욥기 39장 BasisBibel (2021)
BasisBibel (2021) · 독일어 · 욥기 (Job) · 30절
- 1 Kennst du die Zeit für die Bergziegen, zu der sie ihre Jungen zur Welt bringen? Und wie verhält es sich mit den Hirschkühen? Wann setzen bei ihnen die Wehen ein?
- 2 Weißt du, wie viele Monate sie tragen und wann sie ihren Nachwuchs bekommen?
- 3 Sie kauern sich nieder, werfen ihre Jungen und sind schnell ihre Geburtsschmerzen los.
- 4 Ihre Jungen wachsen, werden groß und stark. Sie laufen ins Freie und kommen nicht wieder.
- 5 Wer hat dem Wildesel die Freiheit geschenkt? Wer hat ihm von Anfang an die Fesseln gelöst?
- 6 Ich habe die Wüste zu seiner Heimat bestimmt. Das dürre Land gab ich ihm zum Wohnen.
- 7 Ja, er lacht über den Lärm in der Stadt. Die Schreie des Eseltreibers kennt er nicht.
- 8 Er durchstreift Berge, als wären sie seine Weide. Wo immer etwas Grünes wächst, spürt er es auf.
- 9 Meinst du, der Wildstier würde für dich arbeiten oder die Nacht in deinem Stall verbringen?
- 10 Kannst du ihn am Seil über das Feld führen? Wird er hinter dir das Ackerland pflügen?
- 11 Vertraust du ihm, weil er so stark ist? Willst du ihm deine Arbeit überlassen?
- 12 Glaub nur nicht, dass er zurückkommt! Er wird keine Ernte zum Dreschplatz bringen.
- 13 Der Vogel Strauß schlägt fröhlich mit den Flügeln. Doch anders als beim Storch oder Falken taugen sie nicht zum Fliegen.
- 14 Die Straußenhenne legt ihre Eier auf die Erde und überlässt das Brüten dem warmen Sand.
- 15 Dabei vergisst sie, dass ein Fuß sie zerdrücken, dass ein wildes Tier die Eier zertreten kann.
- 16 Sie ist hart zu ihren Jungen, als wären es nicht ihre. Und hat sie sich umsonst bemüht, sie großzuziehen, dann kümmert sie das nicht.
- 17 Denn Gott verlieh ihr keine Weisheit, und an Verstand mangelt es ihr.
- 18 Doch wird sie aufgeschreckt und rennt davon, lässt sie Pferd und Reiter hinter sich und lacht sie aus.
- 19 Gibst du dem Pferd seine gewaltige Stärke? Schmückst du seinen Hals mit einer Mähne?
- 20 Kannst du es springen lassen wie eine Heuschrecke? Wenn es voller Stolz schnaubt, bekommt man Angst.
- 21 Es scharrt fröhlich mit den Hufen im Tal, mit aller Kraft läuft es der Schlacht entgegen.
- 22 Es spottet der Gefahr, hat keine Angst. Es weicht nicht zurück vor dem Schwert.
- 23 Es klirren die Pfeile im Köcher des Reiters, es blitzen die Waffen, Lanze und Speer.
- 24 Es dröhnen die Hufe, schnell prescht es nach vorn. Nichts hält es auf, wenn zum Angriff geblasen wird.
- 25 Sooft das Widderhorn erschallt, wiehert es froh. Schon aus der Ferne wittert es den Kampf, das Brüllen der Heerführer und Kriegsgeschrei.
- 26 Geschieht es durch deine Einsicht, dass der Falke sich in die Lüfte erhebt? Liegt’s an dir, dass er seine Flügel ausbreitet und sich vom Südwind davontragen lässt?
- 27 Ist’s auf deinen Befehl, dass der Adler aufsteigt und sein Nest hoch in den Bergen baut?
- 28 Im Fels wohnt er und verbringt dort die Nacht, im unzugänglichen Gebirge ist er zu Hause.
- 29 Von dort erspäht er, was er fressen kann. Seine Augen entdecken die Beute von Weitem.
- 30 Seine Jungen, die gieren nach Blut. Auf dem Schlachtfeld macht er sich auf die Jagd.
- 📚 BasisBibel (2021) 책 목록
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