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열왕기상 11장 BasisBibel (2021)

BasisBibel (2021) · 독일어 · 열왕기상 (1 Kings) · 43절

  1. 1 König Salomo hatte neben der Tochter des Pharao viele ausländische Frauen, die er liebte: Frauen aus Moab, Ammon, Edom, Sidon und Hetiterinnen.
  2. 2 Sie stammten aus Völkern, vor denen der Herr die Israeliten gewarnt hatte: »Verbindet euch auf keinen Fall mit ihnen! Sonst wenden sie euer Herz ihren Göttern zu.« Doch Salomo hing an diesen Frauen und liebte sie.
  3. 3 Er hatte 700 Hauptfrauen und 300 Nebenfrauen. Doch seine Frauen hatten einen schlechten Einfluss auf ihn.
  4. 4 Als Salomo alt geworden war, sorgten sie dafür, dass er sich fremden Göttern zuwendete. Sein Herz war nicht ungeteilt beim Herrn, seinem Gott, wie das Herz seines Vaters David.
  5. 5 Salomo verehrte nämlich auch fremde Götter: Astarte, die Göttin der Phönizier, und Milkom, das scheußliche Götzenbild der Ammoniter.
  6. 6 So tat Salomo, was der Herr verurteilt. Er vertraute nicht voll und ganz auf den Herrn, wie es sein Vater David getan hatte.
  7. 7 Damals baute Salomo sogar Kultplätze auf einem Berg gegenüber von Jerusalem: für Kemosch, das scheußliche Götzenbild der Moabiter, und für Moloch, den scheußlichen Gott der Ammoniter.
  8. 8 Dasselbe tat er für alle seine ausländischen Frauen, damit auch sie ihren Göttern Opfer darbringen konnten, Schlachtopfer und Räucheropfer.
  9. 9 Da wurde der Herr zornig auf Salomo, weil er sich von ihm abgewendet hatte. Sein Herz war nicht mehr beim Herrn, dem Gott Israels, der ihm doch zweimal erschienen war!
  10. 10 Dabei hatte er ihn nachdrücklich davor gewarnt, anderen Göttern nachzulaufen. Aber Salomo hörte nicht auf das, was der Herr ihm befohlen hatte.
  11. 11 Also sagte der Herr zu Salomo: »So steht es also mit dir! Du hast meinen Bund und meine Gesetze nicht gehalten, wie ich es dir befohlen hatte. Deshalb werde ich dir das Königreich entreißen und es einem deiner Diener geben.
  12. 12 Doch solange du lebst, werde ich das nicht tun. Das bin ich deinem Vater David schuldig. Erst deinem Sohn werde ich es entreißen.
  13. 13 Ich will ihm aber nicht das ganze Königreich wegnehmen. Einen Stamm soll dein Sohn behalten – meinem Knecht David und Jerusalem zuliebe, das ich erwählt habe.«
  14. 14 Der Herr sorgte dafür, dass ein Feind gegen Salomo auftrat: der Edomiter Hadad aus dem edomitischen Königshaus.
  15. 15 Alles begann damit, dass David Edom im Krieg geschlagen hatte. Davids Heerführer Joab war hinaufgezogen, um die im Krieg gefallenen Israeliten zu begraben. Dabei ließ er alle Männer in Edom umbringen.
  16. 16 Joab blieb sechs Monate dort, ganz Israel war bei ihm. In dieser Zeit töteten sie alle Männer in Edom.
  17. 17 Doch Hadad konnte damals mit einigen Edomitern fliehen, die schon seinem Vater gedient hatten. Gemeinsam wollten sie nach Ägypten flüchten. Hadad war damals noch sehr jung.
  18. 18 Sie verließen Midian und kamen nach Paran. Von dort nahmen sie Männer mit sich und kamen nach Ägypten zum Pharao. Der König von Ägypten gab ihnen ein Haus und versprach ihnen Lebensmittel. Ein Stück Land überließ er ihnen auch.
  19. 19 Der Pharao mochte Hadad sehr. Er gab ihm sogar die Schwester seiner Gattin zur Frau, die Schwester von Königin Tachpenes.
  20. 20 Die Schwester der Tachpenes gebar ihm einen Sohn, den Tachpenes im Haus des Pharao großzog. Genubat, Hadads Sohn, lebte mitten unter den Prinzen.
  21. 21 Dann hörte Hadad in Ägypten davon, dass David gestorben war. Auch der Heerführer Joab war inzwischen tot. Daraufhin sprach Hadad zum Pharao: »Lass mich gehen, ich will in mein Land zurück.«
  22. 22 Der Pharao fragte ihn: »Was fehlt dir bei mir, dass du in dein Land gehen willst?« Doch Hadad antwortete: »Bitte, lass mich gehen!«
  23. 23 Gott sorgte dafür, dass noch ein Feind gegen Salomo auftrat: Reson, der Sohn des Eljada, der vor seinem Herrn geflohen war – vor Hadad-Eser, dem König von Zoba.
