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역대하 20장 BasisBibel (2021)

BasisBibel (2021) · 독일어 · 역대하 (2 Chronicles) · 37절

  1. 1 Die Moabiter, Ammoniter und einige Meuniter zogen gegen Joschafat in den Krieg.
  2. 2 Boten kamen zu Joschafat und meldeten ihm: »Ein großes Heer ist gegen dich losgezogen. Es kommt von der Ostseite des Toten Meeres, aus Edom, und steht schon in Hazezon-Tamar.« Hazezon-Tamar heißt auch En-Gedi.
  3. 3 Joschafat erschrak. Er beschloss, den Herrn zu befragen, und rief in ganz Juda eine Zeit des Fastens aus.
  4. 4 Die Bewohner von Juda versammelten sich, um den Herrn zu suchen. Aus allen Städten Judas kamen sie zusammen, um sich an den Herrn zu wenden.
  5. 5 Joschafat stellte sich vor den neuen Hof am Haus des Herrn. In der Versammlung von Juda und Jerusalem betete er:
  6. 6 »Herr, Gott unserer Vorfahren: Bist du nicht der Gott im Himmel und regierst über alle Königreiche der Völker? In deiner Hand sind Kraft und Macht. Keiner stellt sich dir in den Weg.
  7. 7 Hast du, unser Gott, die Bewohner dieses Landes nicht einst vor deinem Volk Israel vertrieben? Für immer hast du dieses Land den Nachkommen deines Freundes Abraham gegeben.
  8. 8 In diesem Land haben sie sich niedergelassen, und darin ein Heiligtum für deinen Namen gebaut. Sie haben gesagt:
  9. 9 ›Wenn Unheil über uns kommt – Krieg als Strafe, Pest oder Hungersnot –, dann treten wir vor dieses Haus und damit vor dich. Denn du bist in diesem Haus in deinem Namen gegenwärtig. Zu dir schreien wir in unserer Not. Du wirst uns hören und retten.‹
  10. 10 Jetzt kommen die Ammoniter, die Moabiter und die Bewohner vom Gebirge Seir. Du hast die Israeliten nicht durch ihr Land ziehen lassen, als sie aus Ägypten kamen. Die Israeliten sind ihnen ausgewichen und haben sie nicht vernichtet.
  11. 11 Jetzt wollen sie uns Böses antun: Sie kommen, um uns aus deinem Eigentum zu vertreiben, das du uns gegeben hast.
  12. 12 Du, unser Gott, willst du nicht über sie richten? Uns fehlt die Kraft gegen die Übermacht, die da gegen uns heranzieht. Wir wissen nicht, was wir tun sollen. Unsere Augen sind auf dich gerichtet.«
  13. 13 Ganz Juda stand vor dem Herrn, auch die kleinen Kinder, Frauen und älteren Kinder aus Juda.
  14. 14 Mitten in der Versammlung kam der Geist des Herrn über Jahasiel, den Leviten und Nachkommen Asafs. Er war der Sohn des Secharja, Enkel von Benaja und Urenkel von Jeiel. Jeiel war der Sohn des Mattanja.
  15. 15 Jahasiel sagte: »Hört jetzt alle gut zu, ganz Juda, ihr Einwohner von Jerusalem und du, König Joschafat! So spricht der Herr zu euch: Habt keine Angst und erschreckt nicht vor diesem großen Heer! Der Kampf ist nicht eure, sondern Gottes Sache.
  16. 16 Zieht ihnen morgen entgegen! Seht, sie kommen den steilen Weg von Ziz herauf. Ihr werdet am Ende des Bachtals auf sie stoßen am Rand der Wüste Jeruel.
  17. 17 Dabei ist es nicht eure Aufgabe zu kämpfen. Stellt euch auf, bleibt stehen und seht, wie der Herr euch rettet, Juda und Jerusalem! Habt keine Angst und seid unerschrocken. Zieht ihnen morgen nur entgegen. Der Herr ist mit euch!«
  18. 18 Joschafat warf sich mit dem Gesicht zu Boden. Ganz Juda und die Einwohner von Jerusalem fielen vor dem Herrn nieder, um den Herrn anzubeten.
  19. 19 Dann standen die Leviten auf, die von den Kehatitern und den Korachitern stammten. Mit sehr lauter Stimme priesen sie den Herrn, den Gott Israels.
