이사야 3장 BasisBibel (2021)
BasisBibel (2021) · 독일어 · 이사야 (Isaiah) · 26절
- 1 Ihr werdet sehen: Gott, der Herr Zebaot, nimmt Jerusalem und Juda alles weg, worauf sie sich verlassen: Er nimmt ihnen ihren ganzen Vorrat an Brot und Wasser.
- 2 Verschwunden sind Helden und Kämpfer, Richter, Propheten, Wahrsager und Älteste.
- 3 Befehlshaber, Würdenträger, Berater und Weise, Zauberkünstler und Beschwörer gibt es nicht mehr.
- 4 Gott spricht: »Ich mache Jugendliche zu ihren Beamten, und Halbstarke werden über sie herrschen.
- 5 Im Volk kämpft jeder gegen jeden. Einer geht auf den anderen los: der Junge auf den Alten, der Verachtete auf den Angesehenen.
- 6 In der Familie greift sich einer seinen Bruder und sagt: ›Du hast doch einen Mantel. Sei unser Anführer und herrsche über dieses Durcheinander!‹
- 7 Doch der wird entgegnen: ›Ich bin doch kein Wunderheiler. Ich habe kein Brot und keinen Mantel im Haus. Macht mich nur nicht zum Anführer des Volkes!‹«
- 8 So tief ist Jerusalem gestürzt und Juda gefallen. Ihre Worte und Taten richten sich gegen den Herrn, seiner Macht widersetzen sie sich.
- 9 Ihr Gesichtsausdruck klagt sie an. Ihre Vergehen posaunen sie hinaus wie Sodom und stellen sie offen zur Schau. Wehe ihnen! Sie tun sich selbst Böses an.
- 10 Sagt über den Gerechten: Er hat es gut! Die Frucht seiner Taten wird er genießen.
- 11 Doch wehe dem Frevler: Ihm ergeht es schlecht! Was er anderen angetan hat, das wird man ihm antun.
- 12 Gott spricht: »Mein Volk wird von Ausbeutern regiert und Wucherer beherrschen es. Mein Volk, deine Anführer sind Verführer, sie bringen dich ab vom rechten Weg.«
- 13 Der Herr hat sich erhoben, um Gericht zu halten. Er steht da, um seinem Volk Recht zu verschaffen.
- 14 Der Herr erhebt Anklage gegen die Ältesten und Beamten seines Volkes: »Ihr habt meinen Weinberg kahl gefressen. Eure Häuser sind voll von dem, was ihr den Armen gestohlen habt.
- 15 Warum trampelt ihr auf meinem Volk herum und tretet den Armen ins Gesicht?« – So lautet der Ausspruch Gottes, des Herrn Zebaot.
- 16 Der Herr spricht: »Die Töchter Zions sind hochnäsig geworden: Mit erhobenem Kopf und aufreizendem Blick stolzieren sie umher. Sie trippeln mit kleinen Schritten, und ihre Fußkettchen klimpern.
- 17 Darum wird der Herr den Töchtern Zions den Kopf rasieren. Ihre Stirn wird kahl sein.«
- 18 Dann nimmt der Herr ihnen allen Schmuck weg: die Fußkettchen, die sonnen- und mondförmigen Anhänger,
- 19 die Ohrringe, Armreife und Schleier,
- 20 die Stirnbänder, Fußspangen und Gürtel, die Parfümfläschchen und Amulette,
- 21 die Fingerringe und Nasenreife,
- 22 die Festkleider und Umhänge, die Tücher und Täschchen,
- 23 die Spiegel und Hemdchen, die Schals und Kopftücher.
- 24 Dann riechen sie nicht mehr nach Parfüm, sondern nach Moder. Statt eines Gürtels haben sie einen Strick um den Leib. Statt kunstvoll gedrehter Locken haben sie eine Glatze. Statt prächtiger Gewänder tragen sie einen Sack. Ihr schöner Körper ist durch Brandwunden entstellt.
- 25 Jerusalem, deine Männer fallen dem Schwert zum Opfer, deine Helden kommen im Krieg um.
- 26 Aus Zions Toren hört man Klagegeschrei. Die Stadt ist wie eine Witwe, die einsam am Boden sitzt.
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