Pharao wird eine einzige Enttäuschung für euch sein. Ihr findet keine Zuflucht im Schatten Ägyptens, sondern werdet im Stich gelassen.
  4. 4 Zwar sind Beamte des Pharao nach Zoan gekommen, und seine Boten haben Hanes erreicht.
  5. 5 Doch bitter enttäuscht wurden alle, die sich mit diesem nutzlosen Volk einließen. Ägypten bringt keine Hilfe und keinen Nutzen, sondern nur Schimpf und Schande ein.
  6. 6 Das ist die Botschaft über die Tiere im Südland: Sie ziehen durch ein Land, in dem überall Gefahren lauern. Da gibt es brüllende Löwen, Giftschlangen und fliegende Drachen. Die Boten aus Juda haben Geschenke dabei, die sie auf den Rücken von Eseln geladen haben. Auf den Höckern von Kamelen bringen sie ihre Schätze zu einem Volk, das ihnen nichts nützt.
  7. 7 Die Hilfe Ägyptens ist völlig wertlos. Darum nenne ich es: Ungeheuer, das zur Untätigkeit verdammt ist.
  8. 8 Gott sprach: Komm, nimm dir eine Tafel! Schreib die Botschaft auf, sodass es jeder sehen kann! Ritze sie als Inschrift ein, damit sie für immer erhalten bleibt.
  9. 9 Denn die Israeliten sind ein widerspenstiges Volk, lauter missratene Kinder. Auf die Weisung des Herrn wollten sie nicht hören.
  10. 10 Zu den Sehern sagen sie: »Verschont uns mit euren Visionen!« Zu den Propheten sagen sie: »Offenbart uns nicht, was wahr ist! Sagt uns nur, was uns schmeichelt, täuscht uns ruhig mit euren Offenbarungen!
  11. 11 Weicht ab vom rechten Weg, verlasst den richtigen Pfad! Lasst uns in Ruhe mit dem Heiligen Israels!«
  12. 12 Darum spricht der Heilige Israels: Ihr habt das Wort Gottes missachtet und euer Vertrauen auf Gewalt und Betrug gesetzt.
  13. 13 Diese Schuld wird schwere Folgen für euch haben: Es geht euch wie einer hohen Mauer, an der ein Riss von oben nach unten verläuft. Mit der Zeit wird der Riss immer breiter, bis die Mauer plötzlich zusammenbricht.
  14. 14 Sie zerbricht wie ein Tonkrug, den man ohne Rücksicht zerschmettert. Unter den Scherben findet sich kein Stück mehr, mit dem man irgendetwas anfangen kann: Man kann damit weder Glut vom Ofen nehmen noch Wasser aus einer Pfütze schöpfen.
  15. 15 So sprach Gott, der Herr, der Heilige Israels: »Wenn ihr umkehrt und still seid, werdet ihr gerettet. Wenn ihr Ruhe bewahrt und Vertrauen habt, seid ihr stark.« Doch das wolltet ihr nicht.
  16. 16 Stattdessen habt ihr gesagt: »Nein! Auf Rossen wollen wir dahinrasen« – darum werdet ihr rasend die Flucht ergreifen. »Auf Rennpferden wollen wir reiten« – darum werden eure Verfolger euch überrennen.
  17. 17 Tausend von euch werden fliehen, wenn ein Einzelner sie bedroht. Vor fünf Feinden lauft ihr alle davon, bis nur noch ein kümmerlicher Rest übrig bleibt. Der steht einsam da wie eine Fahnenstange auf einem Berggipfel oder ein Feldzeichen auf einer Anhöhe.
  18. 18 Der Herr wartet sehnlichst darauf, euch wieder gnädig zu sein. Er schreitet ein und hat Erbarmen mit euch. Denn der Herr ist ein Gott des Rechts. Glücklich sind alle, die auf ihn warten!
  19. 19 Der Berg Zion wird wieder bevölkert sein, in Jerusalem muss niemand mehr weinen. Wenn ihr um Hilfe ruft, ist Gott euch gnädig. Sobald er euch hört, antwortet er.
  20. 20 Der Herr wird euch in der Not mit Brot sättigen. In der Bedrängnis wird er euch mit Wasser versorgen. Er wird sich nicht länger verbergen, sondern euch als Lehrer begegnen. Mit eigenen Augen werdet ihr euren Lehrer sehen.
  21. 21 Wenn ihr nach rechts oder links vom Weg abkommt, werdet ihr hinter euch eine Stimme hören: »Das ist der Weg, den ihr gehen sollt!«
  22. 22 Dann werdet ihr eure mit Silber überzogenen Götzen und eure in Gold gekleideten Götterbilder entweihen. Ihr werdet sie wegwerfen wie Abfall und sagen: »Weg damit!«
  23. 23 Gott wird euch Regen geben, sodass die Saat auf den Feldern aufgeht. Das Getreide, das auf dem Acker wächst, wird kräftig und üppig dastehen. Dann grasen eure Herden auf weitläufigen Wiesen.
  24. 24 Auch den Rindern und Eseln, mit denen ihr eure Felder bestellt, wird es gut gehen: Sie werden würziges Futter fressen, das man ihnen mit Schaufeln und Gabeln hinstreut.
  25. 25 Auf allen hohen Bergen und Hügeln werden Bäche voller Wasser fließen. So wird es sein am Tag der großen Abrechnung, wenn die feindlichen Türme einstürzen.
  26. 26 Der Mond wird so hell scheinen wie die Sonne. Die Sonne scheint siebenmal heller als sonst, ein Tag bringt so viel Licht wie eine ganze Woche. Dann verbindet der Herr die Wunden seines Volkes. Er heilt die Verletzungen, die dem Volk zugefügt wurden.
  27. 27 Seht nur! Der Herr erscheint aus der Ferne. Seine Nase schnaubt heftig vor Zorn, seine Lippen beben vor Wut, seine Zunge versprüht loderndes Feuer.
  28. 28 Sein Atem strömt wie ein reißender Fluss, dessen Wasser den Menschen bis zum Hals reicht. Er schüttelt die Völker in einem Sieb, bis nichts mehr von ihnen übrig bleibt. Er legt ihnen einen Zaum ins Maul und führt sie in die Irre.
  29. 29 Ihr Israeliten aber werdet Lieder singen wie in der Nacht, in der man heilige Feste feiert. Ihr werdet euch von Herzen freuen wie die Pilger auf dem Weg nach Jerusalem. Unter Flötenspiel werdet ihr zum Gottesberg ziehen, zum Herrn, dem Fels Israels.
  30. 30 Dann lässt der Herr seine mächtige Stimme ertönen. Er zeigt seinen Arm, mit dem er zuschlägt. Mit gewaltigem Zorn greift er ein, mit um sich fressendem Feuer, mit Unwetter, Wolkenbruch und Hagel.
  31. 31 Assyrien ist zu Tode erschrocken, wenn es die Stimme des Herrn hört und seine Stockschläge spürt.
  32. 32 Jeder Schlag, den der Herr den Assyrern zufügt, wird begleitet von Trommelwirbel und Harfenspiel. Mit voller Wucht bekämpft er sie.
  33. 33 Schon seit Langem ist eine Feuerstätte vorbereitet. Sie ist auch für ihren König bestimmt. Tief und breit hat man sie ausgehoben, es gibt jede Menge Holz für den Scheiterhaufen. Der Atem des Herrn setzt ihn in Brand wie ein Strom von brennendem Schwefel.

BasisBibel (2021) — 대한성서공회 저작권 계약에 따라 게재 — 본문의 저작권은 대한성서공회에 있습니다. · 출처 ↗