  24. 24 Reson sammelte Männer um sich und wurde so zum Kommandanten einer Soldatenschar. Später zogen sie nach Damaskus. Als sie sich dort festgesetzt hatten, übernahmen sie in Damaskus die Herrschaft. Das war zu der Zeit, als David die Aramäer im Krieg tötete.
  25. 25 Zu Lebzeiten Salomos war Reson Israels Feind. Er hatte nämlich eine tiefe Abscheu gegen Israel und herrschte über Aram. Dazu kam, was Hadad an Unheil anrichtete.
  26. 26 Noch jemand lehnte sich gegen den König auf: Jerobeam, der Sohn Nebats, ein Efraimiter aus Zereda. Er diente als Beamter unter Salomo, seine Mutter war Zerua, eine Witwe.
  27. 27 Das ist die Geschichte seines Aufstands: Salomo schüttete gerade den Millo auf und schloss so die Baulücke in der Stadt Davids, seines Vaters.
  28. 28 Jerobeam war ein tüchtiger Mann. Als Salomo den jungen Mann sah, wie er seine Arbeit verrichtete, setzte er ihn als Aufseher ein. Er beaufsichtigte die Arbeiten, die das Haus Josef für den König erbringen musste.
  29. 29 Als Jerobeam eines Tages Jerusalem verließ, traf ihn unterwegs der Prophet Ahija aus Schilo. Jerobeam trug einen neuen Mantel, und beide waren sie allein in der Gegend.
  30. 30 Da ergriff Ahija den neuen Mantel, den Jerobeam anhatte, und zerriss ihn in zwölf Teile.
  31. 31 Dann forderte er Jerobeam auf: »Nimm dir zehn Teile! Denn so spricht der Herr, der Gott Israels: Du wirst sehen, wie ich das Königreich aus Salomos Hand reiße. Dir werde ich davon zehn Stämme geben.
  32. 32 Nur ein Stamm soll weiter bei Salomo bleiben – meinem Knecht David und Jerusalem zuliebe, das ich erwählt habe aus allen Stämmen Israels.
  33. 33 Denn Salomo hat mich verlassen und andere Götter angebetet: Astarte, die Göttin der Phönizier, Kemosch, den Gott Moabs, und Milkom, den Gott der Ammoniter. Er richtet sein Leben nicht mehr nach mir aus, um das zu tun, was mir gefällt. Anders als sein Vater David beachtet er meine Gesetze und Bestimmungen nicht.
  34. 34 Doch ich werde ihm nicht gleich alles wegnehmen, ihm nicht das ganze Königreich entreißen. Solange er lebt, wird er weiter regieren. Das tue ich meinem Knecht David zuliebe, den ich erwählt habe. Denn er hat meine Gebote und Gesetze gehalten.
  35. 35 Erst Salomos Sohn werde ich die Königswürde entreißen. Dir gebe ich dann zehn Stämme.
  36. 36 Seinem Sohn werde ich einen Stamm geben, damit das Licht in Jerusalem nicht erlischt. Denn Jerusalem habe ich erwählt, um dort in meinem Namen gegenwärtig zu sein. So wird mein Knecht David eine Leuchte haben, die alle Tage vor mir strahlt.
  37. 37 Dich, Jerobeam, aber mache ich zum König über alles, was du dir nur wünschen kannst: Du wirst König über Israel!
  38. 38 Das ist meine Bedingung: Hör auf alles, was ich dir befehlen werde! Führe dein Leben nach meinen Vorgaben! Tu, was mir gefällt! Bewahre meine Gesetze und Gebote, wie mein Knecht David es getan hat! Dann werde ich mit dir sein und dein Königshaus wird Bestand haben. Dafür werde ich sorgen, wie ich es auch für David getan habe. Ja, ich werde dir die Herrschaft über Israel geben.
  39. 39 Die Nachkommen Davids dagegen werde ich für ihren Abfall bestrafen. Aber das wird nicht für alle Zeit so bleiben.«
  40. 40 Daraufhin versuchte Salomo, Jerobeam zu töten. Doch Jerobeam konnte fliehen und kam nach Ägypten zu Schischak, dem König von Ägypten. Dort, in Ägypten, blieb er bis zum Tod Salomos.
  41. 41 Die übrige Geschichte Salomos wurde aufgeschrieben im Buch der Geschichte Salomos. Darin ist auch seine Weisheit beschrieben und alles, was er sonst noch tat.
  42. 42 Salomo regierte 40 Jahre als König in Jerusalem über ganz Israel.
  43. 43 Dann starb er und wurde begraben in der Stadt Davids, seines Vaters. Sein Sohn Rehabeam wurde König an seiner Stelle.

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