  20. 20 Früh am Morgen machten sie sich auf und zogen in die Wüste von Tekoa. Beim Aufbruch trat Joschafat vor und ermutigte sie: »Hört mich an, Juda und ihr Einwohner von Jerusalem! Vertraut dem Herrn, eurem Gott, dann werdet ihr bestehen. Vertraut seinen Propheten, dann werdet ihr siegreich sein.«
  21. 21 Darauf beriet er sich mit dem Kriegsvolk und stellte Sänger für den Herrn auf. Die sollten in heiligen Festgewändern vor der Kampftruppe hergehen und singen: »Dankt dem Herrn! Ja, für immer bleibt seine Güte bestehen.«
  22. 22 Die Israeliten begannen mit dem Jubel und dem Lobpreis. Da legte der Herr einen Hinterhalt gegen die Ammoniter, Moabiter und die Bewohner vom Gebirge Seir. Die rückten gegen Juda vor und wurden besiegt.
  23. 23 Daraufhin wandten sich die Ammoniter und Moabiter gegen die Bewohner vom Gebirge Seir. Sie vernichteten die Bewohner vollständig. Als sie die Bewohner vom Gebirge Seir getötet hatten, bereiteten sie sich gegenseitig ein Ende.
  24. 24 Dann kamen die Bewohner Judas zu einer Stelle, von der aus man die ganze Wüste überblicken konnte. Dort hielten sie Ausschau nach dem feindlichen Heer. Aber sie sahen nur noch Leichen am Boden liegen, niemand war entkommen.
  25. 25 Joschafat und seine Leute gingen dorthin, um Beute zu machen. Sie fanden bei ihnen reichen Besitz, Kleidung und Wertgegenstände in großer Menge. Sie rafften so viel an sich, dass sie es nicht mehr tragen konnten. Drei Tage lang waren sie damit beschäftigt zu plündern, denn es war sehr viel.
  26. 26 Am vierten Tag versammelten sie sich im Beracha-Tal. Dort priesen sie den Herrn. Deshalb heißt dieser Ort bis heute Beracha-Tal, das heißt: Tal der Lobpreisungen.
  27. 27 Dann gingen alle Männer von Juda und Jerusalem mit Joschafat an ihrer Spitze nach Hause. Voller Freude kehrten sie nach Jerusalem zurück. Denn der Herr hatte ihnen Freude bereitet über die Niederlage ihrer Feinde.
  28. 28 So kamen sie mit Harfen, Leiern und Trompeten nach Jerusalem zum Haus des Herrn.
  29. 29 Gott verbreitete Schrecken in den benachbarten Königreichen. Sie hörten davon, dass der Herr gegen Israels Feinde kämpfte.
  30. 30 In Joschafats Königreich aber herrschte Frieden. Sein Gott sorgte dafür, dass es Ruhe vor dem Krieg hatte.
  31. 31 König Joschafat herrschte über Juda. Er war 35 Jahre alt, als er König wurde. 25 Jahre lang herrschte er in Jerusalem. Seine Mutter war Asuba, eine Tochter des Schilhi.
  32. 32 Joschafat folgte dem guten Vorbild seines Vaters Asa. Er ließ sich davon auch nicht abbringen und tat, was dem Herrn gefiel.
  33. 33 Nur die Kultplätze verschwanden nicht. Das Volk hatte sein Herz noch nicht ganz dem Gott seiner Vorfahren zugewandt.
  34. 34 Die übrige Geschichte von König Joschafat ist von Anfang bis Ende aufgeschrieben. Sie steht im Bericht des Jehu, des Sohns von Hanani. Und sie findet sich auch im Buch der Könige von Israel.
  35. 35 Später verbündete sich Joschafat, der König von Juda, mit Ahasja, dem König von Israel. Der aber verstieß gegen Gottes Willen.
  36. 36 Joschafat verbündete sich mit ihm, um Schiffe zu bauen und nach Tarschisch zu gelangen. Sie bauten die Schiffe in Ezjon-Geber.
  37. 37 Elieser, der Sohn des Dodawa aus Marescha, redete als Prophet gegen Joschafat: »Weil du dich mit Ahasja verbündet hast, zerstört der Herr, was du gemacht hast.« Und tatsächlich zerbrachen die Schiffe und konnten nicht nach Tarschisch fahren.

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